Schulprogramm

Guter Unterricht stellt den Menschen in den Mittelpunkt

Wir wollen die Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler entwickeln und stärken. Dabei geht es um die Vermittlung sowohl fachlicher als auch sozialer Kompetenzen. Durch unterrichtliches Lernen und ein aktives Schulleben fördern wir diesen Prozess. Der Unterricht leitet zur Auseinandersetzung mit komplexen Denksystemen an, wodurch analytisches und abstrahierendes Denken geschult wird. Dieses ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern die kritische Reflexion ihrer Lebenswelt.

Da der Unterricht auf Selbstständigkeit in der Methodenanwendung, auf Begriffsbildung und Modellverstehen abzielt, vermittelt er gleichzeitig Hilfen für das Leben. So ergänzen sich Bildung und Erziehung bei der Entwicklung junger Menschen.

Den Aspekt „Hilfen für das Leben“ unterstützen wir dadurch, dass wir besonderes Gewicht auf eine europäische Ausrichtung legen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen lernen, internationale Zusammenhänge zu erkennen und sich auf Fremdes einzulassen.

Grundlagen schaffen

Grundlagen für die Verwirklichung dieses Anspruches legen wir im guten Unterricht. Der Erwerb fachlichen Wissens sowie methodischer Fertigkeiten ist für uns in allen Fächern grundlegende Aufgabe. Schulisches Lernen erfolgt im Prozess. Dieser ist geprägt durch altersgerechte Vorgehensweisen und breit gefächerte Lerninhalte. Unser Ziel ist die Vermittlung von Einsichten in zentrale und übergreifende Fragen. Schülerinnen und Schülern gewinnen daraus Orientierungen für ihr Handeln. Damit Lernen gelingt, sind sich alle am Schulleben Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern – ihrer Verantwortung bewusst.

Die Schullaufbahn gliedert sich in die Abschnitte der Sekundarstufe I mit der Erprobungsstufe (Klassen 5 und 6) und den Laufbahnstufen (Klassen 7, 8 und 9). Daran schließt sich die Sekundarstufe II mit der Einführungsphase (Klasse 10) sowie der Qualifikationsphase (Klassen 11 und 12) an.

Arbeitshaltungen entwickeln

Unsere Bildungsarbeit stellt die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt und orientiert sich an deren Zukunft. Sie zielt auf die Entwicklung von Arbeitshaltungen und die Kenntnis von Arbeitsmethoden. Damit werden Grundlagen für Studium, Beruf und Arbeitswelt geschaffen.

Die Lernkonzepte knüpfen an die schulformbezogene Weiterentwicklung von Lernbereitschaft und Arbeitsbereitschaft an. Dieses beginnt in Klasse 5 mit unserem Basismodul Lernen lernen. Selbstständigkeit wird auch im EVA-Konzept für eigenverantwortliches Arbeiten eingefordert. Unser mit neuesten Medien ausgestattetes Selbstlernzentrum gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eigenverantwortlich in Freistunden zu arbeiten.

Wissen erwerben

Allgemeinbildung ist grundlegende Zielvorstellung gymnasialen Unterrichts. Deshalb legen wir in unserer Stundentafel großen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler neben dem kontinuierlichen Unterricht in den Hauptfächern aus dem weiteren Fächerangebot eine möglichst breit angelegte Auswahl treffen können. Eine Besonderheit unserer Schule bilden die Schwerpunkte in der Klasse 5 (Musik, Sport und Technik).

Beruflich verwertbare Qualifikationen fördern wir durch die Auswahlmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Wahlpflichtbereiche sowie durch viele Aktivitäten außerhalb des Unterrichts. So fördern wir Bildung in einem umfassenden Sinne und werden gleichzeitig individuellen Neigungen und Begabungen gerecht.

Persönlichkeit stärken

Selbstständigkeit, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Kooperationsbereitschaft, menschliche Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber verschiedenen Meinungen und Kulturen sind Ziele unseres erzieherischen Auftrages. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen zunehmend eigenständig und sozial verantwortlich handeln. Dabei wollen wir neben der persönlichen Lern- und Leistungsbereitschaft Grundhaltungen fördern, die zu einem menschlichen Miteinander gehören.

Hierbei bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern durch ein vielfältiges Austauschprogramm mit unseren Partnerschulen die Möglichkeit, im internationalen Bereich Kontakte zu knüpfen und ihre interkulturellen Kompetenzen zu vertiefen.

Unsere Angebote ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, in einer von Meinungsvielfalt gekennzeichneten Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Vorbereitend finden an unserer Schule Sozial- und Berufspraktika statt.

Der Unterricht wird in folgenden Fächern und Lernbereichen erteilt:

Das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld

Deutsch, Englisch, Lateinisch, Französisch, Spanisch, Kunst, Musik, Literatur (nur SII)

Fremdsprachen

An unserer Schule ermöglichen wir allen Schülerinnen und Schülern das Erlernen von vier Fremdsprachen. Fremdsprachen sind nicht nur ein notwendiger Bestandteil einer breiten Allgemeinbildung. Sie versetzen denjenigen, der sich intensiv mit ihnen beschäftigt und auseinandersetzt, in die Lage, sich in unserer modernen schnelllebigen globalisierten Welt zurechtzufinden und sich zu behaupten, nicht zuletzt, weil das Spektrum der Berufswahlmöglichkeiten ungleich größer wird. Sowohl die modernen Fremdsprachen als auch Latein erweitern den Horizont erheblich, da insgesamt eine größere Kommunikationsfähigkeit erreicht wird. Außerdem wird eine Sprache nicht nur um ihrer selbst willen gelernt, sondern durch die Inhalte der fremdsprachlichen Texte wird auch eine höhere Kulturkompetenz erworben, die Schüler lernen nicht nur landeskundliche Aspekte kennen, sondern erweitern ihren Blickwinkel auch erheblich, indem sie sich mit Literatur kritisch auseinandersetzen.

Klasse Fremdsprache(n)
5 Englisch (Fortführung der 1. Fremdsprache)
6 und 7 Englisch und
Latein oder Französisch (2. Fremdsprache)
8 und 9 Englisch und
Latein oder Französisch (fortgeführt)
und evtl. Französisch oder Spanisch als 3. FS (Wahlpflichtbereich II)
EF/ Q1/ Q2 Englisch und/oder Latein
und/oder Französisch oder Spanisch als fortgeführte Fremdsprache
und/oder Spanisch als neu einsetzende FS

Alle Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums setzen  in der Klasse 5 Englisch als erste Fremdsprache fort. In der Klasse 6 beginnt die Ausbildung in der zweiten Fremdsprache (Französisch oder Lateinisch). Die einmal gewählte zweite Fremdsprache muss dann auf jeden Fall bis Ende Klasse 9 beibehalten werden.

Ab Klasse 8 besteht im Differenzierungsbereich (Wahlpflichtbereich II) für die Schüler und Schülerinnen, die sich in Klasse 6 für Latein entschieden haben, die Möglichkeit als dritte Fremdsprache Französisch oder Spanisch zu lernen. Diejenigen, die ab Klasse 6 Französisch haben, können als dritte Fremdsprache Spanisch wählen.

Das Latinum wird bei mindestens ausreichenden Leistungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 (also nach 5 Jahren) erreicht. Wir sind besonders stolz darauf, dass am Städtischen Gymnasium Haan auch nach dem Latinum das Fach Latein als Grund- oder Leistungskurs weiter belegt werden kann.

In der Sekundarstufe II, also ab der Jahrgangsstufe 10, bietet unser Gymnasium Spanisch als neu einsetzende (oder ab der Klasse 8 als fortgeführte) Fremdsprache an.

Dieses erweiterte Fremdsprachen-Angebot ist Bestandteil unseres europäischen Profils.

Das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld

Geschichte, Politik/Wirtschaft (SI) und Sozialwissenschaften (SII), Geographie, Philosophie (in der SI Praktische Philosophie), Erziehungswissenschaft (nur SII)

Das mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Aufgabenfeld

Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Informatik

Religionslehre
Sport

Eine Besonderheit bieten wir den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 mit dem Angebot der Schwerpunkte. Diese wählen Technik oder Sport oder Musik als Schwerpunkt eines zweistündigen Kurses. Dadurch bekommen sie die Chance, Neigungen und Begabungen in diesen Bereichen herauszufinden und zu festigen.

Der Unterricht im Fach Deutsch der Sekundarstufe l wird an unserem Gymnasium – entsprechend der Stundentafel der Richtlinien – in den Klassen 5 bis 8 mit je vier, in der 9. Klasse mit drei Unterrichtsstunden erteilt.

Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 in jeweils einem Halbjahr eine Stunde Deutschunterricht zusätzlich, in der sie ihren individuellen Stärken und Schwächen entsprechend gefördert werden.

Nach einer Beobachtungsphase im 1. Halbjahr der Jahrgangsstufe 5 wird den rechtschreibschwächeren Schülerinnen und Schülern von ihren Deutschlehrerinnen und -lehrern ein zusätzlicher Förderunterricht zur Rechtschreibung empfohlen, um ihre Defizite in der Rechtschreibung auszugleichen. Diese Rechtschreibförderung ist seit vielen Jahren am Haaner Gymnasium in den 5. und 6. Klassen eingerichtet. Der Kurs beginnt mit dem zweiten Halbjahr der Klasse 5 und endet nach dem 1. Halbjahr der 6. Klasse. Er umfasst zwei Wochenstunden.

Gegen Ende des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe 6 nehmen unsere Schülerinnen und Schüler an dem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. durchgeführten Vorlesewettbewerb teil. Der Entscheidung auf Stadtebene geht eine Ausscheidung innerhalb der Jahrgangsstufe der Schule voraus. Die Schülerinnen und Schüler bereiten sich auf diesen Wettbewerb vor, indem sie sich gegenseitig Bücher vorstellen und vorlesen. Außerdem wählen sie hierbei ihren Klassenbesten.

In der Sekundarstufe II, den Jahrgangsstufen 10 bis 12, wird das Fach Deutsch in wöchentlich dreistündigen Grundkursen unterrichtet und ist – lt. Richtlinien – in der gesamten Oberstufe verpflichtend.

Für diejenigen, die an deutscher Sprache und Literatur besonders interessiert sind, wird mit Beginn der Jahrgangsstufe 11 ein Leistungskurs eingerichtet, der in der Regel fünf Wochenstunden umfasst.

Interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler der Schule beteiligen sich seit mehreren Jahren an dem Rhetorik-Wettbewerb, der alljährlich vom Rotary Club Neandertal ausgerichtet wird. Sind mehrere Schülerinnen oder Schüler an einer Teilnahme bei diesem Wettbewerb interessiert, findet eine schulinterne Ausscheidung statt, bei der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe das Auditorium stellen.

Seit einigen Jahren veranstalten Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Deutsch den Literatur-Wettbewerb „Pegasus“, der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen dazu einlädt, selbst verfasste literarische Texte einzureichen. Als Schreibanregung werden hierzu drei Themen vorgegeben. Die Schülerinnen und Schüler können aber auch Texte zu von ihnen frei gewählten Themen einreichen. Eine Jury, die aus Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern besteht, wählt die Preisträger/innen aus, die dann im Rahmen einer Feier (und auf der Schulhomepage) ihre Texte präsentieren.

Das Fach Englisch als erste Fremdsprache hat an unserer Schule, die als „Neusprachliches Gymnasium“ Ende der 60er Jahre gegründet worden ist, eine lange Tradition.

Im Gegensatz zu früher kommen die Schüler und Schülerinnen heute mit einigen Vorkenntnissen zu uns, einerseits gezielt durch die Grundschule vermittelt, andererseits durch den Umgang mit den modernen Medien. Eine Welt ohne englische Bezeichnungen gibt es nicht, so dass jedes Kind von klein auf damit konfrontiert wird.

Wir knüpfen an dieses Vorwissen in der Klasse 5 an, indem wir es bewusst in den Unterricht integrieren. Damit wird sichergestellt, dass die Kinder nach kurzer Zeit auf das gleiche Sprachniveau gelangen.

Die Vermittlung von Methoden zum Erlernen und Trainieren von Vokabular und Grammatik der englischen Sprache soll den Schülern helfen, ihr Wissen systematisch zu erweitern. Diese Methoden können dann ab Klasse 6 bzw. später auch ab Klasse 8 auf die weiteren Fremdsprachen übertragen werden.

Wir schulen das Hör- und Leseverständnis durch Print- und Audiomedien ergänzt durch Dokumentationen und Filmsequenzen im Original und bereiten die Schüler dadurch auf reale Kommunikationssituationen vor.

Bei den Austauschaktivitäten mit den Partnerschulen in den Niederlanden, Italien oder Ungarn in Stufe 9 wird nicht selten auf die englische Sprache als wichtiges Kommunikationsmittel zurückgegriffen. Zu Beginn der Sekundarstufe II nehmen viele Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit wahr, einen gewissen Zeitraum im Ausland zur Schule zu gehen. Gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung und entscheiden oft über die Vergabe eines Stipendiums. Bachelor- und Masterstudiengänge nach dem Abitur sind in unserer globalisierten Welt ohne Englischkenntnisse nicht zu bewältigen.

LINGUA LATINA VIVIT

Es ist eigentlich schon Tradition, gab es doch auch in den 70er und 80er Jahren bei uns Oberstufenkurse im Fach Lateinisch. In den letzten Jahren haben sich stetig mehr Schülerinnen und Schüler nach dem Erreichen des Latinums entschlossen, das Fach Lateinisch weiterzuführen. Nicht nur die Schülerzahlen in den in jedem Jahrgang stattfindenden Grundkursen sind gestiegen, immer mehr Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für das Fach als Leistungskurs.

In den derzeitigen Stufen 12 und 13 gibt es neben den Grundkursen auch Leistungskurse, da genug Schülerinnen und Schüler fest entschlossen waren, Lateinisch als erstes Abiturfach weiterzuführen.

Die Gründe dafür sind zahlreich, doch liegt ein Hauptmerkmal darin, dass den Schülerinnen und Schülern die Kenntnis und das Verständnis der lateinisch-europäischen Kultur sehr wichtig sind und für sie das Fach Latein diese Kenntnisse und darüber hinaus breite Allgemeinbildung am ehesten vermittelt. Auch die für das Lateinische spezifische Arbeitsweise, die zur systematisch-analytischen und präzisen Bewältigung von Aufgaben und zu problemlösender Arbeitsweise erzieht, wird von den Schülern geschätzt und ihr Wert für viele andere Bereiche wird stark empfunden. Aus diesen Gründen wird deutlich, dass Lateinisch für unsere Schülerinnen und Schüler eben keine „tote“ Sprache ist, sondern ein Fach, das ihnen für ihr Leben viel Nutzen und auch Bereicherung bringt. Lateinisch ist ein Basisfach!

Ein wichtiger Punkt, der den Aspekt der im Fach Lateinisch vermittelten breiten Allgemeinbildung ergänzt und dazu noch den Schülerinnen und Schülern vor Augen führt, wie lebendig die antike Kultur ist, sind die regelmäßig durchgeführten Studienfahrten nach Rom, an denen auch sehr viele „Nicht-Lateiner“ teilnehmen. Vor Ort können dort die Lebendigkeit und das Weiterleben der römischen Zivilisation an den antiken Monumenten über Mittelalter, Renaissance und Barock bis zur heutigen Zeit erfahren werden.

Die vorausgehenden Zeilen zeigen bereits, dass wir uns im Lateinunterricht in besonderem Maße dem europäischen Gedanken verpflichtet fühlen. So fördern und bilden wir unsere Schülerinnen und Schüler in vielen wichtigen Bereichen der europäischen Zivilisation. Nach unserer Auffassung ist ein moderner Lateinunterricht ohne den Blick auf Europa in den meisten historischen, kulturellen, mythologischen und architektonischen Inhalten nicht denkbar.

Frankreich und Belgien sind unsere direkten Nachbarländer. Die Städtepartnerschaft der Stadt Haan mit der Stadt Eu in der Normandie ist eine lebendige Partnerschaft, an der unsere Schule sehr aktiv mitwirkt. Aus diesem Grund und auf Grund unseres Senegalprojekts hat das Erlernen der französischen Sprache an unserer Schule einen besonderen Stellenwert. Unsere Schüler können Französisch in der Klasse 6 als zweite Fremdsprache oder in der Klasse 8 als dritte Fremdsprache belegen.

Im Zentrum des Unterrichts steht die Vermittlung von Kompetenzen:

  • kommunikative Kompetenzen (Hören, Sprechen, Leseverstehen, Sprechen, Sprachmittlung)
  • interkulturelle Kompetenzen (gesellschaftliches Leben, französischsprachige Welt, Werte, Einstellungen, Handeln in Begegnungssituationen)
  • methodische Kompetenzen (Umgang mit Texten und Medien, selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen), Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit (Wortschatz, Orthographie, Grammatik).

Bei der Vermittlung dieser Kompetenzen arbeiten wir mit Alltagssituationen (Freunde, Familie …), wir beleuchten die Landeskunde (Paris, ausgewählte Regionen Frankreichs, Bereiche der Welt, in denen Französisch gesprochen wird, Rezepte, Film …) und wir beziehen aktuelle Themen mit ein (Medien: Zeitung, E-Mail, SMS, Asterix etc.).

Die Auseinandersetzung mit der französischen Sprache und frankophonen Lebenswelt wird durch ein vielfältiges Austauschprogramm in der Stufe 6 und 9 mit unseren Partnerschulen in Eu / Normandie, sowie ab der Jahrgangsstufe 9 mit dem Lycée Ameth Fall im Senegal gestützt.

Nach Englisch avanciert Spanisch zur wichtigsten Kommunikationssprache der westlichen Welt. Spanisch wird weltweit von fast 400 Millionen Menschen in 26 Staaten, vorwiegend in Spanien und den meisten Ländern Mittel- und Südamerikas, gesprochen und ist offizielle Sprache vieler internationaler Organisationen wie z. B. der EU oder der UNO. Darüber hinaus ist es inoffiziell die zweite Amtssprache in Kalifornien, Florida und weiteren Südstaaten der USA.

Dieser linguistischen Entwicklung trägt das Städtische Gymnasium Haan bereits seit Jahren durch das Angebot von Grund- und Leistungskursen in der Oberstufe Rechnung. Ferner besteht für Schüler der Jahrgangsstufe 8 seit dem Schuljahr 2009/10 die Möglichkeit, Spanisch im Rahmen des Wahlpflichtbereichs II zu erlernen.

Sowohl im Oberstufenunterricht als auch im Unterricht ab Klasse 8 lernen die Schüler, sich im situativen Kontext auf Spanisch zu verständigen. Diese so erworbenen Sprachkenntnisse befähigen die Schüler dazu, auch in realen Situationen im spanischsprachigen Ausland zu kommunizieren. Sie werden vorbereitet auf Begegnungen während einer Ferienreise oder auch auf die Herausforderungen des realen Schulalltags während eines Auslandsaufenthaltes etwa innerhalb eines Schuljahres) oder im Rahmen des schulintern organisierten Austausches mit einer Schule in Argentinien.

Der Spracherwerb zielt auf die Erweiterung verschiedener Kompetenzen ab. So etwa gilt es, das Hör- und Leseverstehen ebenso zu fördern wie die Schreibkompetenz – etwa durch das Verfassen eigener Texte, z. B. E-Mails, Briefe, Postkarten, Zeitungsartikel. Daneben ist die Vermittlung der erforderlichen grammatikalischen Strukturen sowie des thematischen Wortschatzes eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Erwerb der Zielsprache.

Die Schüler der Klasse 8, deren Wahl auf das Fach Spanisch fällt, können nun schon viel früher, als erst in der Oberstufe, ihre bisher erworbenen Kenntnisse aus den Sprachen Englisch und Französisch beziehungsweise Latein auf den Erwerb einer 3. Fremdsprache transferieren. Der Zugang zur spanischen Sprache bereits in der Jahrgangsstufe 8 erlaubt einen weniger progressionsorientierten, eher spielerischen Spracherwerb. Darüber hinaus besteht für die Schüler, die Spanisch im WPII-Bereich erlernen, trotz der geänderten Prüfungsordnung, nach der Spanisch nicht mehr als neu einsetzende Fremdsprache in der Qualifikationssphase als Leistungskurs gewählt werden kann, die Möglichkeit, die Sprachkenntnisse sowie das interkulturelle Wissen im Leistungskurs zu vertiefen – ein Angebot, das die Oberstufenschüler auf der Grundlage der alten Prüfungsordnung über viele Jahre hinweg mit großem Interesse und äußerst erfolgreich wahrnahmen.

Der Geschichtsunterricht beschäftigt sich mit politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen, Prozessen und Strukturen der Vergangenheit und hat zum Ziel, die Entwicklung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins zu fördern. Solches Geschichtsbewusstsein entsteht, wenn historische Sachverhalte zum Verständnis für Fragen der Gegenwart und im Blick auf zukünftige Entwicklungen herangezogen werden. Im Geschichtsunterricht geht es daher, aufbauend auf der Ermittlung einzelner Sachverhalte der Vergangenheit, um deren deutende Verbindung zu historischen Zusammenhängen (Sinnbildung über Zeiterfahrung).

Der Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I wird in den Jahrgangsstufen 5, 8 und 9 erteilt. In der Sekundarstufe II besteht die Möglichkeit der Wahl eines Leistungskurses. Beim Leistungskursangebot kooperieren wir auch mit unserem Partnergymnasium in Hilden. In allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe II werden im Fach Geschichte Grundkurse angeboten. Das Fach ist für alle Schülerinnen und Schüler mindestens ein Jahr verpflichtend zu wählen.

In der Sekundarstufe I wird der Erwerb eines historischen Grundwissens angestrebt. Die Fachkonferenz macht es sich zur Aufgabe, durch fortlaufende Evaluation neben methodischen Fertigkeiten ein entsprechendes historisches Sachwissen zu sichern. Auf diesen Grundlagen aufbauend werden in der Sekundarstufe II historische Schwerpunkte gesetzt. In allen Jahrgangsstufen werden altersgemäße Arbeitsweisen historischer Untersuchung eingeübt.

Die Bedeutung des Lernbereichs Gesellschaftslehre zur Bildung und Erziehung in der Sekundarstufe I soll über das reine Orientierungswissen herausgehend zur Entwicklung der Persönlichkeit und damit auch zur Identitätsfindung beitragen. Identität hat aber immer auch historische Wurzeln.

Dies geschieht in besonderer Weise durch die direkte Erfahrung und Auseinandersetzung mit geschichtlicher Entwicklung im regionalen Bezugsrahmen sowie in der aktiven Handlungsbereitschaft.

Solche Erlebnisse können besonders gut im außerunterrichtlichen Raum vermittelt werden. Deshalb hat die Fachkonferenz Geschichte in einem ersten Ansatz den Besuch des Museums für Frühindustrialisierung im Historischen Zentrum Wuppertal verpflichtend in ihr Curriculum für Klasse 8 aufgenommen. Hier können Schüler nicht nur anschaulich, sondern über einfache Tätigkeiten und Simulationsverfahren auch handgreiflich Arbeitsrealitäten erfassen und erleben.

Da die Schüler und Schülerinnen im Alltag mit vielfältigen Angeboten der Geschichtskultur konfrontiert sind, muss der Geschichtsunterricht neben der Befähigung zur deutenden Rekonstruktion von Vergangenheit auch die Befähigung zur kompetenten und kritischen Teilhabe an der Geschichtskultur anstreben. Geschichtsbewusstsein zu entwickeln bedeutet also auch Identitätsfindung. Daher beteiligt sich der Geschichtsunterricht aktiv am Umgang mit historischen Gedenktagen und Ereignissen.

Das Fach Politik und Wirtschaft wird in den Jahrgangsstufen 6, 7 und 9 jeweils zweistündig unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler werden an politische und wirtschaftliche Probleme, an den institutionellen Rahmen des politischen und ökonomischen Geschehens und an die Entscheidungsprozesse in Politik und Wirtschaft auf der Verständnisebene der jeweiligen Altersstufe herangeführt. Die fachliche Arbeit verdeutlicht die sozialen Bezüge der jeweiligen Themen und ermöglicht damit Einsicht in die Komplexität von Gesellschaft. Methodenschulung und -anwendung helfen dabei, einen selbstständigen Zugang zur wirtschaftlichen und sozialen Realität in Deutschland oder Europa zu finden.

Politische und wirtschaftliche Bildung ist erfolgreich, wenn sie die Entwicklung des eigenständigen politischen Urteils der Schüler fördert. Sie erreicht, aus der Lebenswirklichkeit der Schüler abgeleitet, die Orientierung in größeren Zusammenhängen und trägt somit zur Entwicklung gesellschaftlicher Wertvorstellungen bei.

Sozialwissenschaften (Ökonomische Schwerpunktsetzung)

In der Sekundarstufe II festigt das Fach Sozialwissenschaften die fachliche Ausrichtung an den Leitdisziplinen Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Politische Wissenschaften. Die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler wird dabei methodisch ausgeweitet und die Bildung eines politischen Bewusstseins soll gefördert werden.

Die Fachschaft Politik/Wirtschaft und Sozialwissenschaften des Gymnasiums Haan hat sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der wirtschaftlichen Grundbildung für eine ökonomische Schwerpunktsetzung in der Oberstufe entschieden, die sich sowohl im schulinternen Curriculum als auch in der Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernpartnern widerspiegelt.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (Firma Bohle, Stadtsparkasse Haan) hilft Schülern soziale Realitäten zu erkennen, ermöglicht Einblicke in berufliche Zusammenhänge und hilft bei der fachlichen Vorbereitung.

Wettbewerbe, z. B. von der Bundeszentrale für Politische Bildung, werden von uns gefördert. Podiumsdiskussionen mit Politikern bei Europa- oder Bundestagswahlen, Landtagswahlen oder der Bürgermeisterwahl werden selbständig durch Schüler vorbereitet.

Die seit vielen Jahren bewährte Beteiligung am Planspiel Börse der Stadtsparkasse Haan gibt Einsichten in die Bedeutung ökonomischer Prozesse und fordert zur Selbständigkeit heraus.

Im Fach Erdkunde werden unter landes- und länderkundlichen Aspekten die Erkenntnisse anderer Wissenschaften gesammelt, in Bezug zueinander gesetzt und analysiert. Im Wesentlichen werden im physisch-geographischen Bereich geologische, biologische, klimatologische Elemente als raumwirksame Faktoren in den Unterricht einbezogen, während der kulturgeographische Bereich soziale, wirtschaftliche und politische Fragestellungen untersucht.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens wie Kartenanalyse, Auswertung von Tabellen, Diagrammen, Texten und Statistiken aller Art werden im Erdkundeunterricht vermittelt und eingeübt. Umwelterziehung, Entwicklungshilfe und Bevölkerungsentwicklung bilden Schwerpunkte, die auch fächerübergreifenden Unterricht ermöglichen.

In der Sekundarstufe II kann Erdkunde als gesellschaftswissenschaftliches Fach gewählt werden. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen der Umgang des Menschen mit dem Raum und die dadurch erzielten Veränderungen. Raumplanung, Stadtgeographie, regionale Disparitäten, Desertifikation, Rohstoffabbau und Nahrungsproduktion sind wichtige Themen, die das Wirken des Menschen im Raum kritisch darstellen.

Unterschiedliche Exkursionen, besonders in der Sekundarstufe II, bereichern den Unterricht und geben einen praktischen Einblick in verschiedene Themen. Seit einigen Jahren ist ein Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel ein Programmpunkt der Grund- und Leistungskurse der Qualifikationsphase.

Seit vielen Jahren besteht ein Austausch mit Ländern der EU. Ein auf diesen Austausch vorbereitendes Stationenlernen zu den Partnerländern wird in der Klasse 9 durchgeführt.

Aufgrund der seit über 10 Jahren bestehenden Partnerschaft des Städtischen Gymnasiums Haan mit dem Lycée Ameth Fall in St. Louis, wird der Senegal mit einigen Schwerpunkten – auch in Form einer Raumanalyse – in der Klasse 8 behandelt.

Das Fach Erziehungswissenschaft – oftmals immer noch mit der veralteten Bezeichnung Pädagogik angegeben – gehört in das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld der Sekundarstufe II.

Als neu einsetzendes Fach in der Oberstufe bietet es allen Schülerinnen und Schülern eine Chance, sich ohne spezielle Vorkenntnisse aus der Mittelstufe mit den vielfältigen Themenbereichen in einem Grund- oder Leistungskurs zu beschäftigen.

Die durch die Richtlinien festgelegten Oberthemen sind für beide Kursarten identisch, aber der Leistungskurs ermöglicht eine vertiefende wissenschaftspropädeutische Auseinandersetzung mit den Themen. Da im Fach Erziehungswissenschaft der Mensch im Zeitraum der Betrachtung steht, haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit sich auch mit ihrer eigenen Persönlichkeit zu befassen.
Die Beschreibung und Analyse von Erziehungswirklichkeit sowie die Beurteilung von Erziehungsgeschehen sollen zu verantwortlichem Handeln führen, im privaten sowie im öffentlichen Bereich. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gegebenheiten und ihren Einflüssen auf die Erziehung und Sozialisation leistet einen Beitrag zur Entwicklung des mündigen Erwachsenen.

Die Mathematik steht als Anwendungswissenschaft im Zentrum von Naturwissenschaft und Technik. Die Betonung der Anwendungsorientierung darf jedoch nicht dazu führen, dass die reine – also nicht anwendungsbezogene – Mathematik an den Schulen vernachlässigt wird.

An unserer Schule werden grundlegende mathematische Fähigkeiten entwickelt und eingeübt, die es erst ermöglichen, angewandte Probleme zu bearbeiten und letztlich neue (heute vielleicht noch nicht bekannte) Anwendungsgebiete zu erschließen. Der Kontextbezug ist wichtig. Damit verbunden werden über die Behandlung spezifisch mathematischer Anwendungssituationen hinaus immer wieder innermathematische Fragestellungen aufgeworfen und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern bearbeitet.

Gesellschaftliche Notwendigkeit schafft nicht zwangsläufig Motivation. An unserer Schule werden diese Motivation und die Freude, mathematische Theorien zu erschließen sowie mathematische Probleme zu lösen, auch durch die zunehmend erfolgreiche Teilnahme an mathematischen Wettbewerben gestärkt. Die von vielen Schülerinnen und Schülern mit Freude genutzte Möglichkeit, der Mathematik eher sportlich zu begegnen, auch in Zukunft zu fördern, ist Ziel der Fachschaft Mathematik.

Ein weiterer Anstoß wird durch das Förderprogramm im Fach Mathematik erzeugt, welches aufbauend auf die Ergebnisse des professionellen Basiskompetenztestes in der Klasse 8 durchgeführt wird.

Der Känguruwettbewerb

Die Mathematikolympiade

Der Bundeswettbewerb Mathematik

Der Unterricht im Fach Biologie geht, wo immer möglich, vom natürlichen Phänomen aus, welches den Schülerinnen und Schülern entweder anhand lebender Originalpräparate oder durch geeignete Medien nahegebracht wird.

Die sich aus der Betrachtung ergebenden Fragestellungen führen zur Bildung von Hypothesen, die dann mit Hilfe von geeigneten Experimenten (möglichst durch die Schüler und Schülerinnen oder auch durch den Lehrer oder die Lehrerin) oder durch andere geeignete Veranschaulichungsmöglichkeiten überprüft und verifiziert werden.

Gerade im Fach Biologie ist es uns wichtig, hierbei nicht nur die wissenschaftlichen, sondern auch die ethischen und moralischen Aspekte der behandelten Themen zu vermitteln.

Für das praktische Arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern stehen uns zwei Schülerübungsräume sowie mobile Medienausrüstungen (Film, Video, Fernseh- und Videomikroskopie, Beamer, Laptop und elektronische Tafel) zur Verfügung.

Die Einbindung von außerschulischen Lernorten, wie z. B. dem Berufskolleg Hilden, der Firma Bayer AG, dem Umweltbus „Lumbricus“ (der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes NRW), dem Neanderthalmuseum sowie dem Schülerlabor NEAnderLab in Hilden ist im schulinternen Lehrplan fest verankert.

Zu aktuellen Themen werden immer wieder Projektarbeiten durchgeführt. Hierbei nutzen wir z. B. im Rahmen ökologischer Unterrichtsvorhaben die vielfältigen Möglichkeiten der praktischen Arbeit, die uns die Lage der Schule am Waldrand und die unmittelbare Nähe des Hühnerbachs bieten. Die Projekte im Rahmen der Gesundheitserziehung werden von ortsansässigen Fachleuten, z. B. Ärzten und Beratungsgruppen wie „pro familia“ und „donum vitae“ unterstützt.

Im Rahmen des außerunterrichtlichen Angebots besuchen Oberstufenkurse thematisch passende Ringvorlesungen der Universität Düsseldorf. Darüber hinaus ermuntern wir biologisch interessierte Schülerinnen und Schüler immer wieder zur Teilnahme an diversen Wettbewerben und unterstützen sie dabei.

Die Chemie prägt in hohem Maße Wirtschaft, Naturwissenschaft und Alltag in der modernen Gesellschaft. An die Bedeutung und das Verständnis der Chemie müssen die Schülerinnen und Schüler herangeführt werden.

Das Fach Chemie hat daher innerhalb des naturwissenschaftlichen Unterrichts einen hohen Stellenwert. Ihn gilt es, zu sichern und auszubauen. Dies soll vor allem im Erwerb von Kenntnissen, praktischen und theoretischen Kompetenzen und problemorientiertem Denken erfolgen.

In der Sekundarstufe I steht der Erwerb grundsätzlicher Fähigkeiten im Vordergrund, die helfen, den Alltag zu erklären. Die Betonung von Schülerversuchen, Gruppenarbeiten, Stationenlernen und Fachexkursionen in Industriebetriebe trägt dem auch methodisch Rechnung. Im Vordergrund steht die Aktivität der Schülerinnen und Schüler.

In der Sekundarstufe II werden diese Methoden und Schwerpunkte des Unterrichts fortgesetzt. Der Akzent liegt hier jedoch stärker auf der Wissenschaftspropädeutik, die auch eine größere Selbstständigkeit erfordert. Das zeigt sich vor allem im selbstständigen Umgang mit längeren und komplexeren Experimenten, in Vorträgen und Referaten. Auch fächerübergreifende Aspekte nehmen einen größeren Raum ein. Ziel ist das erfolgreiche Absolvieren der zentralen Abiturprüfung sowie die Schaffung von Voraussetzungen der Studierfähigkeit in diesem Fach.

Neben der regelmäßigen Einrichtung von ein bis zwei Grundkursen in der Sekundarstufe II erfolgt die Wahl von Leistungskursen durch die Schülerinnen und Schüler immer häufiger, so dass in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der Kooperation mit dem Helmholtz-Gymnasium in Hilden fast durchgängig Leistungskurse stattfanden.

Als Besonderheiten in unserer Schule bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern:

  • Unterrichtsgänge in Industriebetriebe (z.B. Haaner Felsenquelle)
  • Exkursionen in die naturwissenschaftlichen Einrichtungen von Bayer Leverkusen
  • Unterricht im Schülerlabor des NEAnderLabs

In den vergangenen Jahren ist durch umfangreiche Anschaffungen von Unterrichtsmaterial der konsequente Weg zum schülerorientierten Unterricht weiter verfolgt worden.

Dazu gehören u. a.:

  • die Aufstockung von Geräten für Schülerexperimente
  • Schülerexperimentierkästen zur Elektrochemie
  • Schülerexperimentierkästen zur Halbmikrotechnik
  • AV-Medien
  • elektronische Lehrmittelausstattung

Es sind die Experimente und die Beobachtung von physikalischen Phänomenen, die die Faszination des Faches Physik ausmachen. Aus diesem Grunde nehmen die Versuche einen hohen Stellenwert im Unterricht ein. In der Sekundarstufe I stehen eine große Zahl von Schülerübungen bereit, so dass in den Gebieten Mechanik, Optik, Elektrizitätslehre und Wärmelehre die Schülerinnen und Schüler jeweils zu zweit Experimente planen, durchführen und auswerten können. Weiterhin erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, am NEAnderLab in Hilden Experimente durchzuführen. Dieses Labor stellt jedem Schüler Materialien und Werkzeuge zur Verfügung, um weiterreichende Versuche durchzuführen und neue Arbeitstechniken kennenzulernen. Den Physikklassen in der Sekundarstufe I sollte mindestens eine Exkursion in ein Museum oder eine physikalische Ausstellung angeboten werden.

In der Sekundarstufe II werden Grundkurse und durch die Kooperation mit dem Helmholtz-Gymnasium in Hilden auch Leistungskurse angeboten. Natürlich steht in der Oberstufe das Demonstrationsexperiment im Vordergrund. Hier besteht auch die Möglichkeit bestimmte Experimente dem Versuchspool der Universität Wuppertal zu entleihen, so dass auch Versuche, die in der Schulsammlung nicht vorhanden sind, gezeigt werden können. Das im Physikraum 1 neu installierte Smart-Board stellt ein neues Unterrichtsmedium dar, was insbesondere durch den Internetanschluss bei der Unterrichtsgestaltung viele weitere Wege eröffnet, z. B. für interaktive Versuchsabläufe und aktuelle Darstellungen.

Im Fach Informatik vermitteln wir nicht nur Wissen um die Existenz neuer Medien, sondern auch die Fähigkeit, mit ihnen in kritischer Form umzugehen und ihren Einsatz mitgestalten zu können. Der Computer ist für unsere Schülerinnen und Schüler ein selbstverständliches Hilfsmittel geworden. Die neue Technologie greift in viele Bereiche unseres Lebens ein.

In der Klasse 5 bieten wir das zweistündige Schwerpunktfach Technik an. Hierbei geht es in erster Linie um die Programmierung selbstgebauter Lego-Roboter, die mit Hilfe einer grafischen Programmiersoftware gesteuert werden.

Im Differenzierungsbereich der Klassen 8 und 9 ist die Informatik als eines der zweijährigen Wahlpflichtfächer fest etabliert. Neben der Arbeit mit Anwenderprogrammen für Textverarbeitung, Kalkulation und Datenbanken wird eine Programmiersprache, derzeit LOGO, eingeführt. Ein Simulationsprogramm gibt erste Einblicke in den Themenbereich Messen, Steuern und Regeln.

Neben dem Erlangen praktischer Programmiererfahrung in einer höheren Programmiersprache, zur Zeit Pascal und später Lazarus/Delphi, sind in der Oberstufe die inhaltlichen Schwerpunkte u. a. komplexere Algorithmen und Datenstrukturen, Programmierung von Netzwerkanwendungen, das Datenschutzgesetz, gesellschaftliche Auswirkungen der Datenverarbeitung, Einblicke in die Theoretische Informatik sowie erste Schritte in Richtung professioneller Projektarbeit.

Ab dem Jahr 2011 bieten wir einen Projektkurs in der Oberstufe (Q1) an, in dem auf hohem Niveau Wettbewerbsroboter gebaut und programmiert werden.

Außerunterrichtliche Aktivitäten

Für die Klassen 8 bis 11 wird im Rahmen einer inzwischen fest etablierten Roboter-AG der Bereich Technische Informatik und Mikroelektronik angeboten, in dem über die Programmierung von Mikroprozessoren hinaus auch Wert auf die Entwicklung von Robotern und Messwerterfassungen gelegt wird. Die Schule nimmt mit dieser AG alleine im Informatikbereich an vier verschiedenen, teilweise internationalen Wettbewerben teil und verzeichnet regelmäßig große Erfolge.

Die Schülerinnen und Schüler des Technikkurses in der Klasse 5 nehmen an einem regionalen Wettbewerb teil.

Die Geräteausstattung

Zusammen mit dem Schulträger und den Verein der Freunde und Förderer unserer Schule sorgen wir für eine gute Ausstattung, die regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht wird.

Zurzeit verfügt unsere Schule über zwei Unterrichtsräume mit je 21 aktuellen PCs. Des Weiteren gibt es einen Informatik-/Technik-Raum, in dem 8 Notebooks stehen, die in erster Linie für den technischen Schwerpunkt „Robotik“ des Fachs Informatik dienen.

Darüber hinaus besteht seit 2005 ein Selbstlernzentrum (SLZ), also ein Raum, in dem Oberstufenschülerinnen und Schüler ohne Lehrer selbstständig arbeiten können. Im Selbstlernzentrum stehen weitere 10 PCs.

Neben diesen insgesamt 60 fest installierten Schülerrechnern betreibt die Schule zurzeit 11 Smartboards und 10 mobile Einheiten mit Notebooks, Beamer und Soundanlagen zur multimedialen Unterstützung des Unterrichts aller Fächer.

Das Netzwerk

Der Informatikbereich unsere Schule ist professionell vernetzt. Alle PCs haben einen servergestützten Internetzugang, der nicht nur die Bandbreite des DSL Zugangs erheblich besser ausnutzt, sondern mit einem Content-Filter den Zugriff auf jugendgefährdende Inhalte verhindert.

Die Schule bietet die Besonderheit zweier parallel existierender Netzwerkstrukturen.

So betreiben wir zum einen eine servergestützte Windows-Umgebung, die ermöglicht, alle bekannten Windows-Programme auch in der Schule nutzen zu können. Darüber hinaus benutzen wir aber auch eine Linux-basierende Terminal-Server-Vernetzung. Diese ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, auf allen Rechnern des Hauses eine einheitliche Arbeitsumgebung vorzufinden. Aktuelle Entwicklungen werden hier zeitnah eingesetzt. Für die Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, die aktuelle Linux-Umgebung auch zuhause kostenlos zu nutzen.

Konfessioneller Religionsunterricht wird in der Sekundarstufe I klassenübergreifend, in der Sekundarstufe II in Grundkursen unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, müssen in der Unter- und Mittelstufe ersatzweise das Fach ‚Praktische Philosophie‘ bzw. in der Sekundarstufe II das Fach ‚Philosophie‘ belegen.

Das Fach Religion kann im Abitur das Aufgabenfeld ‚Gesellschaftswissenschaften‘ ersetzen und damit 3. oder 4. Abiturfach sein.

Wir vermitteln

  • Kenntnisse der christlichen Religion, die unsere abendländische Kultur so nachhaltig geprägt hat

Das Wissen über die christlichen Grundlagen unserer Gesellschaft schafft Verständnis für die Hintergründe der Geschichte und Politik, von Literatur, Musik und Kunst.

  • Nachdenken über Grunderfahrungen menschlichen Lebens

Die Beschäftigung mit christlichen Glaubensinhalten und Werten kann helfen, dem Leben einen Sinn zu geben und eigene ethische Wertvorstellungen zu entwickeln. Dies hilft, Krisensituationen anzunehmen und zu bewältigen bzw. ein auf Solidarität und Verantwortung für die Mitmenschen basierendes Zusammenleben in der Gesellschaft zu praktizieren.

  • Informationen über die Inhalte anderer Religionen und Weltanschauungen

Das Verständnis für ausländische Mitbürger und deren Kulturen ermöglicht, den eigenen Standpunkt zu bedenken und Gemeinsamkeiten auch zur eigenen Religion und Kultur zu erkennen. Dies fördert die Toleranz gegenüber unseren ausländischen Mitbürgern.

  • Die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen des Lebens und Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Angesichts vieler Gefahren (Werteverlust, Rüstung, Umweltzerstörung, Genmanipulation …) werden Maßstäbe für verantwortliches Handeln entwickelt.

Heutige Verhaltensmuster wie unsoziales und wenig nachhaltiges Denken oder die Neigung zu Anpassung, Mitläufertum oder Verweigerung werden kritisch befragt, Alternativen werden gesucht.

In jedem Schuljahr finden fünf Schulgottesdienste statt: zwei ökumenische und ein nach Konfessionen getrennter Gottesdienst, für die 5. Klasse ein Einschulungsgottesdienst und für die Abiturienten ein Entlassungsgottesdienst.

Praktische Philosophie

Das Fach ‚Praktische Philosophie‘ wird in der Sekundarstufe I als Alternative zum Religionsunterricht angeboten. Hier können sich Schülerinnen und Schüler vertieft mit Wertfragen auseinandersetzen; so sollen sie Fragen über den Sinn menschlicher Existenz aufwerfen und entwickeln. Auf diese Weise werden in einer demokratischen Gesellschaft wichtige Werte wie Selbstbestimmung und Verantwortungsbewusstsein thematisiert.

Philosophie soll die Neugierde auf neue Anschauungsmöglichkeiten wecken und auch die Sinne für das nicht immer Fassbare schärfen. Fragen nach „wahrer Freundschaft“, „Lüge“, „Schönheit“, „Vernunft“ oder „Gerechtigkeit“ werden aufgeworfen. Gedankenexperimente, Rollenspiele, Projektarbeiten aber auch die Auseinandersetzung mit philosophischen Texten bestimmen den Unterricht. Der Wechsel der Perspektiven ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Erfahrung von unterschiedlichen Sichtweisen in der Gesellschaft und befördert das Zusammenleben in der Gemeinschaft.

Zwei Exkursionen ergänzen das Unterrichtsangebot: Der Besuch einer Kirche, einer Synagoge oder Moschee in der Klasse 6 steht unter dem Thema „Feste und Riten in Religionen“. In der Klasse 8 dient die Exkursion ins Luft- und Raumfahrtmuseum in Köln der Vertiefung des Themas „Wissenschaft, Technik, Ethik“.

Philosophie

In der Sekundarstufe II wird Philosophie für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die sich im Rahmen des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes besonders für philosophische Fragestellungen interessieren. Daneben ist Philosophie verpflichtendes Ersatzfach für diejenigen, die das Fach Religion nicht belegt haben.

Philosophie als geisteswissenschaftliche Disziplin hat einen besonderen Stellenwert in den Kulturwissenschaften. Die Reflexions- und Urteilsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler wird durch die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Wertvorstellungen und Normen geschult. Das Erkennen und Einordnen weltanschaulicher und ideengeschichtlicher Richtungen unterstützt die Lernenden bei der personalen Entwicklung und fördert Toleranz.

Eigene Methoden und Teilgebiete machen Philosophie spannend und zeigen, wie Denken auch methodischer Voraussetzungen bedarf. Einen besonderen Stellenwert im Unterricht der Oberstufe besitzt das differenzierte Erarbeiten von Texten. Zum Beispiel gilt es, Aspekte der Erkenntnistheorie und Moralphilosophie zu entdecken. Lust am Lesen und an der Infragestellung herkömmlicher Sichtweisen sind Voraussetzungen, die man mit in den Unterricht bringen sollte. Ziel ist u. a. das Schärfen eines Problembewusstseins im Alltag oder in politischen Fragen. So bleibt die Einsicht wohl nicht aus, mehr Fragen als Antworten zu haben, denn erst auf solchen Grundlagen kann das Abenteuer mit den Gedanken der berühmtesten Philosophen dieser Welt beginnen.

Das Fach Kunst leistet innerhalb des Fächerkanons seinen Beitrag im Sinne einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung durch die Vermittlung einer ästhetischen Grundbildung.

Ein zentrales Ziel des Faches Kunst ist es, das Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögen der Schülerinnen und Schüler anzuregen und zu erweitern, die Fähigkeit zur persönlichen Reflexion dieser Erfahrungen zu entwickeln und damit ästhetisches Denken und Handeln auszubilden und zu fördern.

Vor allem in der Sekundarstufe I bildet die eigene gestalterische Arbeit einen Schwerpunkt des Kunstunterrichts. Sie geht aus vom Erleben der Schülerinnen und Schüler in ihrer Bilderwelt, ist dabei an der Welt der visuellen Kultur orientiert. Sowohl traditionelle wie auch neue, multimediale Formen der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit werden kreativ erprobt und angewendet.

Durch den Umgang mit ganz unterschiedlichen Materialien, Werkzeugen und Gestaltungsverfahren werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, sowohl frei zu experimentieren wie auch eine bildnerische Gestaltung gezielt nach der eigenen Intention hin auszurichten. Sie erzielen eine bildnerische Lösung in einem geplanten Prozess von ersten Ideen, über Skizzen und Entwürfe bis zur konkreten Ausführung, erleben aber auch, dass sie ohne eine große handwerkliche Geschicklichkeit und ohne eine feste Vorstellung von einem fertigen Werk zu einem gelungenen Ergebnis kommen können. Bildnerisches Gestalten und Arbeiten im Fach Kunst ist also nicht nur ergebnis-, sondern auch prozessorientiert angelegt.

In der Sekundarstufe II steht des Weiteren der systematische Zugriff auf Bildwerke im Zentrum des Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler lernen so einerseits Künstlerpersönlichkeiten in ihrer Entwicklung kennen, andererseits die Merkmale einzelner Stile oder Epochen in den übergreifenden Zusammenhängen. Die eigene gestalterische Tätigkeit steht weiterhin in engem Bezug zur theoretischen Arbeit. Diese dient als Grundlage für die Entwicklung eines eigenständigen Denkkonzepts, die Themen sind mehr an eine Problematik als an ein Motiv gebunden. Es wird in stärkerem Maße eine persönliche Auseinandersetzung mit einem Thema ermöglicht, etwa in Form einer Beschäftigung mit aktuellen Problemen oder Ereignissen, so dass auf diese Weise ein – bewusst gemachter – fächerübergreifender Diskurs entsteht.

Die im Unterricht angefertigten eigenen gestalterischen Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig in der Schule präsentiert. Hier sei insbesondere auf die Homepage unserer Schule hingewiesen, in der es eine eigene Galerie gibt, in der ständig die neuesten Kunstwerke vorgestellt werden.

Der Unterricht wird ergänzt durch Ausstellungsbesuche und die Teilnahme an künstlerischen Wettbewerben. Hier sei vor allem der „Europäische Gestaltungswettbewerb“ erwähnt, der, vor allem auch aufgrund der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit der „Europa-Union Haan“, zu einer Institution für unsere Schule geworden ist.

Schülerinnen und Schüler kommen in ihrem Alltag auf vielfältige Weise mit Musik als einem „sinnvermittelnden und sinnhervorbringenden Kulturphänomen“  in Berührung. Musikunterricht hat unter anderem die Aufgabe, diese Begegnungen aufzugreifen, aber auch neue Erfahrungen zu ermöglichen und zu fördern. Dabei stehen vier Arten des Umgangs mit Musik zur Verfügung:

  • Musik machen
  • Musik hören
  • sich über Musik informieren
  • über Musik nachdenken.

Die konkreten Inhalte und Ziele geben die Richtlinien vor. Ein besonderer Akzent bei der Umsetzung der Richtlinien liegt in der dezidierten Anbindung der Musiklehre an musikpraktische Phasen im Musikunterricht, die durch einen kontinuierlichen Aufbau von schülergerechtem Instrumentarium ermöglicht wird.

Die Fachgruppe Musik initiiert regelmäßige Besuche von Konzerten und Opern, die Teilnahme an Orchesterproben und Gesprächsrunden mit Musikern. Die hier gewonnenen Erfahrungen tragen zu einem lebendigen Bezug zwischen Musikunterricht und öffentlichem Musikleben bei.

An unserem Gymnasium nimmt die Arbeit mit verschiedenen Musikgruppen einen besonders breiten Raum ein: Unsere Schulchöre sowie das Schulorchester haben eine lange Tradition. Zudem gibt es projektbezogene Bands und Ensembles – Chöre und das Orchester begleiten regelmäßig wichtige Schulveranstaltungen, wie die Einschulung, die Verabschiedung von Abiturienten und ausscheidenden Lehrern, Schulgottesdienste und Schulfeste. Das Repertoire umfasst u. a. klassische Programme, z. B. die regelmäßig stattfindenden Weihnachtskonzerte in einer der beiden Kirchen oder große Chorwerke, die in Kooperation mit der örtlichen Kantorei einstudiert werden. Daneben stehen aufwändige Bühnenproduktionen bei der Inszenierung von Kinderopern oder Musicals. So nahmen in den vergangenen Jahren bis zu 100 Schülerinnen und Schüler an zahlreichen Musicalaufführungen teil.

Die dazu eingerichteten Probenwochenenden und die Endprobenphasen ermöglichen Projektlernen im umfassenden Sinn. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer als mehrköpfige Teams arbeiten und damit – auch für die Schülergruppen intensiv wahrnehmbar – den traditionellen Arbeitszuschnitt überschreiten.

Ferner können die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen einen praktischen Schwerpunkt im Fach Musik belegen. In zwei zusätzlichen Wochenstunden musizieren sie in der Großgruppe, lernen neue Instrumente kennen, wirken regelmäßig bei verschiedenen Konzerten mit oder präsentieren sogar eine eigene Aufführung.

Die Mitwirkung in den genannten Musikgruppen und AGs ermöglicht den Schülerinnen und Schülern besonders intensiv, erfolgsorientiert zu musizieren und dabei sehr viel Freude zu erleben. Da wir in der Regel fächerübergreifend arbeiten und viele Begabungen und Fähigkeiten integrieren, oftmals auch die unserer Schuleltern, tragen wir zu einer außenwirksamen Öffnung von Schule bei. Die teilweise enge Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Kantorei oder der Musikschule öffnet die Schule auch in der umgekehrten Richtung für das Kulturleben der Stadt Haan.

Vom Reclam-Heft zum Theaterabend – praktische Literaturkurse

Literatur wird entsprechend den Richtlinien des Faches als Jahresprojekt unterrichtet und an unserem Gymnasium regelmäßig in der Jahrgangsstufe 11 angeboten.

Dabei liegt der Schwerpunkt schon seit vielen Jahren auf der Erarbeitung eines Theaterstücks durch die gesamte Kursgruppe. Ziel der Projekte ist die Aufführung in unserer Aula. Diese selbstverständliche Ausrichtung wird vor der Kurswahl durch eine gründliche Information über die Anforderungen des Literaturkurses ergänzt.

Darum kommen die Schülerinnen und Schüler mit einer vergleichsweise klaren Erwartungshaltung und einer im Durchschnitt hohen Arbeitsbereitschaft in den Kurs. Diese ist gerade im Projektunterricht nötig, um die zeitaufwendigen, Eigeninitiative fordernden Monate vor den Aufführungen für alle Beteiligten produktiv angehen zu können.

Die Stücke werden vorzugsweise aus den Bereichen der Klassik und der klassischen Moderne ausgewählt, auch Komödien, Grotesken und politische Stücke standen in der mittlerweile 25-jährigen Theatertradition der Schule schon auf dem Spielplan. Aber immer werden sie von den Kursgruppen auf ihren Interessen- und Fragehorizont hin zugeschnitten. Besonders erfolgreiche Inszenierungen entstanden oft dann, wenn die Jugendlichen ihre musikalischen Fähigkeiten in die szenische Gestaltung einbringen konnten. Darüber hinaus werden auch bei der Erstellung der Plakate, der Programmhefte und bei der technischen Realisation der Theaterabende vielfältige Fähigkeiten der Teilnehmenden gefordert und eingebracht. Eine sehr beachtenswerte Tradition des Haaner Gymnasiums ist die Erstellung der Bühnenbilder durch besonders motivierte Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse.

Durch permanente Fortbildung der unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer sind in den letzten Jahren moderne theaterpädagogische Arbeitsweisen selbstverständlich geworden:

Innerhalb eines dreistündigen Nachmittagsblocks machen die Jugendlichen intensive Körper-, Stimm- und Raumerfahrungen, bevor sie an die Texterarbeitung gehen. So entstehen – weit entfernt vom statischen Aufsagen klassischer Texte – lebendige Inszenierungen, die von den Akteuren und der Schulgemeinde mit großer Spannung erwartet werden.

Ziele des Sportunterrichts

Im Sinne eines mehrperspektivischen Sportunterrichts werden unsere Schülerinnen und Schüler auf die unterschiedlichen Bereiche des Sports sowie die Möglichkeiten lebenslangen Sporttreibens vorbereitet. Es soll eine Erziehung zum und durch den Sport erfolgen. Zur Realisierung wird im Rahmen schulinterner Vereinbarungen festgelegt, in welcher Jahrgangsstufe welche pädagogische Perspektive der Lehrpläne Sport für die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II mit jeweils welchem Inhaltsbereich verknüpft wird. In der Oberstufe wird die Vermittlung theoretischer Kenntnisse in stärkerem Maße als zuvor mit der praktischen Übung verbunden. Hauptziele dabei sind einerseits das Kennenlernen einer großen Vielfalt sportlicher Aktivitäten, praktische Erprobungen auf möglichst breiter Basis andererseits.

Unabhängig von konkreten Aufgabenstellungen ist die Entwicklung der Schlüsselqualifikationen Selbst-, Sozial-, Sach- und Methodenkompetenz immer ein übergreifendes Ziel des Sportunterrichtes.

Abiturfach Sport

Ab dem Schuljahr 2014/15 wird in der Einführungsphase der Oberstufe ein Sportkurs eingerichtet, in dem Klausuren geschrieben werden. Ab dem Schuljahr 2015/16 können diese Schülerinnen und Schüler am Helmholtz-Gymnasium in Hilden (HGH) den  Leistungskurs Sport belegen.

Sportschwerpunkt Klassenstufe 5

Unsere Schule bietet den Schülerinnen und Schülern in dem frei wählbaren zusätzlichen Unterrichtsangebot „Schwerpunkt Klasse 5“ die Möglichkeit, Sport zu belegen. Im Zeitrahmen von zwei Wochenstunden werden nach vorheriger Vereinbarung bestimmte Sportarten, die in dem regulären Sportunterricht nicht so intensiv erarbeitet werden können, trainiert. Höhepunkt ist die Präsentation am Schuljahresende.

Zusätzlich findet für die Jahrgangsstufe 5 jedes Jahr eine Sporterlebnisnacht statt.

Sport außerhalb der schulischen Übungsstätten

In Haan und Umgebung stehen uns eine Reihe gern mitbenutzter Anlagen zur Verfügung, die Ausübung besonderer Sportarten wie Wasserski, Beachvolleyball oder Trampolinspringen ermöglichen.

Sport in der Pause

Seit der Renovierung unseres Schulhofes im Sommer 2008 können unsere Schülerinnen und Schüler in den Pausen kleineren Sportspielen nachgehen. Im Innenhof unseres Schulgebäudes sowie auf dem Schulhof gibt es zahlreiche Möglichkeiten Tischtennis zu spielen.

Sport und Gemeinschaft

Im Fachbereich Sport fördern wir das Gemeinschaftsgefühl bei regelmäßig stattfindenden Wettkämpfen und Sportfesten. So findet für die Jahrgangsstufe 5 jedes Jahr die Sporterlebnisnacht statt. In der Jahrgangsstufe 6 treten alle Schülerinnen und Schüler im Schwimmwettkampf gegeneinander an. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe treffen bei Fußball- und Volleyballturnieren aufeinander. Regelmäßig findet ein Sportfest für die ganze Schule statt.

Die SV organisiert Sportwettkämpfe für die Schülerinnen und Schüler der 7.-9. Klasse.

Ebenso tragen Sport-AGs, die an unserer Schule von den Eltern organisiert werden, zur Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls bei.

Persönlichkeitsbildung und Sport

Neben den innerschulischen Sportveranstaltungen meldet die Fachschaft Sport regelmäßig Mannschaften zu den Kreismeisterschaften und den Milchcup an. Hier können sich unsere Schülerinnen und Schüler mit Sportlern anderer Schulen messen und so im direkten Vergleich mit anderen ihre Persönlichkeit ausbilden.

Und natürlich können Schülerinnen und Schüler auch im täglichen Sportunterricht und sonstigen innerschulischen Sportveranstaltungen sich in unterschiedlichen Anforderungsbereichen erproben, mit Mitschülerinnen und Mitschülern messen, lernen, sich persönlich einzuschätzen, Gelingen oder Misslingen zu reflektieren und so die Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu befördern.

Bewegungsfreudige Schule

Seit 2010 trägt unsere Schule das Zertifikat „Bewegungsfreudige Schule“. Dieses steht für die vielfältigen Sportangebote unserer Schule, sowohl im Unterricht als auch außerunterrichtlich.

Arbeitsgemeinschaften und Vereine

Wir arbeiten mit den örtlichen Sportvereinen eng zusammen. Im Rahmen unseres AG-Konzepts werden dadurch Kurse ermöglicht, die weit über das sonst übliche Angebot einer Schule hinausgehen. Diese Kurse umfassen die üblichen Wettkampfsportarten wie auch Freizeitsportarten. Die enge Zusammenarbeit erfolgt darüber hinaus bzgl. der Planung einzelner Wettkämpfe, des Sportabzeichens, der Sporthallenplanung und in vielen weiteren Bereichen.

Einigkeit besteht heute darüber, dass Unterricht nachhaltiges Lernen initiieren muss, d. h. es reicht nicht, in einer Klassenarbeit, einer Klausur Gelerntes gewusst zu haben, sondern das erworbene Wissen muss über diesen Zeitpunkt hinaus weiter erinnert und genutzt werden können.

In einer Zeit, in der sich das Wissen ständig erneuert und die Anforderungen an uns alle komplexer werden, ist es wichtig, die Fähigkeit zum effektiven Lernen zu entwickeln und lebenslang zu nutzen. Das setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler individuell bei sich selbst herauszufinden, wie sie am besten, d. h. am effektivsten, nachhaltigsten und schnellsten lernen. Damit richtet sich der Blick ganz auf die Lernenden selbst.

Wenn Lernen lernen diese zentrale Bedeutung hat, muss es vermittelt, gelernt und geübt werden. Das passiert im Wesentlichen im Fachunterricht, wenn Methoden eingeführt und angewendet werden. Beispiele hierfür sind, aus einem Text das Wesentliche herauszufiltern, Strategien, wie man den Überblick über viel Lernstoff behalten kann und mit welchen Hilfsmitteln Ergebnisse überzeugend dargestellt werden können.

Da dieses Thema so wichtig ist, werden im Rahmen eines Lernen lernen-Projekttags in der Unterstufe, möglichst zu Beginn der Jahrgangsstufe 5, Lernmethoden vermittelt. Durch einfache Tests erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie sich etwas am besten merken können, ob durch das Hören, Lesen, das Sehen von Bildern oder Schreiben und wie sie dies bei ihrem eigenständigen Arbeiten nutzen können. Sie lernen z. B. Verfahren und Merkhilfen für das Lernen von Vokabeln kennen oder Vorgehensweisen, wie man ein Heft übersichtlich führt, damit Erarbeitetes nutzbar bleibt oder wie man eine Klassenarbeit vorbereitet und Prüfungsängste bewältigt.

Anhand von aufeinander aufbauenden Abschnitten, die in den Klassenstunden und, wenn es sich thematisch anbietet, im Fachunterricht bearbeitet werden, erweitern die Schülerinnen und Schüler so ihre Lernkompetenz auch in den folgenden Klassenstufen.

Eine der grundlegenden Aufgaben von Elternhaus und Schule ist die Erziehung zur Selbstständigkeit. Mit vielfältigen Bemühungen der Schule in Form des schrittweisen und altersgemäßen Einübens fördern wir den Prozess des Erlernens.

Heutzutage sind die Schülerinnen und Schüler weitaus stärker als früher für ihren Lernerfolg selber verantwortlich. Das eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen rückt in den Mittelpunkt. Dies gilt insbesondere für den erfolgreichen Besuch der Oberstufe des Gymnasiums.

Vertretungsunterricht gehört zum Schulalltag und ist nicht zu vermeiden. Die Projektgruppe Vertretungsstunden / EVA-Aufgaben an unserer Schule hat auf Grundlage organisatorischer, fachlicher und pädagogischer Aspekte ein Konzept zur Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe entwickelt.

So fallen die Kurse in aller Regel nicht aus, wenn ein Fachlehrer z. B. aus Krankheitsgründen den vorgesehenen Unterricht nicht erteilen kann. Stattdessen erhalten die Schülerinnen und Schüler von ihren Fachlehrerinnen und -lehrern vorbereitete Aufgaben.

„Lernen mit und an neuen Medien“

gegliedert nach Anwendungen und Jahrgangsstufen

Diese Standards beziehen sich auf zentrale ausgewählte Kompetenzen, welche im Bereich der Verwendung von Medien und Software von den Schülerinnen und Schüler unserer Schule flächendeckend entwickelt werden sollen. Sie gliedern sich nach den verschiedenartigen Anwendungen und sind grundsätzlich mit „Open Source“ praktizierbar.

Die Standards geben weiterhin an, welche Medienfertigkeiten von Schülerinnen und Schülern in den jeweiligen Altersstufen erwartet werden und wie diese progressiv über die Altersstufen ausgebaut werden sollen.

In der jeweiligen rechten Spalte befindet sich ein Vermerk über die Verankerung der Lerninhalte in den Unterrichtsplan.

Diese nach Anwendungen gegliederte Auflistung dient gleichzeitig als Grundlage für die regelmäßig stattfindende Evaluation, die die dort standardisierten Kompetenzbereiche abfragen und auswerten soll.

Erstanmeldung
Klassenstufe Anwendung Die Schülerinnen und Schüler Verankerung
5 Erstanmeldung
Aufklärung und Information
… kennen die Regeln des hausinternen Schulnetzes und können sich selbständig mit ihrer ID an jedem Schülerrechner an- und abmelden. Deutsch
(mit schriftlicher Instruktion
Internetrecherche
Klassenstufe Anwendung Die Schülerinnen und Schüler Verankerung
5 Gelenkte Internetrecherche … können Informationen sammeln Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern
6 Gelenkte Internetrecherche … können Informationen sammeln Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern
7 Vergleichende Internetrecherche … können Informationen vergleichen und auswählen Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern
8 Vergleichende Internetrecherche … können Informationen vergleichen und auswählen Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern
9 Offene Internetrecherche … können Informationen nach Kriterien auswählen und bewerten.
… können Informationsdifferenzen auf Quellen und Adressaten zurückführen.
Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern
Mails
Klassenstufe Anwendung Die Schülerinnen und Schüler Verankerung
5 E-Mails schreiben und versenden … können adressatenbezogene Texte verfassen und diese exemplarisch versenden (auch mit Anhang). Deutsch oder Englisch
6 E-Mails schreiben und versenden … können adressatenbezogene Texte verfassen und diese exemplarisch versenden (auch mit Anhang). Deutsch oder Englisch
7 Mailkonto Einrichtung eigene Mailadresse … richten unter Einverständnis und Mithilfe der Eltern ein eigenes Mailkonto ein. Elternbrief:
Einrichtung einer schülereigenen
E-Mail-Adresse
8 Mail bekommen, schreiben und versenden … können eine eigene Intemetadresse autonom für ihren persönlichen Schriftwechsel nutzen. Klassenlehrer in Absprache mit den Fachlehrern
Ab 9 … können eine eigene Internetadresse autonom für ihren persönlichen und schulische Schriftwechsel angemessen nutzen.

Ein Zugang zu PC und Internet für alle Schülerinnen und Schüler kann leider erst nach dem Neubau sichergestellt werden. Unter dieser Voraussetzung soll der digitale Austausch von schulischen Informationen stärker fokussiert werden. Eine regelmäßige Abfrage von Mails soll zunehmend verbindlicher werden.

Textverarbeitung und digitale Präsentationen
(Besonderheit: Module in der Klassenstufe 6 und 8)

Um auch in diesem umfangreichen Anwendungsbereich eine flächendeckende Medienfertigkeit auszubauen soll für die 6ten und die 8ten Jahrgangsstufen ein Modul eingerichtet werden. Die einzelnen Klassen durchlaufen quartalsweise nacheinander dieses Modul und werden im Umfang von 4–5 Doppelstunden (mit Anbindung an den Fachunterricht oder projektorientiert) in den Computerräumen unterrichtet.

Klassenstufe Anwendung Die Schülerinnen und Schüler Verankerung
6
Modul

2. Halbjahr
Digitale Texte und Präsentationen
Schwerpunkt Schrift:
Schriftgröße, Schriftart, Satz
Nummerierung und Aufzählung
… können Standarddateien öffnen, bearbeiten, bezeichnen, speichern und wiederfinden,
… können Schrift verschiedenartig variieren und hervorheben,
… können Textteile angemessen gliedern.
Modul: jede Klasse 4–5 Doppelstunden
8
Modul

1. Halbjahr
Digitale Texte und Präsentationen Schwerpunkt Seitenlayout:
Seitenformat, Ränder,
Zeilenabstand, Tabulatoren,
Bilder und Grafiken einfügen
… können digitale Texte und Präsentationen angemessen setzen. Modul: jede Klasse 4–5 Doppelstunden
9 Digitale Texte
Seriöse Standardformate
… können seriöse Texte wie z. B. Lebenslauf, Bewerbungsschreiben angemessen erstellen. im Rahmen der Berufswahl-Vorbereitung Deutsch / Französisch
EF Wissenschaftliche Texte
Facharbeit
… können wissenschaftliche Texte angemessen erstellen
… können Funktionen wie z. B. Verweise, Verzeichnisse, Kopf- und Fußzeilen, Feldfunktionen angemessen nutzen.
Vorbereitung im Fach Deutsch
Durchführung fachbezogen
Tabellenkalkulation
Klassenstufe Anwendung Die Schülerinnen und Schüler Verankerung
7 Tabellenkalkulation … können einfache Operationen durchführen und relative und absolute Bezüge setzten Mathematik
9 Tabellenkalkulation … können zielführend Operationen entwickeln und Daten zielführend auswerten Mathematik
Ergänzung
Sicherheit und Aufklärung im Internet und sozialen Netzwerken
Klassenstufe Anwendung Die Schülerinnen und Schüler Verankerung
6-9 Aufklärungsveranstaltung und Beratung … kennen Gefahren im Internet und sozialer Netzwerke und können auf Handlungsoptionen und Anlaufstellen zurückgreifen. SV (Orga)
externer Partner

 

Eine Besonderheit bieten wir den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 mit dem Angebot der Schwerpunkte.

Sie sollen sich für einen zweistündigen Kurs in entweder Technik, Sport oder Musik entscheiden und bekommen dadurch die Chance, Neigungen und Begabungen in diesen Bereichen herauszufinden und zu festigen.

Die Wahl des Schwerpunktfachs (SPF) in der Jahrgangsstufe 5 ermöglicht, individuelle Fähigkeiten aufzugreifen und zu fördern. Schülerinnen und Schüler erhalten einen spielerischen Zugang zu Angeboten unserer Schule und erproben ihre Fähigkeiten.

Hier musizieren die Schülerinnen und Schüler in zwei zusätzlichen Wochenstunden. Sie singen, tanzen, lernen viele neue Instrumente kennen, sammeln erste Orchester-Erfahrungen und bekommen die Gelegenheit, bei Konzerten der „Großen“ mitzuwirken oder eigene Aufführungen zu präsentieren.

So waren die Musicalaufführung „Die Götterolympiade“ und im Jahr davor eine bunte Mischung aus Schattenspielen und weiteren musikalisch-schauspielerischen Beiträgen wichtige Highlights für unsere Schule. Der diesjährige Schwerpunkt probt an dem Musical „Schwein gehabt“, bei dem wir das Publikum mit einer Stomp-ähnlichen Rhythmusperformance, Schauspielszenen, Chor- und Sologesängen in Tierkostümen begeistern wollen.

Zudem haben die Schülerinnen und Schüler mit dem erarbeiteten Können in den letzten Jahren oft sowohl die ältesten Schüler bei ihrer Verabschiedung in der Abiturfeier in der Aula begleitet, als auch unsere jüngsten, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5, willkommen geheißen.

Unsere Ausstattung ist vielfältig – sämtliche Rhythmusinstrumente, Boomwhackers, Keyboards, Glockenspiele, Xylophone, Metallophone sowie Trommeln sind mittlerweile vorhanden – und sie wird immer wieder erweitert.

Da viele Schülerinnen und Schüler des Musikschwerpunkts parallel auch im Unterstufenchor singen, erhält die musische Betätigung in der 5. Klasse einen breiten Raum. Die dabei entstehenden Fähigkeiten und die Begeisterung werden in der Folgezeit gefestigt, denn viele Schüler des Musikschwerpunkts wechseln ab Klasse 6 in das Schulorchester und wachsen so nahtlos in das Musikleben unserer Schule hinein.

Der Schwerpunkt Sport soll den Sportunterricht erweitern und ergänzen. Seine Inhalte orientieren sich an den Lehrplänen der Jahrgangsstufe 5.

Schüler, die diesen Schwerpunkt wählen, bekommen zwei weitere Stunden Sport. Die Motivation der Schüler, dieses Fach zu wählen, ist sehr unterschiedlich, was sich auch in der Zusammensetzung der Gruppe zeigt: Neben Kindern, die regelmäßig im Verein trainieren, gibt es auch Schüler, die vergleichsweise wenig sportliche Erfahrungen mitbringen. Beide Gruppen sind uns sehr willkommen. Mit ihnen erarbeiten wir zum Schuljahresende eine Aufführung, in der alle ihre Fähigkeiten zur Geltung kommen.

So stellten die Schüler in der Vergangenheit ganz unterschiedliche Sportarten vor und präsentierten selbst gestaltete Akrobatik-Aufführungen. Neben der Förderung ihres Sozialverhaltens erlebt jeder Schüler und jede Schülerin, dass sein/ihr Beitrag ein wichtiger Teil des gemeinsamen Vorhabens ist.

Im Schwerpunkt Technik arbeiten die Schülerinnen und Schüler in 3er Teams zusammen und bekommen auf Aufgaben, die je auf eine Unterrichtseinheit zugeschnitten sind. Es werden Lego-Roboter gebaut und entsprechend der Aufgabenstellung programmiert. Hierbei werden den Kindern nicht nur die Grundzüge der Mechanik, Elektronik und Informatik vermittelt, sondern es wird auch handwerkliches Geschick beim Bau der Roboter geübt wie auch projektorientiertes Arbeiten im Team geschult.

Auch wenn nur ein Mädchenanteil von 30% im Kurs festzustellen ist, leistet der Technikunterricht doch einen wesentlichen Anteil zur Förderung geschlechtsspezifischer Interessen und damit einen Beitrag zur immer wichtiger werdenden Jungenförderung.

Aufgrund der großen Nachfrage an diesem Fach wurden inzwischen zwei Technik-Kurse eingerichtet, die sich vierzehntägig in Vier-Stunden-Blöcken abwechseln.

In der achten Klasse belegen die Schülerinnen und Schüler einen zwei- bzw. dreistündigen Kurs entsprechend ihren Interessen und Begabungen. Dieser Differenzierungskurs wird durchgängig in der Klasse 8 und 9 belegt.

Die Schulkonferenz des Städtischen Gymnasiums Haan hat die folgenden Fächer als Angebot für den Wahlpflichtbereich festgelegt:

Klasse 8
Wochenstunden
Klasse 9
Wochenstunden
Informatik 2 2
Französisch 3 3
Spanisch 3 3
Bilingualer Unterricht
Geschichte / Englisch
2 2
Ökologie 2 2

Im Differenzierungsbereich der Klassen 8 und 9 (G8) ist die Informatik als eines der zweijährigen Wahlpflichtfächer mit Klassenarbeiten fest etabliert. Neben der Arbeit mit Anwenderprogrammen für Textverarbeitung, Kalkulation und Datenbanken wird in eine Programmiersprache, derzeit LOGO, eingeführt. Ein Simulationsprogramm gibt erste Einblicke in den Themenbereich Messen, Steuern und Regeln. Je nach Kursleiter bzw. Kursleiterin werden in einem der vier Halbjahre mathematische, biologische, physikalische oder technische Schwerpunkte gesetzt.

Unsere Schülerinnen und Schüler können in den Klassen 8 und 9 Französisch als dritte Fremdsprache neben Englisch und Lateinisch belegen. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern die Sprachkompetenz zu vermitteln, die ihnen die Fortführung dieser Fremdsprache in der Oberstufe ermöglicht. Die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler über die Strukturen der lateinischen Sprache fördern hierbei den intensiven und effektiven Erwerb der notwendigen Kompetenzen. Durch den Einsatz von Ergänzungsstunden für die individuelle Förderung stützen wir diesen Prozess.

Nach Englisch avanciert Spanisch zur wichtigsten Kommunikationssprache der westlichen Welt. Dieser linguistischen Entwicklung trägt das Städtische Gymnasium Haan mit der Erweiterung des Angebots der Wahlpflicht-Fächer um Spanisch Rechnung.

Die Schüler, deren Wahl auf das Fach Spanisch fällt, können nunmehr schon viel früher (als erst in der Oberstufe) ihre bisher erworbenen Kenntnisse aus den Sprachen Englisch und Französisch beziehungsweise Latein auf den Erwerb einer dritten Fremdsprache transferieren. Der Zugang zur spanischen Sprache bereits in der Jahrgangsstufe 8 erlaubt einen weniger progressionsorientierten, eher spielerischen Spracherwerb.

Darüber hinaus besteht für die Schüler, die Spanisch im Wahlpflichtbereich erlernen, trotz der geänderten Prüfungsordnung die Möglichkeit, die Sprachkenntnisse sowie das interkulturelle Wissen im Leistungskurs zu vertiefen – ein Angebot, das die Oberstufenschüler nach der alten Prüfungsordnung über viele Jahre hinweg mit großem Interesse und äußerst erfolgreich wahrnahmen.

Bilingualer Unterricht im Fach Geschichte strebt grundsätzlich zwei Ziele an. Auf der einen Seite soll durch die intensive Beschäftigung mit authentischen Texten und Materialien in der Sprache Englisch die eigene Sichtweise der Schülerinnen und Schüler auf geschichtliche Ereignisse erweitert werden, indem sie erfahren, wie im englischen und amerikanischen Sprachraum historische Ereignisse bewertet werden. Ganz im Sinne eines interkulturellen Lernens wird so ein vertieftes Verständnis für andere Betrachtungsweisen ermöglicht. Auf der anderen Seite soll durch die konsequente Verwendung des Englischen als Arbeitssprache eine erhöhte Kompetenz in der Zielsprache erlangt werden. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur das nötige Fachvokabular, sondern erweitern auch ihre methodischen Kompetenzen, indem sie lernen, unterschiedliche Materialien und Texte (z. B. schriftliche Quellen, Sekundärliteratur, Karikaturen oder Statistiken) in der Fremdsprache zu untersuchen und zu analysieren.

Bilingualer Sachfachunterricht kann und soll weder das Fach Englisch noch das Fach Geschichte ersetzen. Es stellt für die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 8 und 9 ein Zusatzangebot dar, welches ihnen die Möglichkeit bietet, verschiedene Themen der englischen und amerikanischen Geschichte sachlich und sprachlich angemessen in der Zielsprache Englisch zu bearbeiten und zu erörtern.

Hierbei stehen besonders die Fachgebiete im Vordergrund, die im Geschichtsunterricht nur am Rande behandelt werden können. Bei Themen, die auch Inhalt des regulären Geschichtsunterrichts sind (etwa ‚Die Industrialisierung‘ oder ‚Der Imperialismus‘), lernen die Schülerinnen und Schüler die amerikanische oder englische Sicht auf diese Ereignisse kennen und können so ihre spezifisch deutsche Sichtweise erweitern.

Der Differenzierungskurs Ökologie in den Jahrgangsstufen 8 und 9 widmet sich unterschiedlichen Schwerpunktthemen mit ökologischer Fragestellung. Dabei spielt insbesondere die Verknüpfung von Inhalten und Fragestellungen des naturwissenschaftlichen Schulfaches Biologie sowie des gesellschaftswissenschaftlichen Faches Erdkunde die entscheidende Rolle. Theoretisches Hintergrundwissen wird durch praktische Arbeiten ergänzt.

Der Mensch hat als „Homo oeconomicus“ zahlreiche Ansprüche an seinen Lebensraum. Diesen gestaltet er nach seinen Bedürfnissen, indem er sich die notwendigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hierzu schafft. Das daraus resultierende Spannungsfeld zwischen den naturgesetzlichen Gegebenheiten und dem gesellschaftlichen, an ökonomischen Vorteilen und anderen Wertvorstellungen orientierten Willen wird aber häufig erst wahrgenommen, wenn die Natur nicht nach den Vorstellungen oder dem Willen des Menschen funktioniert. Dann nimmt der Mensch vielleicht wahr, dass sein Wirtschaften den eigenen Lebensraum und damit seine Lebensgrundlagen bedroht, weil Prinzipien der Nachhaltigkeit offenbar nicht hinreichend berücksichtigt wurden oder werden. Die Intention des Differenzierungskurses besteht darin, diese potentielle Diskrepanz an möglichst konkreten Beispielen auf eine objektivierbare Weise zu thematisieren, indem naturgesetzliche Zusammenhänge zum zentralen Unterrichtsgegenstand erhoben werden.

Die Stundentafel des Städtischen Gymnasiums Haan entspricht der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I.

Ergänzungsstunden werden zu einem Teil auf die Kernfächer verteilt, wobei eine voll- oder eine teilgruppenbezogene Förderung durchgeführt wird. Der Unterricht in diesen Stunden findet inhaltlich und methodisch entsprechend dem Prinzip der individuellen Förderung statt.

Wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist neben der Förderung der fachlichen und methodischen Kompetenzen auch die Förderung der sozialen Kompetenzen. Aus diesem Grund ist die Stunde „Soziales Lernen“ in der Klasse 5 fest etabliert.

Eine Besonderheit bieten wir den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 mit dem Angebot der Schwerpunkte. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 müssen sich für einen zweistündigen Kurs Technik oder Sport oder Musik entscheiden und bekommen dadurch die Chance, Neigungen und Begabungen in diesen Bereichen herauszufinden und zu festigen.

 

Stundentafel für das 8-jährige Gymnasium
Lernbereich Fächer Klassen
5 und 6
Klassen
7 bis 9
Sek l
gesamt
5 6 7 8 9 Stunden
Deutsch 4 4 4 4 3 19
Gesellschaftslehre Geschichte 2 2 2 6
Erdkunde 2 2 2 2 6
Politik 2 2 2 6
Mathematik 4 4 4 4 3 19
Naturwissenschaften Biologie 2 2 2 2 8
Chemie 2 2 2 6
Physik 2 2 2 6
1. FS ab 3. Klasse Englisch 4 4 4 3 3 18
2. FS ab 6. Klasse Französisch / Latein 4 4 3 3 14
Künstlerisch-musischer
Bereich
Kunst 2 2 1 1 1 7
Musik 2 2 1 1 1 7
Religionslehre /
Prakt. Philosophie
2 2 2 2 2 10
Sport 3 3 3 3 3 15
Wahlpflichtbereich II IF / Frz / Spa / Ge / Ökol 2 2 4
Kernstunden bezogen auf das
Schuljahr
27 31 29 31 31 33 31 151

Individuelle Förderung im Rahmen der Ergänzungsstunden

Klasse 5 6 7 8 9
Unterricht im
Wechsel
(Vollgruppe/Teilgruppe)
Fächer D
E
M
F / L
D
E
F / L
M
F / L
M
D
E
im Fachunterricht Stunden 1 1 2* 1* 1 1* 2* 6
Ergänzungsstunden Schwerpunkte Kl. 5 2 2
D Förderunterricht* (1) (1) (2)
Soziales Lernen 1 1
Franz / Span WP II 2(1) 1(1) 2(1)
Summe Ergänzungsstd.
+ Individuelle Förderung
11+(2)
Gesamtwochen-
stunden
31+(1) 32+(1) 31 32 32

34
34

35
33

34
162 / 163
+(2)

* Diese Stunden werden halbjährlich erteilt.

Unser Ziel ist es, den ganzen Menschen im Blick zu haben und die Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern. Diesem hohen Anspruch kann eine Schule nur gerecht werden, wenn sie Angebote entwickelt, die es den Schülerinnen und Schülern im unterrichtlichen Alltag, aber auch darüber hinaus, erlauben, eigene Wege zu erkunden und zu beschreiten.

Wir verfolgen dieses Ziel durch differenzierte Methoden und unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, eigene Stärken zu entdecken und zu entwickeln, Schwächen wahrzunehmen und auszugleichen. Dabei erhalten sie die Gelegenheit, sich mit Freude und Engagement als Menschen in sozialer Verantwortung zu erfahren.

Unser Angebot an Schüleraustauschen mit unseren Partnerschulen im europäischen Ausland sowie unsere guten Beziehungen in den Senegal und nach Argentinien fördern die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer an unseren Programmen zusätzlich, da die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, sich mit fremden Sprachen und Kulturen vertraut zu machen und in ihnen heimisch zu werden.

Fähigkeiten entdecken und Mut zum eigenen Weg entwickeln

Wir ermöglichen den Zugang zu Themen, die über den Unterricht hinausgehen. Dafür haben wir vielfältige Konzepte entwickelt mit dem Ziel, dass sich für unsere Schülerinnen und Schülern Blickfeld und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten erweitern.

Entwicklung durch Förderung unterstützen

Durch verschiedene Maßnahmen zur Förderung unterstützen wir die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Dabei haben wir den ganzen Menschen im Blick.

Sich mit anderen messen und sich einschätzen lernen

Schülerwettbewerbe fördern die Bereitschaft, besondere Leistungen zu erbringen und sich an anderen messen zu lassen. Sie fordern zur Anstrengung heraus und motivieren auf andere Weise als der schulische Alltag.

Fähigkeiten entdecken und Mut zum eigenen Weg entwickeln

Unsere Konzepte ermöglichen den Zugang zu Themen, die über den Unterricht hinausgehen. Damit erweitern sich für unsere Schülerinnen und Schülern Blickfeld und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Das AG-Konzept will die besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ansprechen und die positive Selbsterfahrung in der Aktivität fördern. In diesem Sinne ist unser AG-Angebot vielfältig und spricht die unterschiedlichen Interessen an. So reichen die Angebote beispielsweise von Chinesisch-Lernen über Kreativ-Arbeiten bis hin zu Survival-Wochenenden.

Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler Perspektiven für eine eigenständige Lebensführung entwickeln. Wir fördern unsere Kinder und Jugendlichen im Blick auf eine gesunde Lebensweise. Dazu bietet unsere Schule ein umfassendes Gesundheitskonzept an. Wir unterstützen altersgerecht den bewussten Umgang mit dem eigenen Körper und die Wahrnehmung sozialer Zwänge, die gesundheitlich gefährdend sind. Auch im Schulalltag beachten wir die Notwendigkeit einer gesunden Lebensführung durch kostenlose Versorgung mit Trinkwasser und durch unser McBreak-Angebot.

Auslandsaufenthalte bieten in vielfältiger Weise eine nützliche Erweiterung des Lebens- und Erfahrungshorizonts unserer Schülerinnen und Schüler. In Stufe 9 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem Austausch mit unseren europäischen Partnerschulen teil. Wir lassen die Jugendlichen ihre Erfahrungen im Ausland dokumentieren und veröffentlichen Erfahrungsberichte auf unserer Homepage. Zeitlich weiterreichende Auslandsaufenthalte sind möglich. Wir unterstützen dieses Anliegen mit qualifizierter Beratung. Außerdem legen wir Wert auf den Kontakt während des Auslandsaufenthaltes, damit wichtige Laufbahnentscheidungen schon im Ausland verantwortlich getroffen werden können.

 

Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts zahlreiche Felder zur Persönlichkeitsentwicklung.

Das von Eltern unserer Schüler entwickelte AG-Programm „Ich mach mit!“ enthält Angebote für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen von der fachlichen Förderung, über AGs im kreativen Bereich, im Bereich Sport und (Über)leben. Das AG-Programm „Ich mach mit“ ist stark vernetzt mit Vereinen und Angeboten aus unserer Stadt. Zudem werden Schüler aus den höheren Klassen teilweise als Dozenten eingesetzt.

Damit fördern wir die Übernahme sozialer Verantwortung und die Identifikation mit unserer Schule und der Stadt Haan.

Weitere Arbeitsgemeinschaften gehören zum festen Bestandteil unseres Schullebens. Die Internet-AG, das Orchester, die Chöre, die Robotik-Mannschaft, der Schulsanitätsdienst, die Senegal-AG und die Modellbau-AG werden unter der Leitung von Lehrerinnen und Lehrern, von Schülerinnen und Schülern gestaltet und mit Leben gefüllt. Unsere Homepage, Aufführungen, Veranstaltungen, Wettbewerbe und Aktionen dieser Gruppen unterstützen wir und sind stolz darauf.

Durch die Kooperation mit der Volkshochschule Hilden-Haan erfahren unsere Schülerinnen und Schüler eine Grundbildung im EDV-Bereich.

Auf unserer Homepage berichten wir aktuell über Aufführungen, Veranstaltungen, Wettbewerbe und Aktionen dieser Gruppen. Wir unterstützen dieses Angebot und sind stolz auf die erbrachten Leistungen.

Die Schule hat neben der Familie als Sozialisationsinstanz der Kinder und Jugendlichen eine bedeutende Verantwortung für ihre Beziehung zu Bewegung, Spiel, Sport, Ernährung und damit für ihre gesundheitliche Entwicklung. Diese möchten wir unterstützen und Möglichkeiten bieten, einen Teil dieser Verantwortung zu übernehmen, um unsere Schülerinnen und Schülern zu gesundheitsbewussten, gesunden Menschen zu erziehen.

„Gute Gesundheit unterstützt erfolgreiches Lernen. Erfolgreiches Lernen unterstützt die Gesundheit. Erziehung und Gesundheit sind untrennbar.“ – Desmond O`Byrne.

Unser Konzept setzt Schwerpunkte in folgenden Bereichen:

  • Möglichst regelmäßige Durchführung und Evaluation wechselnder Projekte,
    gebunden an unterschiedliche Unterrichtsfächer, in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, finanziell unterstützt durch den Schulträger und den Förderverein der Schule, in Abhängigkeit von der aktuellen Problematik und personeller Gegebenheiten:

Stufe 5

Prophylaxe – Workshop und Untersuchung durch einen Schulzahnarzt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Hilden im Zweijahresrhythmus

Im Rahmen des Suchtkonzepts:
Lions Quest, Peer-System (Ausbildung von beratend tätigen Schülerinnen und Schülern)

Stufe 6

Umgang mit Medien im Zusammenhang mit Suchtprophylaxe

Stufe 6 und 7

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen, WenDo, in Zusammenarbeit mit Diplom-Sozialpädagogen

Stufe 6 und 7

Deeskalationstraining für Jungen, in Zusammenarbeit mit Diplom-Sozialpädagogen

Stufe 7

Informationsveranstaltung für interessierte Eltern, Workshop für unsere Schülerinnen und Schüler zu Chancen und Risiken der neuen Medien, in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Mettmann

Stufe 7 oder 8

Suchtprävention – eingebunden in den Unterricht verschiedener Fächer
(Religion, Biologie, Politik)
Inhaltliche Füllung durch zwei Parcours (Maßvoll/LOQ) zur Suchtprophylaxe

Stufe 9

Sexualität, in Zusammenarbeit mit Sexualpädagogen

Stufe 9

Thema Alkohol, in Zusammenarbeit mit der Diakonie Erkrath

  • Kostenloses Trinkwasser (durch Anschaffung und Pflege eines Wasserspenders)
  • Durchführung von Gesundheitsprojekttagen im Vierjahresrhythmus
  • Schaffen von Bewegungsanreizen:
    Angebot schulinterner Wettkämpfe für möglichst alle Jahrgangsstufen
    Teilnahme an externen Sportwettkämpfen
    Initiation von aktiven „bewegten“ Pausen, u. a. durch die Schulhof- und Innenhofgestaltung.
  • Gemeinsame Schulverschönerung und Pflege durch Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer.

Mit diesem Konzept verfolgen wir folgende Ziele:

  • Unter aktiver Mitwirkung von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern gemeinsam Verantwortung für unsere Schule übernehmen, Schulleben gemeinsam gestalten
  • Verbesserung des Kommunikations-, Sozial-, Lern- und Lehrklimas für alle am Schulleben beteiligten Personen
  • Schaffung eines gesundheitsförderndes Arbeits- und Lernumfeldes
  • Förderung des gesundheitlichen Verantwortungsbewusstseins des Einzelnen, der Familie und der Gemeinschaft
  • Allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnen, ihr physisches, psychisches und soziales Potential auszuschöpfen und ihre Selbstachtung zu fördern
  • Verbesserung der Akzeptanz gesundheitsfördernder Maßnahmen bei allen in der Schule Tätigen und den Eltern
  • Ausweitung der Kooperation der Schule mit Institutionen und Organisationen der Stadt und des Kreises
  • Den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung einer sicheren und gesunden physischen Umwelt vermitteln
  • Den Schülerinnen und Schülern Wissen und Fähigkeiten mit auf den Weg geben, Entscheidungen für ihre persönliche Gesundheit treffen zu können.

An der Vielfalt der Ansatzpunkte und möglicher Ziele können alle am Schulleben Beteiligten in partnerschaftlichem Miteinander aktiv weiterarbeiten und Schule immer wieder neu gestalten.

Das Projekt „McBreak“ wurde bereits vor vielen Jahren am Gymnasium Haan gegründet und bildet seitdem einen festen Bestandteil des Gesundheitskonzepts unserer Schule.

Ein gesundes Frühstück ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Leben und Lernen. Hierfür setzt McBreak sich ein. Diesem Motto gemäß organisiert unser Schülerprojekt mit vielen Schülerinnen und Schülern, einer Lehrerin sowie einer großen Gruppe von ehrenamtlich tätigen Müttern und Vätern aus der Elternschaft jeden Tag ein Angebot von schmackhaften und gesunden Speisen in den großen Pausen.

Wenn Schülerinnen und Schüler mit leerem Magen oder falschen Pausensnacks zur Schule kommen,

weil das Schulfrühstück oft aus Schokoriegeln, Bonbons, Chips und Limonaden besteht,
weil Snacks, die in der Werbung als kindgerechte Zwischenmahlzeiten angeboten werden, zu süß und fetthaltig sind,
weil in der industriell hergestellten Nahrung notwendige Inhaltsstoffe, wie z. B. Vitamine und Mineralstoffe, nicht ausreichend enthalten sind,

kann die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler im Unterricht nachlassen.

Hier bietet McBreak die notwendige Alternative: Unser Ziel ist es, eine gesunde und nahrhafte Mahlzeit für die Schülerinnen und Schüler anzubieten, die eine Ergänzung zum eigenen Schulbrot wünschen oder vom Elternhaus nicht versorgt werden.

Im Zusammenhang der Anbindung an das ‚Gesundheitskonzept‘ unserer Schule 2005/06 wurde die Angebotspalette von McBreak überprüft und optimiert. Außerdem wurde ein Wasserspender installiert, wodurch den Schülerinnen und Schülern jederzeit kostenlos Trinkwasser mit oder ohne Kohlensäure zur Verfügung steht.

Durch unsere Eigeninitiative machen wir den kommerziellen Verkauf durch einen Fremdanbieter überflüssig. Die Produkte können nahezu zum Selbstkostenpreis angeboten werden, da bei uns die Rendite nicht im Vordergrund steht.

Ein wichtiger Gedanke von McBreak ist die freiwillige Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse in einer selbständig arbeitenden Gruppe. Die Übernahme von Verantwortung für andere, soziales Engagement und die Arbeit im Team, die Einübung wirtschaftlicher Kompetenzen und die Ausbildung organisatorischer Fähigkeiten werden im Praxistest erprobt und geschult. Die Teilnahme an einem McBreak-Team ermöglicht den Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise Verantwortung für ihre Schule zu übernehmen.

Die Backwaren werden von der Haaner Bäckerei Weirauch bezogen. Die Brötchen und Baguettes werden u. a. mit Wurst, Schinken, Putenbrust, Mozzarella und Gouda belegt, hinzu kommt Eisbergsalat, Tomate und Gurke, damit auch die Vitamine nicht fehlen. Derzeit gibt es als Zusatzangebot Müsliwaren und Nüsse, Joghurt und Ayran. Je nach Planungsgruppe kann das Angebot variieren.

Der tägliche Andrang bei McBreak bestätigt, dass dieses Schülerprojekt eine starke Idee ist, die von Schülern für Schüler organisiert wird.

Europa und die Welt und deren Menschen kennen lernen.
Dieses Ziel verfolgen wir durch ein umfangreiches Austauschprogramm.

Wir ermöglichen bereits in der Klasse 6 unseren Schülerinnen und Schülern einen lebendigen Austausch mit dem College unserer Partnerstadt Eu. Die gegenseitigen Besuche erfordern den Gebrauch der neuen Fremdsprache, die Kontakte sollen die Motivation verstärken.

In der Klasse 9 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem Austausch teil. Unsere Partnerschulen liegen in:

  • Eu/Frankreich
  • Ungarn
  • Polen
  • Niederlanden
  • Italien

In diesen Austauschen sollen unsere Schülerinnen und Schüler den europäischen Gedanken (er)leben, intensive Kontakte pflegen, das Leben in einem anderen Land kennen lernen und dieses voller Neugierde respektieren.

Ab der Klasse 9 können unsere Schülerinnen und Schüler sich in unserem Senegal-Projekt engagieren und an dem Austausch mit unserer Partnerschule teilnehmen.

In der Sekundarstufe II besteht die Möglichkeit, an dem Austausch mit unserer argentinischen Partnerschule teilzunehmen.

Auch fördern und unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler, die in der Sekundarstufe II für ein paar Monate oder für ein Jahr ihre Schulzeit im Ausland verbringen möchten. Mit ausführlichen Informationen und intensiven Beratungen begleiten wir unsere Schülerinnen und Schüler bei diesem Vorhaben.

Während des Auslandaufenthaltes halten wir Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern. Auf unserer Homepage gibt es ein Forum, in das die Schülerinnen und Schüler, die sich derzeit im Ausland befinden, regelmäßig Berichte einstellen. Auch die Schilderungen früherer Jahrgänge sind nachzulesen, sodass es möglich ist, authentische Informationen zu erhalten.

Auch betreut unsere Schule immer wieder Gastschüler aus dem Ausland, so dass unsere Schülerinnen und Schüler gute Kontakte zu ausländischen Mitschülerinnen und Mitschülern aufbauen können.

 

Entwicklung durch Förderung unterstützen

Durch verschiedene Maßnahmen zur Förderung unterstützen wir die Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler.

Individuelle Förderung hat die einzelnen Schülerinnen und Schüler im Blick. Stärken und Schwächen sind die Ansatzpunkte für gezielte Förderungsmaßnahmen. Förderstunden werden in unterschiedlichen Formen angeboten. Dazu gehören fachliche Vertiefungen, sozial orientierte Angebote wie auch die Begabtenförderung. So werden auf vielfältige Weise den Schülerinnen und Schüler individuelle Angebote nahe gebracht.

Unsere Schulbücherei ist ein Angebot für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. Während durch die Präsenzbibliothek jederzeit ein Zugang zu wichtigen Lexika und Fachliteratur gegeben ist, fördert die Schülerbücherei den Lesespaß.

Thementage der Oberstufe, die 10er-Tage bereiten die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe auf deren spezifische Anforderungen vor. An zwei Tagen wird auf spielerische Weise deutlich gemacht, welche besonderen Fähigkeiten gebraucht und welche Erwartungen an die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe gestellt werden. Wir wollen, dass sie sich an diesen Tagen als Gruppe erleben und gleichzeitig Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und für die Gemeinschaft entwickeln.

Ein ergänzendes Förderangebot wird durch McTutor bereitgestellt. Hier haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in einer Atmosphäre der Konzentration und unter qualifizierter Anleitung durch Fachkräfte Unterstützung bei den Hausaufgaben zu erhalten.

In schulischen, aber auch in persönlichen Problem- und Krisensituationen sind die Beratungslehrer und -lehrerinnen unserer Schule gefragte Ansprechpartner. Wir wollen, dass unsere Schule als hilfreich und unterstützend erlebt wird. Diese Beratung in der Schule bezieht sich auf Laufbahnprobleme und Berufsentscheidungen, aber auch auf persönliche Lebensfragen und akute Konflikte. Die Teilnahme vieler Lehrerinnen und Lehrer an dem Programm ‚Lions Quest‘ sichert darüber hinaus auch eine allgemeine Verbesserung der Beratungskompetenz an unserer Schule.

Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit steht jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler. Wir sehen ihre individuellen und verschiedenen Begabungen. Deshalb fördern wir ihre Stärken und stützen sie in den Bereichen, in denen sie noch Förderbedarf haben.

  • Förderung im Unterricht wie auch in den Förderstunden im Rahmen der in der Stundentafel der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II verankerten Ergänzungsstunden
  • Enge Zusammenarbeit mit den Eltern, den außerschulischen Partnern und den Grundschulen
  • Förderung besonderer Begabungen durch ein reiches außerunterrichtliches Angebot, durch Wettbewerbe, die Kooperation mit der Musikschule Haan und den Sportvereinen und die Zusammenarbeit mit den Universitäten Düsseldorf und Wuppertal
  • Förderung der Persönlichkeit durch gezielte Unterrichtsprogramme und außerunterrichtliche Angebote
Fördern im Unterricht
Klassenstufe

Förderstunden im Rahmen der in der Stundentafel
der Sekundarstufe I verankerten Ergänzungsstunden

5  und 6
  • Klassenleiterstunde „Soziales Lernen / Lernen lernen“
  • Schwerpunkt (Musik oder Sport oder Technik); klassenübergreifende Kurse zur Förderung besonderer Neigungen
  • Förderung der Lese- und Rechtschreibkompetenz (teilgruppenbezogener Förderunterricht Deutsch in den Klassen 5.2 und 6.1)
  • Stunden zur individuellen Förderung im halbjährlichen Wechsel in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Französisch oder Lateinisch (vollgruppen- oder teilgruppenbezogen)
7
  • Stunden zur individuellen Förderung im halbjährlichen Wechsel in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch oder Lateinisch (vollgruppen- oder teilgruppenbezogen)
8
  • Stunden zur individuellen Förderung im halbjährlichen Wechsel in den Fächern Mathematik, Französisch oder Lateinisch (vollgruppen- oder teilgruppenbezogen)
  • Ein für alle Schüler verpflichtender Basiskompetenztest zur Unterstützung der Diagnose als Grundlage für die Einteilung in die begabungsdifferenzierten Fördergruppen Mathematik
  • Stunden zur individuellen Förderung im Wahlpflichtbereich II in den Fächern Französisch und Spanisch
9
  • Stunden zur individuellen Förderung im Wahlpflichtbereich II in den Fächern Französisch und Spanisch
  • Stunden zur individuellen Förderung im halbjährlichen Wechsel in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik (vollgruppen- oder teilgruppenbezogen)

 

Sekundarstufe II

In der Stundentafel verankerte Förderstunden sowie
besondere Projekte zur Förderung der Persönlichkeit
Einführungsphase
(Epha / Klasse 10)
  • Vertiefungskurse in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch oder Lateinisch
  • „10er-Tage“ – zweitägiges Einführungsseminar in die Denk- und Arbeitsweisen der Sekundarstufe II
Qualifikationsphase
(Q1 und Q2 /
Klassen 11 und 12)
  • Vertiefungskurse in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch oder Lateinisch
  • Projektkurse
  • Facharbeiten
  • Bewerbertraining mit aktivem Kompetenztest zur Stützung der Begabungen und als Entscheidungshilfe für die Studien- und Berufswahl

 

Beratung

Die Beratung findet auf der Grundlage einer Diagnose statt, an der das Klassenteam bzw. das Jahrgangsteam mitwirkt.

In den Bereichen, in denen psychologische, medizinische und weitreichende soziale Aspekte eine Rolle spielen, arbeiten wir eng mit außerschulischen Partnern wie dem Schulpsychologischen Dienst, dem Jugendamt, betroffenen Ärzten und Psychologen und weiteren Experten zusammen, um die Schülerin bzw. den Schüler zusammen mit den Eltern bestmöglich im ganzheitlichen Sinn zu stützen.

Förderung besonderer Begabungen
  • Wettbewerbe in allen Fächern besonders in den Fächern Mathematik und Sport
  • Sprachzertifikat DELF im Fach Französisch
  • Förderung der Begabungen im künstlerisch-musischen Bereich durch Chor und Orchester sowie Kreativ-AGs
  • Talentförderung in Zusammenarbeit mit der Musikschule Haan
  • Möglichkeit eines Studiums parallel zum Unterricht für besonders begabte Schüler sowie Förderung der Teilnahme an der Junior-Uni
Förderung der Persönlichkeit durch besondere Programme
  • Gesundheitskonzept
  • Lernen lernen
  • Programm „Wir werden eine Klassengemeinschaft“
  • Studien- und berufsvorbereitende Maßnahmen wie das Bewerbertraining und das Betriebspraktikum
  • Sozialpraktikum
  • Schüleraustausch, Klassen- und Studienfahrten

Präsenzbibliothek und Schülerbücherei

Seit März 1996 besitzt unsere Schule eine neu geordnete Bücherei, gegliedert in eine Präsenzbibliothek und die schon länger bestehende Schülerbücherei.

Die Bibliothek dient der Einführung der Schülerinnen und Schüler in den Umgang mit Fachliteratur als Bestandteil der Medienerziehung an unserer Schule. Bei der Arbeit in der Bücherei wird der eigenständige Umgang mit Buch und Text eingeübt. Das ist eine Arbeitstechnik, die nichts von ihrer Wichtigkeit verloren hat – dies besonders im Hinblick auf eigenes wissenschaftliches Arbeiten der Schülerinnen und Schüler während ihres Studiums.

Präsenzbibliothek bedeutet, die Bücher können nicht alle ausgeliehen werden. So ist allen Interessenten jederzeit der Zugang zu wichtigen Lexika und Fachliteratur möglich. Die Benutzer müssen sich den Bibliotheksschlüssel im Sekretariat holen, um ungestört in der Bücherei nachschlagen zu können. Arbeitsplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden. Freistunden können so sinnvoll genutzt werden, und auch die Auslagerung einzelner Unterrichtsstunden in die Bücherei ist möglich. Mit Beginn des Schuljahres 08/09 steht allen ein neuer Kopierer im Sekretariatsbereich zur Verfügung.

Die Präsenzbibliothek enthält zurzeit ca. 2.600 Bände der unterschiedlichsten Sachgebiete. Neben verschiedenen Lexika finden sich Standardwerke und Fachbücher zu allen Unterrichtsfächern.

Interessant ist auch, dass von den Lehrern Bücher und Texte, abgestimmt auf einzelne Kursthemen, zusammengestellt werden können. So ist es möglich, über den Text eines Lehrbuches hinaus, den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt der Fachliteratur und die damit vielleicht verbundene Vielfalt der fachlichen Meinungen zum jeweiligen Kursthema zu präsentieren.

Integriert in die Schulbücherei ist die Schülerbücherei. Diese enthält zurzeit ca. 2.200 Bücher für die 10- bis 13-jährigen, 330 Bände für Leser ab 14 Jahre und 700 Bücher für die jungen Erwachsenen. Diese Bücher sollen ausgeliehen werden. Es sitzen Montag, Mittwoch und Freitag jeweils in der ersten großen Pause je zwei Mütter bereit, um die Bücher auszugeben, die Schüler zu beraten und neue Leseratten zu gewinnen. Schön zu beobachten, wie so manche, die eigentlich nur gekommen sind, um den warmen Ort und die gemütlichen Sessel als „Wetterschutzhütte“ in der Pause zu nutzen, diesen mit einem Buch unter dem Arm wieder verlassen.

Die Schülerbücherei dient in erster Linie dem Lesespaß. Geführt wird fast alles: Märchen, Spannendes, Unterhaltendes, Gruseliges, Wissenswertes aus Natur, Technik, Geschichte; für die jüngeren Leser gibt es auch Comics. Wir führen viele aktuelle Titel und Bestseller für die jüngeren Leser.

Ein Verzeichnis aller Bücher aus der Präsenz- und aus der Schülerbücherei, geordnet nach Verfasser, Titel und Stichwort, liegt für jedermann einsehbar in der Bücherei aus. Möglich ist auch, alle Daten im Bücherei-Computer abzurufen und in beliebiger Zusammenstellung ausdrucken zu lassen. Neu angeschaffte Bücher werden regelmäßig auf der Homepage vorgestellt.

Mit dem Eintritt in die Oberstufe sind für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 enorme Veränderungen verbunden, die sie mit einer veränderten Rolle konfrontieren und von ihnen mehr Eigenverantwortung und Flexibilität fordern. Um den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu geben,

  • sich zu Beginn der Jahrgangsstufe 10 mit ihrer neuen Situation intensiv auseinanderzusetzen,
  • neue Kontakte über die bisher bestehenden Klassenverbände hinaus zu knüpfen – insbesondere auch zu den neu in die Jahrgangsstufe hinzukommenden Schülerinnen und Schülern aus anderen Schulformen,
  • Erfahrungen mit den neuen Arbeitsweisen und Anforderungen in der Oberstufe zu sammeln,

werden an unserer Schule seit vielen Jahren ‚10er-Tage‘ durchgeführt.

Die 10er-Tage finden an einem außerschulischen Lernort statt und beinhalten eine Übernachtung.

Die Konzeption sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler an zwei aufeinander folgenden Tagen drei Seminare absolvieren, die von Lehrerinnen und Lehrern der Schule in Zweierteams betreut und durchgeführt werden.

Bei den im letzten Jahr in der Jugendbildungsstätte St. Altfrid in Essen durchgeführten 10er-Tagen hatten die Seminare die Themenschwerpunkte:

    • Lebensplanung/Lebensentwürfe

Hier werden unter anderem in Gruppen fiktive Lebensläufe entworfen.

    • Kommunikative Prozesse in der Oberstufe

In unterschiedlichen Übungen werden spielerisch die verschiedenartigen Wege der Kommunikation in verbaler und nonverbaler Weise erprobt und interpretiert.

    • Lernen in der Gruppe

Die Schülerinnen und Schüler machen in verschiedenen Übungen Erfahrungen damit, gemeinsam Aufgaben zu bewältigen und durch Zusammenarbeit Probleme zu lösen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten das (verpflichtende) Angebot an einem der zur Auswahl stehenden Schnupperkurse teilzunehmen. Diese Kurse werden von außerschulischen Fachleuten abgehalten (Themen bisher: Rhetorik, Körpersprache, Theater, Tanz, Yoga).

Sie sollen einen Anreiz setzen, die eigenen Stärken zu erproben und bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ganz unverbindlich eine neue Aktivität auszuprobieren, die ihnen möglicherweise in Zukunft hilft, ein Gegengewicht zum schulischen Lernen zu setzen.

Bei der Gruppenzusammensetzung für die Seminare wird darauf geachtet, dass eine möglichst starke Durchmischung der gesamten Jahrgangsstufe (Geschlecht, ‚alter‘ Klassenverband, bisher gezeigte Leistungsfähigkeit usw.) gewährleistet ist.

Die Gruppenzusammensetzung der abendlichen Schnupperkurse ergibt sich aus der Interessenwahl der Schülerinnen und Schüler.

Am Ende der 10er-Tage werden die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler mittels eines Fragebogens evaluiert. Die Ergebnisse der Befragung werden bei der Planung der nächsten 10er-Tage berücksichtigt.

Zum Über-Mittag-Angebot des Städtischen Gymnasiums Haan gehört das Projekt ‚McTutor‘.
Die Schülerinnen und Schüler werden von Montag bis Donnerstag nach ihrem Unterricht bis 16.00 Uhr betreut.

Dabei gilt folgender Ablauf: In der ersten Stunde werden die Hausaufgaben in einer Silentiumphase erledigt; in der zweiten Stunde können sich die Schülerinnen und Schüler bei Spiel und Sport entspannen.

Pädagogische Konzeption der Nachmittagsbetreuung

Die Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr stellt große Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Als Beispiel sei der vorgezogene Beginn des Unterrichts in der zweiten Fremdsprache bereits im zweiten Jahr der Erprobungsstufe genannt. Auch wird aufgrund der veränderten Stundentafel und der damit verbundenen Erhöhung der Pflichtstundenzahlen der Nachmittagsunterricht zunehmend in den Unterrichtstag einbezogen.

Die Schule entwickelt sich damit mehr zu einem Ort sozialen und gesellschaftlichen Lebens. Diese übergeordneten schulpolitischen Vorgaben führen zu einer grundlegenden Veränderung des Schulalltags am Gymnasium; sie sind zugleich Herausforderung und Chance.

Die Nachmittagsbetreuung (McTutor) beginnt im Anschluss an das Mittagessen (McLunch). Im Mittelpunkt steht dabei die Betreuung der Hausaufgaben durch pädagogische Kräfte und Oberstufenschüler. Es werden Arbeitsgemeinschaften für Spiel, Sport und Entspannung angeboten. Die Eltern entscheiden, an wie vielen Tagen pro Woche sie für ihr Kind die Nachmittagsbetreuung bis um 16.00 Uhr in Anspruch nehmen möchten (Betreuungsvertrag).

Die Kinder melden sich für die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften an, deren Angebot vierteljährlich wechselt, z. B. Badminton, Computer, Akrobatik, Fußball. Die Schüler, die an einem Tag keine AG gewählt haben, können sich künstlerisch betätigen, also basteln oder malen, Gesellschaftsspiele spielen oder lesen.

Die Schülerinnen und Schüler (überwiegend der fünften und sechsten Klasse) können, nach Jahrgangsstufen getrennt, in zwei bis vier unterschiedlichen Räumen arbeiten. Zusätzlich stehen der ehemalige Meditationsraum sowie die Schulbücherei zur Verfügung. Auf diese Weise können kleine Gruppen getrennt voneinander arbeiten.

Mit der Nachmittagsbetreuung hat das Städtische Gymnasium Haan den Träger „Interaktiv e. V., Verein für Schule, Sport und Freizeit“, sowie zwei pädagogische Kräfte betraut. Zwei bis drei Oberstufenschüler unterstützen sie dabei täglich.

Individuelle Förderung

Kleine Lern- und Arbeitsgruppen einerseits sowie die sehr gute personelle Ausstattung des Projektes andererseits ermöglichen eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Sie erledigen ihre Hausaufgaben mit Betreuung: Die pädagogische Kraft und die begleitenden Oberstufenschüler sind stets als Ansprechpartner präsent.

Durch die Vielzahl sowie die flexible Gestaltung der Arbeitsgemeinschaften reagiert das Projekt auf die unterschiedlichen Interessen und Begabungen der Schüler. Darüber hinaus haben die Kinder die Möglichkeit, auch für sich zu bleiben, in Stille konzentriert zu arbeiten oder zu lesen.

Die individuelle Förderung ist nicht zuletzt dank der kontinuierlichen und großzügigen Unterstützung durch den Förderverein möglich: Neben Gesellschaftsspielen stehen den Schülern unterschiedliche Unterrichts- und Fördermaterialien zur Verfügung, mit deren Hilfe die Schüler ihre individuellen Fortschritte selbst bewerten können.

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, besonders für die Familien, in der Freizeit und durch die Medien, haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die damit einhergehende Verunsicherung schafft zunehmend Probleme, die bis in die Schule hineinwirken.

Wir haben den Auftrag, eine qualifizierte Bildung und Ausbildung zu ermöglichen. Angesichts der zunehmenden sozialen, psychischen und physischen Gefährdungen und Belastungen von Schülerinnen und Schülern ist mehr Zeit sowohl für die Gruppe als auch für den Einzelnen nötig.

Da Erziehung und Ausbildung den ganzen Menschen ansprechen, übernimmt die Schule eine große Verantwortung. Wir stellen Beratungsangebote zur Verfügung, die in Anspruch genommen werden können, ohne dass große Schwellen überwunden werden müssen.

Beratung bietet Unterstützung an

  • als Intervention, wenn es um die Bewältigung von (Lern-) Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, sozialen Konflikten und persönlichen Problemen geht
  • als Prävention, wenn vorbeugende und fördernde Maßnahmen gefragt sind, z. B. bei Lernschwierigkeiten oder Gewalt- und Suchtgefahren
  • als Kooperation, wenn professionelle Hilfe von schulinternen und externen Institutionen vermittelt werden soll.
Wer berät?

Grundsätzlich gilt: Alle Lehrerinnen und Lehrer beraten die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, z. B. um Lernfortschritte bei individuellen Lernschwächen durch geeignete Fördermaßnahmen zu ermöglichen oder um Informationen zur Schullaufbahn zu geben oder auch um bei Fehlverhalten und Regelverstößen der Schüler nach Lösungen zu suchen.

Was ist die Aufgabe von Beratungslehrerinnen und -lehrern?

Der Schulalltag bringt es mit sich, dass eine Fülle von Beratungsanlässen entsteht, die unterschiedliche Anforderungen an die Beratung stellen. Somit ist es sinnvoll, dass die Kolleginnen und Kollegen in diesem Aufgabenbereich unterstützt werden durch Beratungslehrerinnen und -lehrer, die durch ihre Ausbildung und Erfahrung den Beratungsprozess koordinieren, intensivieren und Möglichkeiten aufzeigen können, damit Kollegen und Kolleginnen zielgerichtet helfen können.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Beratungslehrerinnen und -lehrer weder an Weisungen gebunden sind noch Auskünfte geben müssen, d. h., Gespräche sind vertraulich und unterliegen der Verschwiegenheit.

An unserer Schule werden Beratungslehrerinnen und -lehrer hauptsächlich angesprochen

von Lehrerinnen und Lehrern,

  • wenn Klassen- oder Fachlehrerinnen oder -lehrer wegen (lern-)schwieriger und (disziplinarisch) auffälliger Schülerinnen und Schüler Lösungsmöglichkeiten suchen, aber auch, wenn es um solch ein Verhalten von ganzen Klassen oder Lerngruppen geht
  • wenn für Kolleginnen und Kollegen Konflikte mit Eltern, aber auch mit Kollegen und Kolleginnen auftreten, also mit jemandem, der zum Umfeld Schule gehört
  • wenn bei disziplinarischen Maßnahmen die verantwortlichen Gremien Unterstützung suchen

von Schülerinnen und Schülern,

  • wenn Schülerinnen oder Schüler Probleme beim Lernen haben, sich nicht konzentrieren oder motivieren können, Angst vor Klassenarbeiten haben
  • wenn Schülerinnen oder Schüler Konflikte und Probleme mit Klassenkameraden, Freunden, Lehrerinnen oder Lehrern aber auch mit Eltern haben
  • wenn Schülerinnen und Schüler sich in einer persönlichen kritischen Situation befinden, Probleme mit sich selbst haben

von Eltern,

  • wenn Eltern bzgl. der Erziehung oder bei Schulschwierigkeiten ihrer Kinder Rat suchen
  • wenn Eltern Hilfe brauchen, um Kontakte zu Beratungsstellen aufzunehmen oder Literatur zu spezifischen Problemen suchen. Daraus ergeben sich oft persönliche Gespräche mit außerschulischen Institutionen zum Informationsaustausch
  • wenn Eltern Probleme mit Lehrerinnen oder Lehrern haben.

Sich mit anderen messen und sich einschätzen lernen

In Schülerwettbewerben zeigen unsere Schülerinnen und Schüler ihre Bereitschaft, besondere Leistungen zu erbringen und sich an anderen messen zu lassen. Die Wettbewerbe fordern zur Anstrengung heraus und motivieren auf andere Weise als das der schulische Alltag es kann. Die literarischen, künstlerischen, sportlichen, ökonomischen, technischen oder mathematischen Talente können sich im Vergleich mit anderen Schülerinnen und Schülern beweisen und entwickeln. Der Schule gibt es Rückhalt, wenn sie auf erfolgreiche Schülerinnen und Schüler verweisen kann.

Wettbewerb
nach Fächern und AGs
Kurzbeschreibung
Besonderheiten an unserer Schule
Mathematik
Känguru-Wettbewerb mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb hieran nehmen in jedem Jahr ca. 2/3 unserer Schüler teil und liefern z. T. hervorragende Ergebnisse
Mathematikolympiade mathematischer Schülerwettbewerb über mehrere Runden regelmäßige Teilnahme mit beachtlichen Erfolgen
Bundeswettbewerb Mathematik mathematischer Schülerwettbewerb regelmäßige Bekanntmachung,
gelegentliche Teilnahme
Deutsch
Vorlesewettbewerb Leseförderaktion des Börsenvereins des dt. Buchhandels regelmäßige Teilnahme der 6ten Klassen
Rhetorikwettbewerb des Rotary Club Wettbewerb zur Förderung der sprachlichen Kompetenz regelmäßige Teilnahme von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe mit z. T. hervorragenden Ergebnissen
Pegasus-Literaturwettbewerb hausinterner Schreibwettbewerb zu vorgegebenen Rahmenthemen zahlreiche Teilnehmer aus allen Jahrgangsstufen
Englisch
The
Big Challenge
europaweiter Englisch-Wettbewerb
(Multiple-Choice-Verfahren)
regelmäßige Teilnahme der Klassen 5, 6, 7 und 8 mit beachtlichen Erfolgen
Robotik
ZDI Roboterwettbewerb  NRW Roboterwettbewerbe der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ NRW regelmäßige Teilnahme der Roboter-AG der Mittelstufe mit beachtlichen Erfolgen
WRO
(World Robot Olympiad) Juniorhigh
richtet sich an kleine Teams der Mittelstufe, bei denen das Konstruieren und das Erfüllen einer Mission im Mittelpunkt ihrer Robotikarbeit stehen regelmäßige Teilnahme der Roboter-AG der Mittelstufe mit beachtlichen Erfolgen
WRO
High
richtet sich an kleine Teams der Oberstufe, bei denen das Konstruieren und das Erfüllen einer Mission im Mittelpunkt ihrer Robotikarbeit stehen regelmäßige Teilnahme der Roboter-AG der Mittelstufe mit beachtlichen Erfolgen
FLL
(FIRST® LEGO® League)
Roboterwettbewerb, der mit dem Robotersystem LEGO Mindstorms ausgetragen wird regelmäßige Teilnahme der Roboter-AG der Mittelstufe mit beachtlichen Erfolgen
SPURT Schüler- Projekte um Roboter-Technik regelmäßige Bekanntmachung,
gelegentliche Teilnahme
Physik
freestyle-physics anspruchsvolle physikalische Aufgaben, Präsentation der Ergebnisse in der Universität Duisburg-Essen wiederkehrende Teilnahme
Wettbewerb des Physiktreffs NRW Mausefallen – Rennen Bau eines fahrfähigen Fahrzeuges mit mechanischem Antrieb wiederkehrende Teilnahme
Sport
Schwimmen schulinterner Wettkampf für Klasse 6 50 m Einzel-Wettkampf in den Disziplinen Kraul-, Rücken- und Brustschwimmen, Klassen-, Leistungsstaffel, Spaßstaffel
Milchcup Tischtennis-Rundlauf-Turnier Ermittlung der Schulsieger- Mannschaften, häufig Weiterkommen der Mannschaften bis zum Landesfinale
Bezirks-, Kreis- und Regionalmeisterschaften Teilnahme an diversen Sportwettkämpfen Kreismeister bzw. Vizekreismeister im Tennis, Handball und Tischtennis
Super Flag Event Flagfootball-AG Landesfinale und Gewinn des größten Wanderpokals Deutschlands
Politik / Wirtschaft
Planspiel Börse der Sparkassen Online-Wettbewerb,
simulierter Wertpapierhandel
regelmäßige Teilnahme mit beachtlichen Erfolgen
Geschichte
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten größter historischer Forschungswettbewerb, bei dem eigene Fragen an das Lebensumfeld gestellt, in Archiven recherchiert oder mit Zeitzeugen und Experten gesprochen wird wiederkehrende Teilnahme
Kunst
Europa-
Wettbewerb
europäischer Kunstwettbewerb der Schulen regelmäßige Teilnahme mit beachtlichen Erfolgen
Philosophie
Bundes- und Landeswettbewerb Philosophischer Essay Übung im Essay-Schreiben; Ermutigung, eigene philosophische Überlegungen zu formulieren wiederkehrende Teilnahme
Biologie
BIO-Olympiade ab Jgst. 8: Förderung von aktivem Interesse an biologischen Arbeiten und kreativen Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme regelmäßige Bekanntmachung,
gelegentliche Teilnahme
Musik
Solistenkonzert freiwilliges Vorspiel in der Aula wiederkehrender Termin
Jugend musiziert Förderung des musikalischen Nachwuchses regelmäßige Bekanntmachung
Senegal-AG
EINE WELT für alle Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik mehrfacher Gewinn des Schulpreises und eines Sonderpreises
Fremdsprachen
Bundes- und Landeswettbewerb Fremdsprachen Lernen und Anwenden einer fremden Sprache regelmäßige Bekanntmachung
gelegentliche Teilnahme
Certamen Carolinum Wettbewerb in „Alten Sprachen“ für die Oberstufe regelmäßige Bekanntmachung
gelegentliche Teilnahme
Verschiedenes
Be smart – Don’t start! Zielgruppe 6. bis 8. Klasse: Anreiz geben, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen wiederkehrende Teilnahme
Ideen Initiative Zukunft Ideen und Projekte fördern, die sich für eine lebenswerte Welt von morgen einsetzen Auszeichnung der AG

Gemeinsamkeiten erfahren – Gemeinschaft mitgestalten

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern gestalten in gemeinsamer Verantwortung Schule als Raum für ein Leben in Gemeinschaft. Miteinander leben und lernen fördert soziale Kompetenzen und stärkt die Identifikation mit der Schulgemeinschaft. So ist das Leben am Haaner Gymnasium nicht nur durch den Unterricht geprägt.

Unser Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Belange der Gemeinschaft zu schaffen. Wir kümmern uns um gegenseitige Rücksichtnahme, die Bereitschaft zur Übernahme von Gemeinschaftsaufgaben und die Entwicklung von Werthaltungen, die über unmittelbare Eigeninteressen hinausgehen. Die Vielzahl der Aktivitäten beweist, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern sich gerne und aktiv in die Schule einbringen, sich für deren Belange einsetzen, Neues erarbeiten und Erreichtes erhalten wollen.

Die Erfahrung von Gemeinschaft sehen wir aber nicht nur innerschulisch, sondern beziehen in diese Grundidee auch die Erlebnisse und Erfahrungen bei Treffen mit unseren europäischen Freunden ein.

Ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben

Zum Ausbau und zur Pflege der Gemeinschaft haben wir Vereinbarungen für unseren Umgang und Wege der Kommunikation geschaffen, die ein vertrauensvolles Zusammenleben von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern ermöglichen.

Verantwortung übernehmen und Schule gestalten

Die vielfältigen Möglichkeiten der Mitwirkung an Entscheidungsprozessen und bei der Gestaltung und Durchführung von Projekten werden an unserer Schule intensiv von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern genutzt.

Gemeinschaft erleben und den Horizont erweitern

Das Leben am Haaner Gymnasium ist entscheidend geprägt durch eine Vielzahl an gemeinsamen Aktivitäten im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich, die Gemeinschaft erfahren lassen und das „Wir-Gefühl“ stärken.

Ins Gespräch kommen und im Gespräch bleiben

Einen wichtigen Rahmen für unser Handeln haben wir in unserer gemeinsam erarbeiteten Schulvereinbarung, zu der auch unsere Hausordnung zählt, festgelegt.

Wichtig ist uns eine aktuelle und umfassende Information, aber auch der Austausch untereinander, um ein lebendiges Miteinander zu fördern.

Unsere schuleigene Homepage www.gymhaan.de ist als zentrales Informationsmedium das verbindende Element unserer vielfältigen Aktivitäten und bietet stets aktuell einen umfassenden Einblick in unser lebendiges Schulleben.

Zudem informieren regelmäßig Schulbriefe der Schulleitung und Elternbriefe der Schulpflegschaft über das schulische Geschehen.

Ein direkter Austausch von Lehrerinnen und Lehrern mit den Eltern findet an unseren Elternsprechtagen statt. Durch den Einsatz eines computergestützten Systems können Wünsche und Prioritäten von Eltern und Lehrerinnen und Lehrern zeitoptimiert berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit vertiefender Gespräche.

Vertrauens- und Beratungslehrerinnen und -lehrer helfen bei individuellen Problemstellungen.

Im Rahmen der Kontaktpflege unterstützen Eltern die Präsentation der Schule z. B. bei dem jährlichen Tag der offenen Tür, bei den Anmeldetagen und den Kennenlernnachmittagen. Sie tragen zu einem reibungslosen und angenehmen Ablauf bei und stehen interessierten Eltern neuer Schülerinnen und Schülern zum Gespräch zur Verfügung.

Schulvereinbarung für das Städt. Gymnasium Haan

Unsere Schulvereinbarung beinhaltet Grundsätze, Ziele und Regeln für ein einvernehmliches Zusammenleben und -arbeiten an unserer Schule. Sie wurde gemeinsam von Schülern, Eltern und Lehrern erarbeitet und gibt für alle an unserem Schulleben beteiligten Personen verbindliche Leitlinien vor, auf deren Einhaltung wir achten wollen.

Unsere Schulvereinbarung weist jedem Einzelnen Verantwortung für die Gemeinschaft zu.

Diese Schulvereinbarung wurde am 8. Juni 2009 von der Schulkonferenz verabschiedet und am 5. Juli 2011modifiziert. Sie tritt mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 in Kraft.

Grundsätze und Ziele

  • Wir respektieren einander und verhalten uns freundlich und friedfertig, ohne andere körperlich oder verbal zu belästigen, zu demütigen, zu bedrohen oder zu verletzen. Dies bezieht sich auch auf das Verhalten außerhalb der Schule.
  • Wir unterstützen und helfen uns bei Problemen gegenseitig.
  • Wir behandeln alle Gegenstände und alle Bereiche in unserem Umfeld sorgsam und pfleglich.
  • Wir engagieren uns für ein positives Lern- und Lehrumfeld und setzen uns mit kreativen Ideen für seine Verbesserung ein.
  • Wir wollen gemeinsam einen interessanten und erfolgreichen Unterricht gestalten.
  • Wir verpflichten uns gemeinsam dem Wohl aller an der Schule tätigen Menschen.
  • Wir tragen also alle dazu bei, dass oben Genanntes in einer freundlichen und positiven Atmosphäre des Miteinanders geschieht.

Regeln

Verhalten
  • Wir grüßen einander und achten aufeinander.
  • Wir unterbrechen kein Gespräch und fallen niemandem ins Wort.
  • Gefährliche Gegenstände dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden.
  • Handys, MP3-Player und andere Unterhaltungsmedien bleiben grundsätzlich während der gesamten Unterrichtszeit (einschließlich aller Pausen) ausgeschaltet. Jegliche Form ungenehmigter Bild- und Tonaufnahmen ist untersagt.
  • Bei Klausuren, Klassenarbeiten und Tests gilt das Mitbringen von Handys, Unterhaltungsmedien oder anderen Speichergeräten als Täuschungsversuch.
Pausen
  • Es gilt die jeweils aktuelle Pausenregelung.
Unterricht
  • Wir nehmen vorbereitet und pünktlich am Unterricht teil und halten benötigte Materialien bereit. Sollte die Lehrerin oder der Lehrer fünf Minuten nach Beginn der Stunde noch nicht in der Klasse sein, meldet dies der/die Klassen- oder Kurssprecher/in im Sekretariat und/oder im Lehrerzimmer.
  • Während des Unterrichts essen wir nicht und kauen kein Kaugummi. Ausnahmen sind nach Absprache bei Klassenarbeiten und Klausuren möglich.
Sauberkeit
  • Das Erscheinungsbild unserer Schule ist uns wichtig. Wir alle sind für die Sauberkeit im gesamten Schulbereich verantwortlich, dazu gehören unter anderem Klassen- und Fachräume, Flure, Treppenhäuser und Toiletten. Deshalb vermeiden wir Müll und beseitigen jeden Müll, den wir sehen, sofort. Detaillierte Ordnungsdienste werden in der Pausenordung festgelegt.
  • Wir verlassen alle Unterrichtsräume in einem sauberen und ordentlichen Zustand. Nach der letzten Unterrichtstunde löschen wir das Licht, schließen die Fenster und stellen alle Stühle hoch. Der Ordnungsdienst putzt die Tafel und fegt den Raum.

Besondere Hinweise und Informationen
für Eltern und Schülerschaft

Sicherheit
  • Durch die Schulunfallversicherung ist nur der direkte Weg zwischen Schule und Wohnung abgesichert.
  • Fahrzeuge und Fahrräder müssen so abgestellt werden, dass Feuerwehrzufahrten und Fluchtwege frei bleiben.
  • Der Schulhof darf nur außerhalb der Unterrichtszeit mit Fahrrädern oder von Fahrzeugen befahren werden.
  • Größere Geldbeträge oder Wertsachen sollten nicht in die Schule mitgebracht werden, da die Schule bei Verlust oder Diebstahl keine Haftung übernehmen kann.
  • Unfälle sind der nächst erreichbaren Lehrkraft, dem Sanitätsdienst und/oder im Sekretariat zu melden.
Materialien
  • Fundsachen werden beim Hausmeister abgegeben und ein halbes Jahr aufbewahrt.
  • Leihweise überlassene Lehr- und Lernmaterialien werden in ordentlichem Zustand zurückgegeben. Andernfalls wird Ersatz geleistet.
  • Alle entliehenen Gegenstände werden nach Gebrauch unverzüglich wieder an ihren Aufbewahrungsort zurückgebracht.
Krankheit und Ferien
  • Kann ein Schüler oder eine Schülerin der Sekundarstufe I / II nicht am Unterricht teilnehmen, so wird die Schule am ersten Tag über den Grund und über die voraussichtliche Dauer des Fehlens informiert. Bei der Rückkehr wird dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin eine entsprechende schriftliche Entschuldigung vorgelegt.
  • Erkrankt ein Schüler oder eine Schülerin der Sekundarstufe I während des Unterrichts, so muss er / sie sich im Sekretariat melden. Von dort aus werden die Eltern benachrichtigt. Erst dann kann der Heimweg angetreten werden.
  • Für die SchülerInnen der Oberstufe (Sek. II) gilt eine ergänzende Entschuldigungsregelung. Fehlt eine Schülerin oder ein Schüler der Oberstufe bei einer Klausur, so wird spätestens am zweiten Schultag nach der Klausur ein ärztliches Attest vorgelegt, damit der Nachschreibetermin wahrgenommen werden kann.
  • Die tageweise Beurlaubung von Schülerinnen und Schülern ist nur über die Schulleitung möglich.
  • Unmittelbar vor und im Anschluss an die Ferien müssen Krankheiten generell durch ein ärztliches Attest entschuldigt werden.
Verstöße
  • Wer gegen die Regeln in dieser Schulvereinbarung verstößt, muss mit Erziehungs- bzw. Ordnungsmaßnahmen rechnen, die im Schulgesetz NRW für alle Schulen vorgesehen sind. Bei Verstößen können z. B. Arbeitsstunden zum Wohle der Schule angesetzt werden.

Wir erkennen die Grundsätze, Ziele und Regeln unserer Schulgemeinschaft an und halten diese ein.

An unserer Schule haben wir seit Mai 2002 Elternsprechtage ohne Wartezeiten!

Von engagierten Eltern der Schule wurde ein computergestütztes System entwickelt, mit dessen Hilfe Termine optimiert und Wartezeiten deutlich verkürzt werden. So haben wir effektive und familienfreundliche Elternsprechtage.

Die Termine für die Elternsprechtage werden zu Beginn des Schuljahres in der Schulkonferenz festgelegt. Pro Halbjahr findet ein Elternsprechtag statt. Im ersten Halbjahr liegt der Termin für den Sprechtag im Herbst an einem Freitag in der Zeit von 14:00 – 19:00 Uhr. Der zweite Termin ist im Frühjahr an einem Samstag von 8:00 – 14:00 Uhr.

Ca. drei Wochen vor dem Termin werden Auswahlbögen an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Darauf  sind die Lehrerinnen und Lehrer der Schülerin oder des Schülers aufgelistet. Die Eltern haben so die Möglichkeit, ihre Gesprächswünsche zu vermerken und gleichzeitig eine Gewichtung ihrer Wünsche vorzunehmen. Sind Geschwisterkinder in anderen Klassen, so werden diese mitberücksichtigt. Auch die Lehrerinnen und Lehrer können Gesprächsbedarf vermerken.

Diese Informationen werden dann mit Hilfe eines EDV-Programms durch das Computer-Praxis-Team ausgewertet. Danach erhält jede Schülerin und jeder Schüler durch den Klassenlehrer oder Lehrerin seinen individuellen Terminplan, auf dem die Gesprächspartner mit Uhrzeit und Lage des Raumes ausgewiesen sind. Für ein Gespräch werden 10 Minuten veranschlagt. So haben die Eltern dann für den Elternsprechtag eine detaillierte Übersicht ihrer Gesprächstermine.

Nach dem Elternsprechtag wertet das Computer-Praxis-Team den EDV-gestützten Elternsprechtag aus und greift Anregungen auf. So ist sichergestellt, dass die Qualität des Ablaufs gesichert und ständig verbessert wird.

Der ständige Austausch über aktuelle Entwicklungen und die gemeinsame Gestaltung des Schullebens setzen gute Informations- und Kommunikationswege voraus. Deshalb ist für uns die Pflege und Weiterentwicklung dieser Wege von großer Bedeutung.

Zu den wichtigsten Themen erhalten alle Eltern regelmäßig Schulbriefe der Schulleitung und Elternbriefe der Schulpflegschaft.

Über klassenspezifische Themen findet neben den Klassenpflegschaftssitzungen oft ein reger Austausch auf Elternstammtischen statt. Über E-Mail-Verteiler kann die Klassenpflegschaft aktuell informieren und Meinungen einholen.

Regelmäßig werden auch Treffen mit den Vertretern der einzelnen Jahrgangsstufen durchgeführt, in denen jahrgangsspezifische Fragestellungen erörtert und Informationen ausgetauscht werden.

Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern stehen über gemeinsame Arbeitsgruppen in engem Kontakt bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten im Schulumfeld.

Einen besonderen Stellenwert hat die Pflege der Kontakte nach außen. So ist die Präsentation der Schule, etwa am Tag der offenen Tür, eine Aufgabe, die die Schule als Gemeinschaft fordert.

Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie viele engagierte Eltern gestalten diesen Tag. Sie zeigen u. a., wie an der Schule gelernt wird und womit sie sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen von AGs und Projekten beschäftigen. An diesem Tag soll unsere Schule für die Besucherinnen und Besucher erlebbar werden.

Verantwortung übernehmen und Schule gestalten

Für alle am Schulleben Beteiligten gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Mitwirkung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten über die Schülervertretung mit. Die Lehrerinnen und Lehrern bringen sich über die Lehrerkonferenzen und verschiedene Gremien ein. Neben den offiziellen Elternmitwirkungsgremien, wie den Klassenpflegschaften, der Schulpflegschaft, der Schulkonferenz sowie den Fachkonferenzen, gibt es für alle Eltern die Möglichkeit, sich in regelmäßigen und aktuellen Arbeitskreisen einzubringen. Dazu gehören Projektgruppen z. B. zu den Themen Elternsprechtag, Gesundheitskonzept, AG-Konzept, Tag der offenen Tür, Kennenlern-Nachmittag, Berufsberatung.

McBreak, McLunch, McTutor sind gemeinsam entwickelte Angebote, die vom gesunden Frühstück über ein warmes Mittagessen bis hin zur Nachmittagsbetreuung den Schulalltag erleichtern. Diese Angebote werden überwiegend durch Schülerinnen und Schüler und Eltern unterstützt und bieten Raum, Gemeinschaft zu erfahren.

In unserem Förderverein, dem Verein der Freunde und Förderer des städtischen Gymnasiums Haan, engagieren sich zahlreiche Eltern, um das Lern- und Lebensumfeld an unserer Schule beständig zu verbessern. Der Verein unterstützt viele Projekte, die möglichst nachhaltig das Lernangebot unterstützen und erweitern.

Durch die Anschaffung von Materialien für die einzelnen Fachschaften werden Unterrichten und Lernen gefördert. Weitere Schwerpunkte sind die fortwährende Verbesserung der schulischen Ausstattung etwa durch Anschaffung von Smartboards, eines Schülerkopierers und von Tischtennis-Platten für den Schulhof. Durch die Bereitstellung von Preisen für diverse Wettbewerbe können Leistungsbereitschaft und Erfolge der Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet werden. Unterstützt wird auch eine Vielzahl von Qualifizierungsmaßnahmen, z. B. Vorträge, Seminare und Projekttage.

Für Schülerinnen und Schüler ist die Schule über viele Jahre ein zentraler Lebensbereich. Deshalb sollten sie das Leben an der Schule so mitgestalten, dass sie sich hier wohl fühlen. Ihre Interessen sollen so weit wie möglich berücksichtigt werden, und sie sollen ihre Interessen selbst aktiv vertreten.

Dafür gibt es an der Schule die Schülervertretung, kurz „SV“ genannt. Sie ist die Verbindung zwischen Schülerschaft und Lehrerkollegium, hat stets ein offenes Ohr für Probleme der Schülerinnen und Schüler, greift Anregungen für Verbesserungen des Schullebens auf und organisiert Schulveranstaltungen, Sportturniere, Freizeitevents, Pausenaktionen oder einen Spendenlauf.

An unserer Schule konnte das SV-Team u. a. erreichen, dass ein Wasserautomat aufgestellt wurde und in den Pausen im SV-Raum Schulhefte gekauft werden können. Die SV engagiert sich darüber hinaus für Spendenaktionen und die Unterstützung der Partnerschule Lycée Ameth Fall im Senegal, sowie anderen Partnerschulen in Ungarn, Polen, Niederlanden, Italien und Eu, unserer Partnerstadt in Frankreich.

Bei ihrer Arbeit werden die Mitglieder des SV-Teams von den Vertrauenslehrerinnen und Vertrauenslehrern unterstützt, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Über Pläne und aktuelle Anliegen informiert das SV-Team bei Schülerratssitzungen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher, Stufensprecherinnen und Stufensprecher, die die Informationen dann an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben.

Zum Beginn des Schuljahres kandidieren ca. zehn Schüler für einen Platz im SV-Team und ein bis zwei 2er-Teams für den Vorsitz der Schülervertretung. Alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher sowie die Stufensprecherinnen und Stufensprecher wählen dann schriftlich und geheim die beiden Vorsitzenden des SV-Teams, die Mitglieder des Schülerrats und die SV-Lehrer für das jeweilige Schuljahr.

An unserer Schule hat das Recht der Eltern, durch ihre Vertretungen an der Gestaltung des Schulwesens mitzuwirken, einen hohen Stellenwert. Wie in der Landesverfassung Nordrhein-Westfalen (Art. 10 Abs. 2) verankert und über das Schulgesetz geregelt, werden die Organe der Elternvertretung, die Klassen- und Schulpflegschaften gewählt und leisten einen wichtigen Beitrag bei der Gestaltung des Schullebens.

Klassenpflegschaft – Interessenvertretung auf Klassenebene

Die Klassenpflegschaftsarbeit dient der unmittelbaren Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern. Engagierte Eltern wirken mit bei der Information und beim Meinungsaustausch über Angelegenheiten der Schule, vor allem über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der Klasse. Dazu gehören u. a. Hausaufgaben, Umfang und Verteilung von Leistungsüberprüfungen, Arbeitsgemeinschaften, Schulveranstaltungen außerhalb der Schule, Anregungen zur Einführung von Lernmitteln und die Förderung eines guten Arbeits- und Sozialklimas in der Klasse. Eltern wirken unterstützend mit bei der Organisation und Durchführung von Klassenfahrten und Klassenausflügen / Exkursionen.

Die gewählten Klassenpflegschaftsleiter und ihre Vertreter fördern die schulinterne Kommunikation:

  • Einberufung und Durchführung von Elternabenden
  • Ständiger Informationsaustausch mit den Eltern über Stammtische, E-Mail- und Telefonkontakte
  • Organisation von Klassenaktionen, z. B. Feste, Ausflüge, Beteiligung an lokalen Veranstaltungen (Trödelmarktstand, Aktionen mit der AGNU (Aktionsgemeinschaft Natur und Umwelt), …)
  • Kontakt zum Klassenlehrer und zu allen Lehrern, die in der Klasse unterrichten / Einladung dieser zu den Elternabenden
  • Kontakt zu den jeweiligen Klassensprechern / bedarfsweise Teilnahme an Elternabenden ab Klasse 7

Schulpflegschaft – Interessenvertretung auf Schulebene

Die Arbeit der Schulpflegschaft dient der Interessenvertretung der Eltern nach innen gegenüber der Schulleitung und anderen Schulmitwirkungsgremien und nach außen gegenüber dem Schulträger und der Schulaufsicht, soweit der Elternwille etwa in Form von Beschlüssen der Gremien vertreten wird.

Ziel der Schulpflegschaftsarbeit an unserer Schule ist die Förderung eines positiven Lernumfelds, um unseren Schülerinnen und Schülern ein motiviertes und erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Es geht uns dabei auch und besonders um die Vermittlung sozialer und persönlicher Kompetenzen.

Wir begrüßen ein vertrauensvolles und partnerschaftliches Miteinander aller am Schulleben Beteiligten und engagieren uns bei der Planung und Durchführung zahlreicher Aktionen, die unser Schulleben bereichern. Über die Stärkung des „Wir-Gefühls“ wird unmittelbar die Wirkung der Schule nach außen (Schulimage) gefördert.

Wir arbeiten mit an der ständigen Verbesserung der Gestaltung des Schulalltags vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen und arbeiten tatkräftig an verschiedenen Projekten mit.

Die Schulpflegschaft trifft sich regelmäßig zur gegenseitigen Information und zur Steuerung der Elternarbeit in der Schule. Über Brief-, E-Mail- und Telefonkontakt wird zeitnah von Seiten der gewählten Vertreter informiert, z. B. durch Elternbriefe, und ggf. die Meinung der Eltern zur weiteren Berücksichtigung abgefragt. Die gewählten Vertreter und Vertreterinnen für die Fachkonferenzen wirken unter Einbringung ihrer Fachkompetenz an den Fachkonferenzen mit.

Die gewählten Vorsitzenden und deren Vertreter der Schulpflegschaft, derzeit das Schulpflegschaftsteam fördern die Kommunikation von Eltern, Lehrern und Schülern durch:

  • Einberufung / Durchführung von Schulpflegschaftssitzungen
  • Initiierung und Mitarbeit in schulinternen Projektgruppen
  • ständigen Kontakt zur Schulleitung
  • Austausch und Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern in gemeinsamen Projekten
  • Austausch mit Schülervertretern zur Berücksichtigung von Schülerinteressen
  • Mitorganisation von / Präsenz bei Schulveranstaltungen
  • Mitwirkung in der Schulkonferenz zusammen mit den anderen gewählten Elternvertretern
  • Zusammenarbeit mit dem Förderverein
  • Kontakte zur Landeselternschaft zur Förderung der aktiven Gestaltung des schulischen Wandels

Engagement und Mitarbeit ist immer erwünscht.

Bei der Einrichtung und Mitarbeit von schulinternen Projekten arbeiten die Eltern Hand in Hand mit Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern. Die Eltern verstehen sich als Teammitglieder, die partnerschaftlich ihr Know-how einbringen, die Interessen der beteiligten Parteien berücksichtigen und konstruktiv an Lösungen arbeiten.

Dabei geht es um die beständige Verbesserung der Schulangebote und um die Planung und tatkräftige Unterstützung von Veranstaltungen des Schullebens.

McBreak – das gesunde Pausenfrühstück
  • Konzept und Einführung durch eine Projektgruppe von Lehrerinnen, Lehrern und Eltern
  • Organisationspläne, Einkauf und Vorbereitung des Frühstücks durch eine betreuende Lehrkraft, Mütter und Väter
  • Verkauf des Frühstücks durch Schülerinnen und Schüler
  • Teamtreffen mit beteiligten Eltern, Schülern und der betreuenden Lehrkraft zur Aktionsplanung
McLunch – gut verpflegt über Mittag
  • entwickelt durch eine Arbeitsgemeinschaft von Eltern, betreut durch eine Lehrkraft
  • verwaltet vom Förderverein
  • Maßnahmen zur Qualitätssicherung, z. B. Einrichtung eines Kummerkastens
  • ständige Optimierung
McTutor – Betreuung am Nachmittag
  • entwickelt durch eine Arbeitsgruppe von Eltern
  • Bereitstellung von Spielen und Bastelmaterial durch Eltern
  • verwaltet vom Förderverein, geleitet durch eine Lehrkraft, unterstützt von Fachlehrern und -lehrerinnen
  • Anstellung von Betreuungskräften aus der eigenen Elternschaft
  • ständige Weiterentwicklung unter Berücksichtigung von Eltern- und Schülerinteressen

Im „Verein der Freunde und Förderer des Städt. Gymnasiums Haan e. V.“ engagieren sich Eltern, Lehrer und Ehemalige, um das Lern- und Lebensumfeld an unserer Schule beständig zu verbessern. Der Verein hat sich die Aufgabe gestellt, die Schüler zu unterstützen in ihrem täglichen Erleben individueller und sozialer Lernprozesse, in ihren kognitiven sowie kulturellen, sportlichen, musischen und künstlerischen Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei sollen weder die Aufgaben der Schulpflegschaft noch diejenigen des Schulträgers übernommen werden.
Der Schwerpunkt bei der Projektförderung des Fördervereins liegt in der Unterstützung von

  • Aufführungen und Sonderveranstaltungen aus den Bereichen Musik, Kunst, Technik und Sport
    • Bsp.: Bereitstellung von Bussen für Probenwochenenden, Ausstellungsmaterialien für Kunstobjekte, Materialien für Technik- und Roboterbau, Sportgeräte und Trikots
  • internen und externen Wettbewerben durch Bereitstellung von Materialien, Infrastruktur, Preisen etc.
    • Bsp.: Lese- und Literaturwettbewerb, Matheolympiade, Lego-Wettbewerbe
  • Schülerprojekten, welche entweder direkt von Schülern oder über die SV initiiert werden.
    • Bsp.: Schülerkopierer, Drucker für Schülerzeitung, Spendenlauf
  • besonderen Unterrichtsmaterialien für die einzelnen Fachschaften
    • Bsp.: Smartboards, Versuchsmaterialien in den Naturwissenschaften, Badminton- und Tischtennisschläger
  • Seminaren, Vorträgen und Projekttagen.
    • Bsp.: Rhetorikkurs, Gesundheitstage, Tag der offenen Tür

Der Förderverein nimmt in der Person des Vorsitzenden als nicht stimmberechtigter Gast an der Schulkonferenz sowie an den Schulpflegschaftssitzungen teil, um eine kontinuierliche Kommunikation und einen steten Informationsfluss sicher zu stellen.

Der Verein der Freunde und Förderer des Städt. Gymnasiums Haan ist eine gemeinnützige Organisation.

Er hat den Zweck, das Städt. Gymnasium in jeder Weise zu fördern. Bei aller Leistungsbereitschaft des VFF sollen aber weder die Aufgaben des Schulträgers – der Stadt Haan – übernommen werden, noch soll in die Funktion der Schulpflegschaft eingegriffen werden. Die finanziellen Mittel für diese Projekte erhält der VFF durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Seit dem 1.1.2002 beträgt der Jahresbeitrag 18 €. In den vergangenen Jahren steigerte der VFF seine unterstützenden Maßnahmen zunehmend. Dies ist nur durch ein wachsendes Gemeinschaftsdenken und durch solidarisches Verhalten aller Beteiligten möglich. Daher sind wir dringend auf die Unterstützung aller Eltern angewiesen, um auch weiterhin einen Beitrag zur Gestaltung eines interessanten Schullebens zu leisten.

Gemeinschaft erleben und den Horizont erweitern

Durch gemeinsame Aktivitäten im kulturellen, sozialen und sportlichen Bereich ist Schule bei uns vielfältig und motivierend erlebbar. Jeder kann seine Interessen und Begabungen einbringen und zusammen mit anderen „etwas auf die Beine stellen“. Dies bereichert unser Schulleben, fördert die Gemeinschaft und das „Wir-Gefühl“. Die Ergebnisse dieser Arbeit fließen in zahlreiche Veranstaltungen, mit denen sich die Schule auch nach außen öffnet. Einen festen Platz im Schuljahr haben die Veranstaltungen aus Musik und Theater. In jahrgangsübergreifenden Projekten werden Musical- und Theater-Aufführungen erarbeitet.

Im Bereich Kunst werden Arbeiten aus dem Unterricht und aus den verschiedenen AGs in Ausstellungen präsentiert. Dies trägt auch zur ansprechenden optischen Gestaltung des Schulgebäudes bei.

Intensives Teamwork erleben die Schülerinnen und Schüler in den Arbeitsgemeinschaften im Bereich Technik. Dazu gehören die Roboter-AG, in der LEGO-Mindstorms-Roboter für regionale und überregionale Wettbewerbe entwickelt werden und die Schultechnik, die für eine professionelle Licht- und Tontechnik bei Veranstaltungen zuständig ist. Auch das Gestalten der Homepage in der Internet-AG oder das Bauen und Fliegen von Modellflugzeugen im Rahmen der Modellbau-AG bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten kreativ zu sein, voneinander zu lernen und das Schulleben zu bereichern.

Auf Sportveranstaltungen messen sich unsere Schulmannschaften in unterschiedlichen Sportarten und erfahren dabei Unterstützung von Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern. Dies weckt Freude an sportlichen Leistungen, fördert Teamgeist und den Zusammenhalt innerhalb der Schule. Die erreichten Erfolge sind beeindruckend.

Auf Wandertagen und Klassenfahrten haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Klassengemeinschaft in schulfremder Umgebung zu erleben. Dies hat in der Regel eine positive Wirkung auf das Zusammengehörigkeitsgefühl und die sozialen Kompetenzen des Einzelnen.

Besonders bei unseren Auslandsreisen sowie bei der Teilnahme an internationalen Begegnungen wird es unseren Schülerinnen und Schülern möglich, Unterschiede der Lebensweisen und Anschauungen zu erkennen sowie Vielfalt zu erleben.

Auch über gemeinsame Interessen finden sich Schülerinnen und Schüler und wachsen zu einer Gemeinschaft zusammen. Das vielfältige AG-Angebot, das AG-Programm „Ich mach mit“ sowie die Lehrer-AGs bieten dabei Möglichkeiten, sich gemeinsam mit Gleichgesinnten mit den unterschiedlichsten Themen auseinanderzusetzen. Die große Akzeptanz dieses Programms spricht für sich.

Die Lehrer-AGs und die Schwerpunkte der 5. Klassen sind ein wichtiger Baustein unseres Schullebens. Die zum Teil außergewöhnlichen Ergebnisse ihrer Arbeit werden am Tag der offenen Tür der Schulgemeinde und der Öffentlichkeit präsentiert.

Einen festen Platz im Schuljahr haben die Schulgottesdienste, die sowohl ökumenisch als auch nach Konfession getrennt abgehalten werden. Die Gottesdienste werden mit Unterstützung der Religionslehrerinnen und Religionslehrer vorbereitet. Eltern sind zu allen Gottesdiensten willkommen.

Mit dem freiwilligen Tragen unserer Schulkleidung zeigen Schülerinnen und Schüler, dass sie zur Schulgemeinschaft gehören. Der einheitliche Auftritt, z. B. bei Veranstaltungen, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und damit eine positive Kommunikation.

An unserer Schule werden zu den verschiedensten Anlässen Schulfeste gefeiert, die Klassen und Kurse unter Beteiligung von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern mit Aktivitäten und Angeboten gestalteten. Darüber hinaus werden in vereinbarten Zeitabständen Projekttage zu verschiedenen Themen, z. B. Gesundheitstage, durchgeführt.

Besonders gelingt die Pflege der Gemeinschaft in Projekten im musischen Bereich. Alle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, an den Angeboten aus dem Bereich Musik teilzunehmen. Ob im Musikschwerpunkt oder im Kinderchor (Klassen 5 bis 8) bzw. Chor (Klassen 8 bis 12) oder im Schulorchester, ob als Solist oder als Schauspieler können sie sich auf der Bühne präsentieren. Dabei können sie sich auch in die Planung und Gestaltung mit ihren Ideen einbringen. Die Mitwirkung in diesen Gruppen fördert eine besonders intensive, erfolgsorientierte und Freude bereitende Art des Musikmachens.

In zahlreichen Auftritten wie bei der Einschulung, den Verabschiedungen von Abiturienten und ausscheidenden Lehrern, bei Schulgottesdiensten und Schulfesten sind unsere Schülerinnen und Schüler musikalisch präsent. Hinzu kommen rein konzertante oder häufig auch aufwändigen Bühnenerlebnisse, wie bei Darbietungen von Kinderopern oder Musicals. Unsere Schule fördert also ein besonders vielfältiges musikalisches Erleben.

Insbesondere bei der Aufführung von Musicals können dabei verschiedene Aufgaben wahrgenommen werden: Über das reine Singen im Chor hinaus besteht auch hier die Möglichkeit, sich solistisch einzubringen bzw. im Rahmen einer Rolle schauspielerische oder tänzerische Erfahrungen zu sammeln. Zudem können sich die Schülerinnen und Schüler bei organisatorischen Fragen einbringen und das Projekt nach ihren eigenen Ideen gestalten. Auch interessierte Schülerinnen und Schüler aus den Kreativ- oder Technik-AGs unterstützen diese Projekte.

Regelmäßig stattfindende Probenwochenenden werden durch intensive Projekttage vor den Aufführungen ergänzt. Davon profitieren alle in vielfältiger Weise: Es entwickelt sich ein über die Klassengrenzen hinausgehendes Gemeinschaftsgefühl und die Schülerinnen und Schüler können Verantwortung übernehmen. Damit wird selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen auch und gerade im eigentlichen Unterricht begünstigt. Nicht zuletzt soll aber auch der Spaß, gemeinsam Musik zu machen, nicht zu kurz kommen.

In den musischen Aktivitäten an unserer Schule sehen wir eine Möglichkeit – unter Integration aller individuellen Begabungen und zumeist fächerübergreifend – Gemeinschaftsprojekte von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrer und auch Eltern zu gestalten. Dies wirkt positiv auf den Zusammenhalt untereinander und fördert die Identifikation mit der Schule. Gleichzeitig leisten wir damit auch einen Beitrag zur außenwirksamen Öffnung unserer Schule.

Seit Jahren verbindet das Theaterspiel Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen an unserer Schule. In monatelanger Arbeit werden Stücke erarbeitet, die dann der Schulgemeinschaft präsentiert werden. In den letzten Jahren haben sich zwei Arbeitsrichtungen entwickelt:

So werden einerseits Theateraufführungen im Literaturkurs der Oberstufe erarbeitet. Hierbei werden Stücke vorzugsweise aus den Bereichen der Klassik und der klassischen Moderne ausgewählt, auch Komödien, Grotesken und politische Stücke standen in der mittlerweile 25-jährigen Theatertradition der Schule schon auf dem Spielplan. Besonders erfolgreiche Inszenierungen entstanden oft dann, wenn die Schülerinnen und Schüler auch ihre musikalischen Fähigkeiten in die szenische Gestaltung einbringen konnten.

Andererseits spielen Schülerinnen und Schüler, die sich über das AG-Programm zusammengefunden haben, häufig unter der Leitung von Oberstufenschülerinnen und Schülern. Aus Freude am Theaterspielen entstehen beeindruckende Produktionen.

Bei der Erstellung der Plakate, der Programmhefte und bei der technischen Realisation der Theaterabende werden darüber hinaus vielfältige Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefordert und eingebracht. Eine sehr beachtenswerte Tradition des Haaner Gymnasiums ist die Erstellung der Bühnenbilder durch besonders motivierte Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse.

Mit der Aufführung der Ergebnisse in der Aula unserer Schule für die Schulgemeinschaft und die Öffentlichkeit wird ein weiter Beitrag zur Pflege der Gemeinschaft geleistet.

Im Bereich Kunst werden regelmäßig Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht im schulöffentlichen Rahmen und in Ausstellungen präsentiert. Die damit einhergehende Darstellung des eigenen Werks, die Möglichkeit direkt im Schulalltag gestalterisch wirken zu können, verstärkt die Identifikation mit dem Lebensraum Schule. Dabei regen die individuellen Lösungen gestalterischer Fragestellungen im schulöffentlichen Bereich z. B. in der Mensa und im Aulafoyer oft zu diskursiven Auseinandersetzungen über ästhetische Werte an.

In kleinen Klassenraumpräsentationen lernen die Schülerinnen und Schüler sich und ihre Arbeiten eigenständig auszustellen. Die damit einhergehenden Tätigkeiten wie Auswahl, Anordnung, Rahmung und Hängung stellen dabei gemeinschaftliche Tätigkeiten dar, die inhaltlich an den Kunstunterricht angebunden sind. Ein flexibles Ausstellungskonzept mit Bilderleisten soll in allen Klassenräumen im Altbau implementiert werden.

Technik

An Technik interessierte Schülerinnen und Schüler können sich auf vielfältige Weise einbringen und so klassenübergreifend ihren Horizont erweitern und Gemeinschaft erleben. Seit vielen Jahren werden Arbeitsgruppen zu den Themen Internet, Bühnentechnik, Roboterbau und Modellbau durchgeführt.

 

Website-Programmierung

Unsere Schulhomepage www.gymhaan.de ist seit Januar 2000 online. Sie wird seitdem von unserem Internet-Team fast täglich aktualisiert. Die Arbeitsgemeinschaft ist für Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse geöffnet. Inzwischen genießt unsere Site eine sehr hohe Akzeptanz: Sie wird zu Unterrichtszeiten wöchentlich von durchschnittlich 1.500 Lesern besucht.

Die Leitgedanken

Unsere Schulhomepage soll eine möglichst umfassende Austauschplattform für alle an unserem Schulleben beteiligten Gruppen bieten. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ehemalige sowie alle an unserer Schule Interessierten im In- und Ausland sollen möglichst zeitnah wie zeitlos, objektiv wie individuell, unterhaltsam wie kritisch über die vielfältigen Facetten unseres Schulalltags informiert werden.

Die Ziele

Schülerinnen und Schülern der Website-Arbeitsgemeinschaft sollen möglichst viele Kompetenzen professioneller webbasierter Redaktionsarbeit nahe gebracht werden: Neben der individuellen Förderung zur Teamfähigkeit sollen Methoden zur Informationsbeschaffung und ihrer Präsentation durch Text, Bild und Ton genauso vermittelt werden wie ihre Vernetzung mit archivierten Elementen der Site. In diesem Zusammenhang sind besonders unsere „Auslandreporter“ zu nennen, die im Rahmen ihres Auslandaufenthalts über Land und Leute, andere Schulformen und Lebensweisen berichten.

Die Diskussion und Beantwortung von Fragen zu einer objektiven und möglichst ansprechenden Berichterstattung von schulischen und auch außerschulischen Ereignissen gehört ebenso zu Zielen der AG wie die Beachtung von Persönlichkeitsrechten und Fragen des Urheberrechts.
Als selbstverständlich anzusehen ist die Erlangung von Kompetenzen im Umgang mit aktuellen Programmen zur Webpräsentation und Bildbearbeitung wie Dreamweaver, Flash und Photoshop.

Bühnentechnik

In regelmäßigen Treffen am Nachmittag erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler des Technikteams für Ton- und Lichttechnik Konzepte für die Durchführung verschiedenster Schulprojekte.

Mit großem Einsatz werden die technischen Voraussetzungen für die Schauspielaufführungen der Literaturkurse, der Musicals und Konzerte des Orchesters und des Kinder- und Oberstufenchores, der Schwerpunktnachmittage, der Solistenkonzerte und von weiteren Projekten durch die Arbeitsgemeinschaft selbstständig geplant und umgesetzt.

Neben der konkreten Planung einzelner Projekte entwickeln die Schülerinnen und Schüler mit der Unterstützung des Tontechnikers Klaus Eisner ihre Fähigkeiten im Bereich der Ton- und Licht-Veranstaltungstechnik ständig weiter und sind auf diese Weise ein nicht wegzudenkender Bestandteil unseres Schullebens geworden. Ihr technisches Können wird auch bei vielen anderen schulischen Veranstaltungen wie z. B. den Karnevalspartys, der Sportnacht oder den Informationsabenden in der Aula in Anspruch genommen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der AG-Aulatechnik ist die Instandhaltung und Optimierung der Licht- und Tonausrüstung der Schule. Durch Spenden der Firma Visaton und die großzügige finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins ermöglicht, können die Schülerinnen und Schüler zusätzlich beim Zusammenbauen von Lautsprecherboxen, dem Löten von Kabeln und bei einfachen Reparaturen ihr technisches Wissen erweitern. Grundlagen der Beschallungstechnik, Akustik und Beleuchtung werden dabei ebenso vermittelt wie Detailkenntnisse in Mikrophonie, Verkabelung von Peripherieequipment und die praxisnahe Umsetzung physikalischer Inhalte aus den Bereichen Wellenlehre und Elektrotechnik.

Roboterbau

Die Robotik nimmt an unserer Schule eine besondere Stellung ein. Nicht nur im Rahmen des Unterrichts (Klasse 5: Technik Schwerpunkt, Klassen 8 und 9: Informatik/Technik, Oberstufe Projektkurs Robotik), sondern insbesondere auch im Rahmen mehrerer ineinandergreifender Roboter-Arbeitsgemeinschaften werden nicht nur wesentliche Elemente der Mechanik, Elektronik und Informatik vermittelt, sondern sowohl handwerkliches Geschick beim Bau der Roboter geübt als auch projektorientiertes Arbeiten geschult.

Die einzelnen Teams der Roboter-AG nehmen zurzeit an insgesamt fünf verschiedenen Roboter-Wettbewerben teil, die teilweise weltweit durchgeführt werden. Häufig werden wir hierbei deutsche Meister, zweimal haben wir bereits an Europameisterschaften teilgenommen. Aufgrund dieser überragenden Ergebnisse arbeiten inzwischen mehrere unserer Schüler als Robotik-Dozenten an der Junior-Universität Wuppertal.

Im Fachbereich Sport fördern wir das Gemeinschaftsgefühl bei regelmäßig stattfindenden Wettkämpfen und Sportfesten. So findet für die Jahrgangsstufe 5 jedes Jahr die Sporterlebnisnacht statt. In der Jahrgangsstufe 6 treten alle Schülerinnen und Schüler im Schwimmwettkampf gegeneinander an. Die Schüler der Oberstufe treffen bei Fußball- und Volleyballturnieren aufeinander. Regelmäßig findet ein Sportfest für die ganze Schule statt.

Die SV organisiert Sportwettkämpfe für die Schüler der 7.–9. Klasse.

Ebenso tragen Sport-AGs, die an unserer Schule von den Eltern organisiert werden, zur Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls bei.

Unser Fahrtenkonzept

Fahrten bieten andere weiterführende Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit. Durch das intensive Miteinander von Schülerinnen und Schülern und deren Lehrerinnen und Lehrern können soziale und politische Werte direkter vermittelt und gelebt werden. Neue Erfahrungen sollen das schulische und persönliche Leben bereichern und den Blick weiten.

Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen in Haan und Umgebung auf. Unser Ziel ist es, dass sie sich voller Neugierde auf die neue Umgebung freuen und die auf der Fahrt gewonnenen Eindrücke in ihr Leben einbeziehen. Besonderen Wert legen wir auf die Förderung des europäischen Gedankens.

Stufe Fahrt Zielsetzung
Klasse 5 Drei Wandertage oder zusammengefasst eine kleine Klassenfahrt
„Wir werden eine Klassengemeinschaft“ – Förderung der Sozialkompetenzen
Klasse 6 Austausch mit dem College in Eu (F), an dem die Französischschüler teilnehmen können
  • Förderung der Sozialkompetenzen
  • Nutzung und Festigung der erlernten Fremdsprache
  • Förderung des europäischen Bewusstseins durch Erfahrungen in einem anderen Schulsystem und durch Teilnahme an dem Familienleben in einem anderen europäischen Land
Klasse 7 Klassenfahrt
(preisliche Obergrenze 200 €)
„Wir festigen unsere Klassengemeinschaft“ – Förderung der Sozialkompetenzen
Klasse 9 Austausche mit den Partnerschulen in den Niederlanden, in Ungarn, Polen, Italien und Eu (Partnerstadt Haans in Frankreich)
  • Förderung der Sozialkompetenzen
  • Nutzung und Festigung der erlernten Fremdsprachen
  • Förderung des europäischen Bewusstseins durch Erfahrungen in einem anderen Schulsystem und durch Teilnahme an dem Familienleben in einem anderen europäischen Land
  • Förderung des EU-Gedankens durch den persönlichen Kontakt zu Jugendlichen in anderen EU-Ländern
  • Wahrnehmung der Gastgeberrolle und damit Förderung der Identifizierung mit der eigenen Schule und dem eigenen Lebensraum
Einführungsphase 10er-Tage
  • sich in der neuen Jahrgangsstufe 10 orientieren
  • neue Kontakte knüpfen
  • Erfahrungen mit neuen Arbeitsweisen und Anforderungen in der Oberstufe sammeln
Qualifikations-
phase 2(Klasse 12)
Studienfahrt
(preisliche Obergrenze 500 €)
  • Förderung der Sozialkompetenzen
  • Nutzung und Festigung der erlernten Fremdsprachen
  • Förderung des Allgemeinwissens
  • In den Stufen 6 und 8 finden zusätzlich Wandertage statt.
  • Unser stufenübergreifendes Austauschprojekt (Klassen 7–10) mit unserer Partnerschule im Senegal stellt ein außergewöhnliches Angebot unserer Schule dar. Es ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern mit einer anderen Kultur in Austausch zu treten.
  • Für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase bzw. der Qualifikationsphase I besteht die Möglichkeit, an dem Schüleraustausch mit unserer argentinischen Partnerschule teilzunehmen.
Fahrtenkonzept 2015

Laut dem Beschluss der Schulkonferenz vom März 2014 gilt für die Genehmigung von Fahrten und Exkursionen folgende Priorisierung:

  1. Austauschfahrten der Klasse 9 und der Klasse 6 (Eu)
  2. Studienfahrten der Qualifakationsphase 2 (Q2)
  3. Klassenfahrten der Klasse 7
  4. 10er-Tage der Einführungsphase
  5. Politische Studienfahrt der Leistungskurse Geschichte und Sozialwissenschaften der Q1
  6. Wandertage der Klassen 5, 6 und 8
  7. Exkursionen gemäß dem Schulprogramm
  8. Orchesterfahrt
  9. SV-Fahrt

Gemeinschaftserlebnisse auch außerhalb des Klassenverbands und regulären Unterrichts möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise ermöglichen.

Das von Eltern unserer Schülerinnen und Schüler entwickelte AG-Programm „Ich mach mit!“ enthält Angebote für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen. Dabei gibt es ein breit gefächertes Angebot an Kursen und Veranstaltungen, die von der fachlichen Förderung, über AGs im kreativen Bereich, bis zu Kursen im Bereich Sport und (Über)leben reichen.

Weitere Arbeitsgemeinschaften wie das Orchester und die Chöre, die Modellbau- und die Internet-AG, der Schulsanitätsdienst und die Senegal-AG werden unter der Leitung von Lehrerinnen und Lehrern für Schülerinnen und Schülern gestaltet und mit Leben gefüllt.

Durch die Kooperation mit der Volkshochschule Hilden-Haan wird das AG-Angebot für die Schülerinnen und Schüler um eine Grundbildung im EDV-Bereich erweitert.

Schülerinnen oder Schüler, die sich für eine AG gemeldet haben, nehmen ein halbes Jahr regelmäßig daran teil. Die Teilnahme wird auf dem Zeugnis vermerkt.

In den AGs legen wir Wert auf ein gutes gemeinsames Miteinander. Die Auseinandersetzung mit Gleichgesinnten und das unterrichtsfreie Umfeld liefern oft hervorragende Ergebnisse. Mit Aufführungen, Veranstaltungen, Wettbewerben und Aktionen dieser Gruppen sowie Beiträgen auf unserer Homepage gehen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an die Öffentlichkeit und präsentieren ihre Ergebnisse. So fördert diese Auseinandersetzung mit Gleichgesinnten das Gemeinschaftsgefühl und bereichert das Schulleben.

Offen für Begegnungen –
Verantwortung übernehmen

Als Schule pflegen wir die Kontakte zu Kultur, Wirtschaft und anderen Feldern gesellschaftlichen Lebens. Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler motiviert und eigenverantwortlich lernen, um gemeinschaftsfähig und leistungsbereit den aktuellen und späteren Herausforderungen gewachsen zu sein.

Ziel ist die Entwicklung der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung in unserer Gesellschaft. Der Weg dahin ist ein individueller Prozess der Persönlichkeitsentwicklung. Die Schule fördert diesen Prozess durch vielfältige Angebote.

Gerade in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt, die von kultureller und sprachlicher Vielfalt geprägt ist, ist die Vermittlung eines Orientierungsrahmens für das eigene Handeln von besonderer Bedeutung. Die Grundlagen dafür werden durch die Eltern verantwortlich vermittelt. In der Schule besteht das Bestreben, diesen Prozess zu unterstützen.

Brücken nach Europa und in die Welt bauen

Um den Anforderungen einer globalisierten Welt zu begegnen wird an unserer Schule fremdsprachliches Lernen und der interkulturelle Austausch gefördert. Wir pflegen intensive Kontakte zu Partnerschulen im europäischen und außereuropäischen Ausland. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, Einblicke in andere Kulturen zu gewinnen und „persönliche Brücken“ in andere Länder aufzubauen.

Sich auf die Berufswelt vorbereiten

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen zudem frühzeitig und intensiv auf ihr weiteres Leben, auf Ausbildung, Studium und Beruf vorbereitet werden. Im Rahmen der Berufsvorbereitung erhalten sie vielfältige Anregungen und Hilfestellungen, die den Einstieg in das Berufsleben vorbereiten.

Als Schule mit europäischem Profil machen wir unseren Schülerinnen und Schülern zusätzlich das Angebot eines Betriebspraktikums in der Partnerstadt Eu (Frankreich).

Durch Kooperationen gewinnen

Das Erreichen unserer Bildungs- und Erziehungsziele wird durch eine Vielzahl von Kooperationen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur unterstützt. Wir nutzen dabei auch in besonderer Weise aktuelle und interessante Kontakte im regionalen Umfeld.

Sich mit Themen der Gesellschaft auseinandersetzen

Darüber hinaus leistet das Gymnasium Haan durch ein vielfältiges Angebot an Informationsveranstaltungen einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung. Diese richten sich an alle am Schulleben beteiligten Gruppen. Hierzu werden Experten zu den unterschiedlichsten Themen eingeladen.

Nach Möglichkeit werden Besuche des Europäischen Parlaments mit Schulgruppen durchgeführt. Die intensive Auseinandersetzung mit europäischen Fragen ist Teil unseres Schulprogramms.

Brücken nach Europa und in die Welt bauen

Wir pflegen intensive Partnerschaften mit zahlreichen europäischen und außereuropäischen Schulen und fördern damit die Fremdsprachenkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler. Über Gemeinschaftserlebnisse im Rahmen des Schüleraustausches werden neue Perspektiven erfahrbar, die das gegenseitige Verständnis stärken und eine differenzierte Wahrnehmung der eigenen Position möglich machen. Wenn unsere Partnerschulen bei uns zu Besuch sind, wird unsere Schule zu einer Stätte internationaler Begegnung.

Das Austauschkonzept hat schon eine lange Tradition und ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an mindestens einem Austausch zu einer Partnerschule in Europa. Es beginnt für einige Schülerinnen und Schüler – je nach Sprachenwahl – in der Jahrgangsstufe 6 und wird für alle in der Jahrgangsstufe 9 ermöglicht. Darüber hinaus besteht Gelegenheit, in der Mittel- und Oberstufe am Austausch mit außereuropäischen Partnerschulen teilzunehmen.

Unsere europäischen Partnerschulen liegen z. Zt. in Frankreich, den Niederlanden, Polen, Ungarn und Italien. Außerhalb Europas arbeiten wir zusammen mit dem Senegal und Argentinien.

Einen besonderen Stellenwert hat unsere Schulpartnerschaft mit dem Senegal. Hier ist der interkulturelle Austausch besonders intensiv erfahrbar. Neben regelmäßigen Begegnungen hat sich unser Gymnasium zu einem sozialen Projekt verpflichtet. Seit Jahren unterstützt das Haaner Gymnasium die Schulkantine des Lycée de Jeunes Filles Ameth Fall aus St. Louis / Senegal. Dieses Projekt wurde von den Schülerverwaltungen beider Schulen ausgewählt.

Der Schüleraustausch mit Frankreich wird mit Eu, der Partnerstadt Haans, durchgeführt. Die Kleinstadt Eu liegt an der Grenze von Normandie und Picardie und ist nur 3 km vom Meer entfernt. Die nächste größere Stadt Dieppe liegt ca. 30 km südwestlich von Eu. Vielen Schülerinnen und Schülern ist die Stadt Eu aufgrund der langjährigen Städtepartnerschaft mit Haan und den vielfältigen Austauschaktivitäten der beiden Städte bereits bekannt.

Seit 2005 nehmen jedes Jahr Schüler der Jahrgangsstufe 6 an einem Austausch mit dem Collège Louis Philippe der Partnerstadt Eu (Normandie) teil. Als Gastgeber und Gäste sammeln sie vielfältige Erfahrungen. Dieser frühe Kontakt der Schüler mit der französischen Kultur im ersten Lernjahr ist ein großer Erfolg. Er ermöglicht zum einen eine Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen, zum anderen ist die daraus resultierende Motivation für die Sprache Französisch auch in den folgenden Jahren noch spürbar.

Seit dem Schuljahr 2009/10 besteht ein weiterer Schüleraustausch mit dem Lycée Michel Anguier, ebenfalls in Eu. Dieser Austausch in der Jahrgangsstufe 9 ermöglicht so auch den Schülerinnen und Schülern, die das Fach Französisch im Wahlpflichtbereich (ab Klasse 8) belegen, französische Spracherlebnisse. Auch wird die Motivation gefördert, in der Sekundarstufe II Französisch in Grund- bzw. Leistungskursen weiter zu belegen.

In der Sekundarstufe II, in der Regel in der Jahrgangsstufe 11, werden mehrtägige Kursfahrten nach Paris durchgeführt, die von den Schülerinnen und Schülern inhaltlich und organisatorisch vorbereitet werden. Neben der Vertiefung der interkulturellen Kompetenzen geht es hier auch darum, in Absprache mit anderen Kursteilnehmern selbstständig ein interessantes Programm zu erstellen und durchzuführen.

In besonderer Weise wird das interkulturelle Lernen durch den Austausch mit dem Lycée Ameth Fall im Senegal gefördert. Alle zwei Jahre nehmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-12 an dem Austausch mit dem Senegal teil. Das Eintauchen in eine zwar französischsprachige aber dennoch gänzlich andere Kultur prägt die teilnehmenden Schüler in ganz besonderem Maße.

Im Jahr 1998 wurde zum ersten Mal ein Austausch mit einer niederländischen Schule durchgeführt, und zwar mit dem da Vinci College, einer Berufsschule in Gorinchem. Allerdings zeigte sich, dass die niederländische Schülergruppe etwas zu alt für den Austausch war. Seit 2005 ist das Het Visser ‚t Hooft Lyceum in Leiden nun mit großem Erfolg unsere Partnerschule für den Schüleraustausch in der Stufe 9.

Neben der Erkundung der Gegend und dem Erleben niederländischer Gastfreundschaft hat diese Partnerschaft noch einen weiteren Schwerpunkt. In gemeinsamen Arbeitsgruppen werden Projekte erarbeitet. Themenstellungen leiten sich aus der Nachbarschaft der Länder ab wie z. B. aus dem Bereich Verkehrswege, Gütertransport, Handelsbeziehungen, Wasserqualität, Hochwasserschutz, Ökologie und Tourismus. Zum Abschluss werden dann die Ergebnisse dieser Projektarbeit der Gruppe präsentiert.

Die Nähe zu Leiden eröffnet darüber hinaus aber auch Möglichkeiten, die die anderen Partnerschulen nicht bieten können. So hat es sich in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig auch nach dem Schulaustausch weiter besucht haben. Alte Vorurteile können so leicht abgebaut werden.

Seit dem Frühjahr 2008 besteht zwischen dem Gymnasium Haan und der Espol Szkol Ogolnoksztalcacych in Chalupki (Oberschlesien) ein Schüleraustausch unserer Jahrgangsstufe 9.

Da die Gliederung des polnischen Schulsystems anders als die des deutschen Schulsystems ist, handelt es sich bei dem polnischen Gymnasium um eine Schule, an der alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen. Die am Austausch teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Polen haben unterschiedliche Sprachkenntnisse. Nur einige von Ihnen lernen Deutsch als Muttersprache ab der 1. Klasse, für die übrigen beginnt der Deutschunterricht gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt. Dies bedeutet für die deutschen Schülerinnen und Schüler, dass die Verständigung häufig auf anderen Wegen erfolgen muss. Die ausgesprochen warme und herzliche Atmosphäre untereinander erleichtert das Verständnis. Auf Seiten der deutschen Schülerinnen und Schüler wird durch den Austausch das Interesse geweckt wird, etwas Polnisch zu erlernen. Somit kommen viele dadurch in einen ersten Kontakt mit einer slawischen Sprache.

Chalupki befindet sich circa 60 km südwestlich von Bielsko Biala direkt an der tschechischen Grenze im oberschlesischen Raum, dessen Geschichte sehr wechselvoll war und der besonders eng mit der deutschen Geschichte verknüpft ist. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, eben dieses Kapitel, welches große Wunden hinterlassen hat, kennenzulernen. Für sie steht ein Besuch im Konzentrationslager Auschwitz auf dem Programm, in dessen Vorfeld sie von den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet werden. Des Weiteren wird in Polen die ehemalige Königsstadt und heute noch eine der schönsten Städte Europas Krakow besucht, wo die Deutschen in Kontakt mit der polnischen Geschichte kommen können. Auf dem Programm stehen natürlich außerdem noch viele andere Begegnungen mit Land und Leuten.

Der Austausch mit Polen ist für die Schule in Haan deshalb eine Bereicherung, da Polen ein relativ neues Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ist, das sich auch unbedingt gut präsentieren will. Bereist man das Land, ist man möglicherweise erstaunt von dem Aufbau- und Entwicklungswillen, der in vielen Bereichen besteht. Die Schülerinnen und Schüler erfahren über den Austausch hinaus auch etwas über ihre eigene Region, die sich dadurch auszeichnet, dass es einen vergleichsweise hohen Anteil an polnischen Aussiedlern gibt.

Wichtig für unsere Schülerinnen und Schüler ist ebenso die Erkenntnis, die sie durch den Polenbesuch treffen, dass Schule auch unter ganz anderen, nämlich bescheidenen Bedingungen, z. B. räumlicher Art oder die Ausstattung betreffend, abläuft. So erlangen sie einen etwas anderen Blick auf die Möglichkeiten und Bedingungen, unter denen sie in Deutschland lernen können.

Seit 2005 hat unser Gymnasium für den Austausch in Klasse 9 eine Partnerschule in Ungarn. Das Vajda Peter Gimnázium in Szarvas gehört zu einem Bildungskomplex, der von der Primarstufe bis zum Berufskolleg und Abitur unterschiedliche Schultypen umfasst. Unsere Partnerschule ist ein Gymnasium mit allgemeiner Hochschulreife als Abschluss und dort wird Deutsch als zweite Fremdsprache unterrichtet. Bei den ungarischen Schülern besteht daher ein großes Interesse, ihre sprachlichen Fähigkeiten bei einem Besuch in Haan zu erproben und zu vertiefen. Darüber hinaus möchten sie Land und Leute kennen lernen sowie Erfahrungen im Alltag sammeln. Kulturelle Themen nehmen bei allen Aktivitäten einen großen Raum ein.

Für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutet der Besuch in Szarvas oftmals das Eintauchen in eine ganz neue Welt. Bei unserer Ankunft in Budapest ist ihnen vieles noch sehr vertraut, bis auf die Laute, die sie überall wahrnehmen, denn die ungarische Sprache erscheint ihnen ganz fremd. Bei der Weiterfahrt in Richtung Szarvas verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern die vielen kleinen Ortschaften, durch die man fährt, gewähren erste Eindrücke von einem Land, in das noch nicht überall der Wohlstand eingezogen ist.

Die Begegnung mit einer Gesellschaft, die den politischen Umbruch als ehemaliger Ostblockstaat vor zwei Jahrzehnten bewältigt hat, ist ein Erfahrungsschwerpunkt unserer Schülerinnen und Schüler.

Szarvas ist ein Ort von vergleichbarer Größe wie Haan; Lebensweise, Alltag und Stadtbild werden aber durch die Lage im dünn besiedelten Alföld geprägt. Diese Voraussetzungen beeinflussen die Begegnung der Schülerinnen und Schüler in beiden Orten und finden ihre Berücksichtigung in den jeweiligen Besuchsprogrammen. So gehören touristische Ziele, Beteiligungen an folkloristisch-landestypischen Aktivitäten und Erfahrungen mit dem weiten Umland des Schulstandortes in Ungarn zu den Erfahrungen und Erlebnissen der Schüler in Szarvas. Freundschaften, die über den Austausch hinaus bestehen bleiben werden, werden mittels Internet gepflegt und bei weiteren privaten Besuchen vertieft.

Von 1986 bis 1999 bestand die Schulpartnerschaft mit dem Liceo Pacinotti in La Spezia, seit dem Jahr 2000 haben sich Kontakte zu zwei anderen Gymnasien in der Toskana entwickelt: dem Istituto Galileo Chini und dem Liceo Scientifico Michelangelo. Das Istituto Galileo Chini befindet sich in Lido di Camaiore, einem Nachbarort der Stadt Viareggio. Auch unsere zweite italienische Partnerschule, das Liceo Scientifico Michelangelo, liegt an der Küste der Versilia. Da diese Region von deutschen Touristen sehr geschätzt wird, besteht in der dortigen Bevölkerung ein großes Interesse an der deutschen Sprache. Außer den Besuchen des Unterrichts der Partnerschulen gibt es während des Austausches die Möglichkeit, beeindruckende Sehenswürdigkeiten der Toskana kennen zu lernen, wie zum Beispiel in Florenz, Siena oder auch Pisa. Von allen Teilnehmern an den Fahrten nach Italien wurde immer wieder auf die herzliche Gastfreundschaft in den Familien hingewiesen.

Im Schuljahr 2011/12 entstand ein weiterer Kontakt nach Italien. Wir konnten erstmalig einen Schüleraustausch mit dem Liceo Linguistico – Paritaria, einem Gymnasium in Palermo, durchführen, der auf beiden Seiten als eine große Bereicherung empfunden wurde. Wir wollen unsere Kontakte auch in Zukunft erweitern.

Wann immer möglich bieten wir zur Vorbereitung der Reise eine Italienisch-AG an. Aber auch wenn nicht alle Schülerinnen und Schüler an dieser nicht teilgenommen haben, gibt es zwischen Gastgebern und Gästen kaum Verständigungsschwierigkeiten. Englisch und Französisch sowie gestenreiche Versuche, einzelne italienische Vokabeln anzuwenden, helfen der Kommunikation.

Mit dem Lycée de Jeunes Filles Ameth Fall in St. Louis (Senegal) bestehen seit November 1996 Kontakte, die durch eine Kooperationsveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin Bärbel Höhn im Februar 1997 einen offiziellen Rahmen erhalten haben.

Bei dem Lycée Ameth Fall handelt es sich um eine Mädchenschule mit ca. 1000 Schülerinnen, die neben der Amtssprache auch Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch lernen. Durch Präsident Leopold Senghor hat Deutsch einen besonderen Stellenwert an den Schulen erhalten. Für die 85 Deutschlehrer im Senegal ist zum Beispiel beim Kultusministerium ein aus Deutschland stammender Germanist beschäftigt, um, die Deutschlehrer im Senegal fortzubilden und zu betreuen.

St. Louis ist die ehemalige Hauptstadt Senegals und liegt an der Mündung des Senegal in den Atlantik. Mit ca. 118.000 Einwohnern ist St. Louis die fünftgrößte Stadt des Landes, die wegen ihrer Bauten aus der französischen Kolonialzeit zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde.

Seit 1989 gibt es zwischen dem Land NRW und der Republik Senegal Zusammenarbeitsprojekte insbesondere im Bereich des Umweltschutzes. So befindet sich in der Nähe der Stadt St. Louis der Nationalpark Djoudj, der mit Hilfe des Landes NRW unterstützt wird.

Per Post und besonders per E-Mail findet mittlerweile ein reger Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern beider Gymnasien statt. In Treffen werden die Erfahrungen über Land und Leute weitergegeben. Tageszeitungen, Zeitschriften, Filme, Tonträger und sonstige Informationsmaterialien über das jeweilige Land werden ausgetauscht.

Im Zweijahresrhythmus finden seit 1998 Begegnungen von senegalesischen Schülerinnen und Haaner Schülerinnen und Schülern in Haan (Sommer) und in St. Louis (Winter) statt.

Die Schülermitverwaltung beider Schulen hat ein soziales Projekt ausgewählt, das durch die Schülerschaft des Haaner Gymnasiums gefördert wird. Einerseits wird die Schulkantine unterstützt, in der die Mädchen zu sehr niedrigen Preisen ein Mittagessen erhalten können. So wird es ca. 120 Schülerinnen der Abschlussklasse ermöglicht, über Mittag in der Schule zu bleiben. Sie ersparen sich den kräftezehrenden Weg in der Mittagshitze für ein Essen nach Hause. Gleichzeitig bieten Lehrer im Wechsel ihre Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben an.

Auf Basaren am Elternsprechtag im November, bei dem Klassen Selbstgebasteltes, Trödel und Kuchen verkaufen, erarbeiten Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen Geld. Außerdem unterstützt die Haaner Schülerschaft eine 62-jährige Senegalesin, die seit 40 Jahren zweimal am Tag Essen für die Armen im Krankenhaus von St. Louis kocht, die nicht von Verwandten versorgt werden.

Denn im Senegal wird man zwar medizinisch betreut, nicht aber verpflegt. Über die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) wird das Geld monatlich weitergeleitet.

Mittlerweile gab es 12 Begegnungen von Schüler/innen aus Haan im Senegal als auch von Senegalesinnen in Haan. Dabei sollen die Kontakte soweit wie möglich auf Augenhöhe stattfinden. Alle Projekte werden mit unseren Partnern erarbeitet.

Der Austausch mit dem Instituto Cultural Roca existiert seit dem Jahre 1998. Seitdem sind jährlich ca. 4–6 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Haan Gastgeber für und später Gäste von argentinischen Schülern. In der Regel kommen die argentinischen Schülerinnen und Schüler von Januar bis April an unsere Schule bzw. in ihre Familien. Der Gegenbesuch der Haaner Schülerinnen und Schüler findet in den Sommerferien und je nach Jahr zwei bis drei Wochen vor- oder nachher statt, sodass sich ein Sprachlernzeitraum von zwei Monaten ergibt.

Seitdem an unserer Schule Spanisch auch ab der achten Klasse unterrichtet wird, können folgende Schülerinnen und Schüler an dem Austauschprogramm teilnehmen:

  • Schülerinnen und Schüler, die seit der 8. Klasse Spanisch belegt haben, in der zehnten Klasse
  • Schülerinnen und Schüler mit Spanischbeginn ab der 10. Jahrgangsstufe in der elften Klasse.

Bei der Partnerschule (Instituto Cultural Roca in Hurlingham, einer Vorstadt von Buenos Aires) handelt es sich um eine private Schule mit deutschem Zweig, sodass die Gastschüler z. T. bereits ab dem Kindergarten die deutsche Sprache erlernen. Entsprechend gut können auch die Sprachkenntnisse der argentinischen Gäste sein. Dies ist eine optimale Voraussetzung für einen hohen Sprachumsatz seitens der deutschen Schülerinnen und Schüler.

Sich auf die Berufswelt vorbereiten

Im Rahmen der Berufswahlorientierung sollen unsere Schülerinnen und Schüler gefördert werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen. Sie sollen ihre individuellen beruflichen Interessen und Fähigkeiten erkennen und weiter entwickeln. Dazu benötigen sie Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt und Hilfen für die Entwicklung von Bewerbungsstrategien und deren erfolgreicher Durchführung.

Hierzu bietet die Schule mit ihrem Berufsvorbereitungskonzept ein modulartiges und aufbauendes Maßnahmenpaket. In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wird systematisch auf die Studien- und Berufswahl vorbereitet.

Für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 wird jährlich ein Berufsinfoabend veranstaltet, an dem Eltern und Ehemalige ihre Berufe vorstellen und zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung stehen.

Im Rahmen unserer Praktika führen wir ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Einführungsphase (Stufe 10) und ein zweiwöchiges Sozialpraktikum in der Qualifikationsphase (Stufe 11) durch. Dabei können erste Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt und anschließend reflektiert werden.

Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler individuell Einblicke in die Arbeitswelt gewinnen an dem bundesweit angebotenen Girls‘- bzw. Boys’Day und auch beim Haaner Berufsschnuppertag, der durch die Organisation P-u-L, die Berufs- und Informationsbörse organisiert wird.

In Klasse 9 wird im Rahmen des Deutschunterrichts ein von externen Fachleuten unterstütztes Bewerbungstraining durchgeführt. Dabei werden die Themen „schriftliche Bewerbung“ und „Vorstellungsgespräch“ behandelt.

Durch Besuche von Fachveranstaltungen und Vorträgen erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in verschiedene berufliche Felder. Zudem bietet der Berufsinfotisch der Schule aktuelles und vielfältiges Informationsmaterial.

Im Rahmen von extern durchgeführten Kompetenztests besteht die Möglichkeit, ein persönliches Leistungsprofil als Basis für die Berufsentscheidung zu erhalten. Zudem stehen regelmäßig Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Angebot
JG
Verbind-
lichkeit
Inhalt
Basiskompetenztest 8 erste Erfahrungen mit standardisierten Tests beim Mathematik Basiskompetenztest, Ergebnisse zu Mathematik/Logik und Konzentration, noch nicht berufsbezogen
Schriftliche Bewerbung / Vorstellungsgespräch im Deutschunterricht
unterstützt durch externe Experten
9 Bewerbungsschreiben im Deutschunterricht nach einheitlichen Standards. Vertreter von kooperierenden Firmen informieren und über aktuelle Ansprüche zum Thema Bewerbung
Berufsinformationsabend 9
10
11
(12)
Referenten / Eltern informieren in der Aula über Berufe/ Berufsfelder. Vertreter Haaner Unternehmen und von Hochschulen stellen ihre Angebote vor
Abi-Messe
Köln und Düsseldorf
12 freiwillig Information über Freistellung für einen Messebesuch. Überblick über Berufe und konkrete Beratungsgespräche vor Ort
Betriebspraktikum 10 Schülerinnen und Schüler suchen sich selbständig einen Betrieb, Praktikumsdauer 2 Wochen, Betreuung durch Lehrkräfte, Anfertigung eines Praktikumsberichts. Es besteht auch die Möglichkeit, dieses Praktikum im Ausland durchzuführen
Betriebspraktikum im Ausland 10 Als Schule mit europäischem Profil unterstützen wir unsere Schüler/innen das Betriebspraktikum im Ausland zu absolvieren
Bewerbungstraining 11 Schülerinnen und Schüler nehmen an einem eintägigen Berufseignungstest und anschließendem Bewerbungstraining des Instituts Human Factor Services teil
Tests Organisationsfähigkeit /
Mathe / Naturwissensch.
10
11
12
Möglichkeit, Organisationsfähigkeit für ein Studium und Begabungen in den MINT-Fächern zu testen
P-u-L Berufs- und Informationsbörse – Berufsschnuppertag 9
10
11
freiwillig Haaner Unternehmen gewähren in Zusammenarbeit mit P-u-L Einblicke in die Arbeitswelt und stellen Praktikumsplätze
zur Verfügung
Girls’Day / Boys’Day freiwillig Schülerinnen und Schüler werden auf den Termin aufmerksam gemacht und können individuell auf Antrag freigestellt werden
Berufsberatung durch BfA freiwillig regelmäßiges Angebot in der Schule

 

Einmal im Jahr, im November/Dezember, findet für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q1 ein Berufsinformationsabend durch Eltern, ehemalige Schülerinnen und Schüler und externe Referenten statt. Dabei stellen diese ihre Berufe vor. Die Schülerinnen und Schüler wählen unter ca. 30 verschiedenen Berufsfeldern drei aus, über die sie sich für jeweils 20 Minuten näher informieren können.

Auch verschiedene Haaner Unternehmen und Hochschulen / Fachhochschulen aus der Region stellen ihr Ausbildungs- und Studienangebot vor.

Damit jedes Jahr eine aktuelle und interessante Auswahl an Berufen besteht, wird jährlich ein Teil der Angebote erneuert. Dabei werden möglichst auch konkrete Wünsche der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.

Zur Erweiterung des Beratungsangebots werden alle Eltern der Schule, insbesondere die der Klassen 5, über den Berufsinformationsabend informiert und um Unterstützung gebeten. Auch über die Homepage gibt es eine Möglichkeit der Rückmeldung.

Für den guten Ablauf und eine angenehme Atmosphäre am Berufsinformationsabend sorgt ein Organisationsteam aus Lehrerinnen, Lehrern und Eltern.

Betriebspraktikum

In der Jahrgangsstufe 10 lernen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines verpflichtenden zweiwöchigen Betriebspraktikums die Arbeitswelt kennen und sammeln dort praktische Erfahrungen. Den Schülerinnen und Schüler wird so die Möglichkeit gegeben, ihre Vorstellungen über die Berufswelt mit der Realität abzugleichen. Im Idealfall kommen sie ihren beruflichen Zielvorstellungen ein Stück näher und können dies gegebenenfalls bei ihrer Leistungskurswahl berücksichtigen.

Zur Vorbereitung werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 in einer zentralen Veranstaltung in der Aula informiert und erhalten dort Unterlagen mit allen wichtigen Informationen zur Durchführung des Praktikums und Dokumente für den betreuenden Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler wählen ihre Praktikumsplätze selbständig und werden dabei von den betreuenden Lehrkräften unterstützt. Es gibt einen konkreten Zeitplan, an den die Schülerinnen und Schüler sich zu halten haben, damit für jeden eine Absolvierung des Praktikums sichergestellt ist.

Die Schülerinnen und Schüler werden von einer Lehrkraft individuell betreut, von der sie während des Praktikums einmal an der Arbeitsstätte Besuch erhalten. Zum Ende des Praktikums gibt der Betrieb eine kurze Beurteilung. Die Erfahrungen des Praktikums werden in einer Praktikumsmappe reflektiert und mit der betreuenden Lehrkraft ausgewertet. Die Mappe enthält einen umfassenden Überblick über das Praktikum an sich, die Arbeitsstätte, das Arbeitsfeld, die Aufgaben sowie auch einen subjektiven Blick der Schülerin oder des Schülers zeigt. Es erfolgt daraufhin eine leistungsbewertende Bemerkung auf dem Zeugnis.

Eine wichtige Neuerung können wir ab dem Schuljahr 2012/13 anbieten. Schülerinnen und Schüler, die Französisch lernen, werden die Möglichkeit erhalten, ihr Praktikum als Auslandspraktikum in unserer Partnerstadt Eu zu absolvieren. Es bestehen bereits Kontakte zu verschiedenen Arbeitgebern. Unsere Schülerinnen und Schülern sollen dabei neue Chancen ergreifen und sich auch mit dem internationalen Arbeitsmarkt, der ihr späteres Leben immer stärker bestimmen wird, vertraut machen.

Sozialpraktikum

Im Rahmen eines Sozialpraktikums verpflichten wir unsere Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen in den Bereichen sozialer Arbeit zu sammeln und diese zu reflektieren, um sie langfristig zu motivieren, sich im sozialen Bereich zu engagieren.

Dieses Praktikum ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II einerseits einen ersten Einblick in Berufe, die sich mit Menschen befassen, die von professioneller Hilfe abhängig sind. Gleichzeitig wollen wir damit auch einen Beitrag zum „Lernen in sozialer Verantwortung“ leisten.

Durch die persönliche Begegnung und ihren aktiven Umgang können sie Verständnis für ältere Menschen, für Behinderte, für Notleidende und soziale Randgruppen gewinnen und vorhandene Einstellungen reflektieren und ggf. korrigieren. Dies trägt zum Reifungsprozess der Jugendlichen bei.

In einer Gesellschaft mit Tendenzen zu einem rein profitorientierten Gegeneinander, ist es uns wichtig, den Schülerinnen und Schüler die Notwendigkeit und den Sinn ehrenamtlicher Mithilfe sowie den Stellenwert sozialen Engagements nahezubringen. Vielleicht gewinnen sie neue Perspektiven und entdecken bei sich Begabungen, die spätere (Berufs-)Entscheidungen beeinflussen können.

Bereits die eigenverantwortliche Suche nach einer Praktikumsstelle fordert die Eigeninitiative der Jugendlichen ein und führt schließlich auch zu einem Gewinn an Selbstvertrauen.

Im Rahmen des Deutschunterrichts der Jahrgangsstufe 9 werden die Schülerinnen und Schüler auf diese Anforderung vorbereitet. (Analyse von Stellenausschreibungen, Verfassen von Bewerbungen und Lebenslauf, Führen von Vorstellungsgesprächen).

Jeweils zu Beginn des zweiten Halbjahres stellen Vertreter aus unterschiedlichen sozialen Einrichtungen den Schülerinnen und Schülern, die noch keinen Praktikumsplatz gefunden haben, ihr Berufsfeld vor.

In Haan und dem engeren Umkreis wie Hilden und Mettmann konnten wir etwa fünfzig soziale Einrichtungen gewinnen, die unserer Schule einen Praktikumsplatz über einen Zeitraum von einer Woche am Schuljahresende zur Verfügung stellen. Die Angebote reichen von Kindertagesstätten und Kinderhorten, Seniorenzentren und Sozialdiensten, betreutem Wohnen, Krankenhaus Haan, der Johanniter Unfallhilfe bis hin zu integrierten Einrichtungen und Behinderten-Werkstätten. Mit dem Start ins Praktikum erhalten die verschiedenen Einrichtungen sowie unsere Schülerinnen und Schüler jeweils einen differenzierten Fragenkatalog zur Evaluation. Die erfolgreiche Teilnahme wird den Schülerinnen und Schülern schriftlich bestätigt.

In einem abschließenden Forum wird Gelegenheit gegeben, Erfahrungen auszutauschen, die bei der Organisation des folgenden Sozialpraktikums für die nächste Jahrgangsstufe berücksichtigt werden können.

Mit Blick auf die Zeit nach dem angestrebten Abitur können hier zu Beginn der Oberstufe Weichen für ein „freiwilliges soziales Jahr“ oder einen möglichen Ausbildungsweg gestellt werden.

Der Gestaltung von Bewerbungsunterlagen und einer guten Vorbereitung auf mögliche Einstellungsverfahren kommen beim Übergang von der Schule in das Berufsleben zentrale Rollen zu. Deshalb ist die Schule bestrebt, ihre Schülerinnen und Schüler möglichst umfassend und aktuell auf diese Themen vorzubereiten.

Bereits in der Stufe 9 wird das Thema Berufsfindung und Bewerbung im Rahmen des Deutschunterrichts unterrichtet.

Durch den Einsatz beispielsweise der Broschüre „Startfrei“ werden die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, ihre persönlichen Stärken und Schwächen herauszufinden und erste Berufsvorstellungen zu entwickeln.

Das Schreiben von Bewerbung und Lebenslauf wird im Unterricht erklärt und geübt. Bei einem Projekt zum Thema „Bewerbung“ geben unsere Kooperationspartner aus der Wirtschaft (z. B. AMADA, Bohle, Centa, BEK, HDI) den Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse konkrete Bewerbungstipps und schaffen die Möglichkeit praktischer Übungen von schriftlicher Bewerbung und Vorstellungsgespräch.

Auf mögliche Einstellungstests werden unsere Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme an verschiedenen Kompetenztests beginnend in Klasse 8 vorbereitet.

Auf mögliche Einstellungstests werden unsere Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme an verschiedenen Testverfahren beginnend in Klasse 8 vorbereitet. Im Basiskompetenztest in Stufe 8 geht es um die Bereiche Mathematik, Logik und Konzentration:

  • Im Bereich Mathematik werden grundlegende Fertigkeiten und Kompetenzen erfasst, die sich überdauernd im Langzeitgedächtnis unabhängig vom aktuellen Unterricht gebildet haben.
  • Im Bereich Konzentration geht es um die Arbeitsqualität und die Leistung bei steigender Belastung.
  • Im Bereich der Logik geht es um das richtige Schlussfolgern anhand eines Matrixschemas.

Der Test vermittelt einen ersten Eindruck auf die Testverfahren, die in ähnlicher Form auch als Einstellungstests verwendet werden. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten ein ausführliches schriftliches und mündliches Feedback über ihre abrufbaren Basiskompetenzen und über die Bereiche, in denen sie etwa durch Training Defizite abbauen können und sollten.

Die Testergebnisse sind Basis für die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in Mathematik Förderkurse in Klasse 8, die zur niveaugerechten Wiederholung und Festigung grundlegender Fertigkeiten dienen. Als Organisationsform wurde das Stationenlernen gewählt, bei dem in der Regel jede Gruppe alle angebotenen Themen durchläuft. Am Ende des Halbjahres soll eine Evaluation bei Eltern, Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden.

In der Stufe 10 besteht derzeit das Angebot, die persönliche Testerfahrung durch die Teilnahme am geva-Eignungstest Berufswahl auszubauen, der neben einem allgemeinen Leistungstest auch Berufsinteressen abfragt. Als Feedback gibt es ein ausführliches, individuelles Leistungs- und Interessenprofil, verbunden mit konkreten Berufsvorschlägen. Ein Abgleich von Selbsteinschätzung und der im Test abgelieferten Ergebnisse schafft eine zusätzliche Orientierung und hilft bei der Berufsorientierung. Dieses Angebot befindet sich derzeit in der Testphase.

Zur Vorbereitung auf anstehende Bewerbungen erhalten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 11 ein ganztägiges Bewerbertraining, das vom Testinstitut Human Factor Services/Bulheller GmbH durchgeführt wird.

In einem theoretischen Überblick werden die drei verschiedenen Testkonstruktionstypen vorgestellt, auf deren Kombination die meisten psychologischen Eignungstests basieren:

  • Speed-Test: viele leichte Aufgaben bei sehr kurzer Bearbeitungszeit
  • Power-Test: Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad ohne Zeitbegrenzung
  • Speed/Power-Test: Aufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad mit Zeitbegrenzung.

Im anschließenden Test finden die verschiedenen Testtypen in den Bereichen Deutsch, Englisch, Mathematik, Logik und Konzentration ihre Anwendung. Die Testergebnisse erhalten alle Schülerinnen und Schüler in Form einer individuellen Auswertung auch mit Angaben zu empfohlenen Berufsfeldern.

Die Trainer geben Tipps, worauf es beim Vorstellungsgespräch ankommt, was man dabei beachten und vermeiden muss. Die theoretischen Überlegungen werden in Rollenspielen gefestigt.

Organisationsfähigkeit als Basiskompetenz wird von vielen Universitäten als Auswahlkriterium verwendet, weil ein großer Teil der Studierenden zu lange und zu wenig strukturiert sein Studium bestreitet. Deshalb bieten wir den Schülerinnen und Schülern der Stufen 10 bis 12 einen zusätzlichen Test an, der in 1,5 Stunden ihre Organisationsfähigkeit prüft. Anschließend können sie an einem zweistündigen Eignungstest in den MINT-Fächern Informatik / Mathematik, Ingenieurwissenschaften oder Naturwissenschaften teilnehmen, der die Eignung in mathematisch-technischen und naturwissenschaftlichen Berufen testet.

Durch Kooperationen gewinnen

Unsere Schule nutzt externes Know-how durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Firmen, Vereinen und kulturellen Einrichtungen. Mit unseren Kooperationspartnern unterstützen wir die Vermittlung von Lerninhalten und bieten darüber hinaus Themen an, die über den Unterricht hinausgehen.

Intensiv pflegen wir die Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Region. Unsere Stellung als einziges Gymnasium der Stadt Haan ermöglicht uns die enge Verknüpfung mit allen städtischen Einrichtungen, allen Schulen der Stadt Haan und den Einrichtungen in den umliegenden Städten.

Insbesondere besteht eine Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Gymnasium in Hilden. Sie ermöglicht es, das Angebot bestimmter Sprach- und Leistungskurse für die beiden Schulen zu erweitern. Dabei übernimmt das Schulverwaltungsamt die anfallenden Fahrtkosten für die Schülerinnen und Schüler.

Wir arbeiten mit verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft und mit den Hochschulen und Fachhochschulen zusammen. Sie vermitteln Einblicke in Ausbildung, Studium und Arbeitswelt, erläutern wirtschaftliche Zusammenhänge und unterstützen den Berufsfindungsprozess unserer Schülerinnen und Schüler. Wir erfahren Unterstützung bei den Bewerbertrainings, beim Berufsinformationsabend und bei der Bereitstellung von Praktikumsplätzen.

Durch den Kontakt zu P-u-L, der Haaner Praktikumsbörse und Lernpartnerschaft können wir deren Kompetenz nutzen, etwa bei der Durchführung von Informationsveranstaltungen.

In der Einführungsphase (Stufe 10) haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einem Börsenplanspiel der Stadtsparkasse Haan teilzunehmen und sich damit Einblicke in die Wirtschaftswelt zu verschaffen. Das Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen soll geweckt und motivierend gefördert werden.

Als Partner des NEAnderLabs (NEA = Naturwissenschaft, Erlebnis, Ausbildung) steht unseren Schülerinnen und Schülern ein durch regionale Unternehmen entwickelter außerschulischer Lernort zur Verfügung. Durch Besuche dieses Schülerlabors soll die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik bei den Schülerinnen und Schülern geweckt werden.

 

Kooperation mit den sechs Grundschulen der Stadt Haan

Durch die räumliche Nähe erfolgt die Zusammenarbeit stets über den kurzen Dienstweg. Es herrscht ein intensiver Austausch mit den Grundschulen insbesondere über die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe. Gegenseitige Einladungen zu Dienstbesprechungen oder Konferenzen gehören zum Standard. Die Kolleginnen und Kollegen der Grundschulen nehmen an den Erprobungsstufenkonferenzen teil. Natürlich laden wir uns auch gegenseitig zu den Schulfesten oder zu Veranstaltungen ein.

Kooperation mit den weiterführenden Schulen in Haan

In Haan gibt es eine Hauptschule, eine Realschule und unser Gymnasium. Wir arbeiten intensiv zusammen bzgl. der Beratung und Information der Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen, bzgl. des Haushalts und der Bildungsentwicklung in Haan.

Zusammenarbeit mit der Musikschule Haan

Ein großer Teil unserer Schülerinnen und Schüler werden in der Musikschule ausgebildet. Die Zusammenarbeit unserer beiden Schulen ist sehr eng. Unsere Fachschaft Musik plant mit den Kollegen der Musikschule zusammen Konzerte und weitere Aktivitäten.

Zusammenarbeit mit den Sportvereinen

Die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportvereinen greift besonders in die Bereiche des AG-Programms ‚Ich mach mit!‘, des Konzepts und der Organisation des flexiblen Ganztags, der Teilnahme an Wettkämpfen und der Fachschaftsarbeit Sport.

Kooperation im Rahmen der Jugendhilfe

Unsere Schule arbeitet im Rahmen der individuellen Beratung unserer Schülerinnen und Schüler aber auch in Form von Informationsabenden oder Projekten mit dem Jugendamt, dem Schulpsychologischen Dienst des Kreises Mettmann, den Suchtberatungsstellen und den Kirchengemeinden in Haan zusammen.

Seit 1999 besteht die Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Gymnasium (HHG) in Hilden. Ziel ist es, durch Kooperation ein breit gefächertes Angebot an Kursen zu ermöglichen.

In der Sekundarstufe II findet die Kooperation im zweiten Leistungskurs statt. Die Stunden liegen jeweils in den Randstunden (aktuell Dienstag und Freitag in der 1. und 2. Stunde und mittwochs im vierzehntäglichen Wechsel in der 6. und 7. Stunde), damit nicht zu häufig während des Unterrichtstages der Schulort gewechselt werden muss. Durch diese Zusammenarbeit können Leistungskurse in Fächern eingerichtet werden, die nur von wenigen Schülerinnen und Schülern gewünscht werden.

Auch in der Sekundarstufe I im Wahlpflichtfach II kooperieren wir. Dadurch wird das Angebot bzgl. der dritten Fremdsprache erweitert. Auch hier können so Kurse eingerichtet werden, die sonst ohne Kooperation nicht zustande kämen.

Die Schülerinnen und Schüler werden zum Unterricht an der anderen Schule und zurück befördert.

Die Zusammenarbeit mit der Emil-Barth-Realschule in Haan besteht seit Dezember 2013 .

Auszüge aus dem Kooperationsvertrag

„Ziel dieser Vereinbarung ist es, durch eine enge Zusammenarbeit beider Schulen allen Schülerinnen und Schülern unter Aufrechterhaltung der jeweiligen schulformspezifischen Standards individuelle Lernwege und Schullaufbahnen zu ermöglichen, diese zu harmonisieren und zu optimieren, um die Durchlässigkeit zwischen beiden Schulformen zu erhöhen. Wir streben an, eine Lernlaufbahndurchlässigkeit von Klasse 5 bis 10 in beide Richtungen zu verwirklichen.

Beide Schulen verpflichten sich, Schülerinnen und Schüler der jeweils anderen Schulform bei Bedarf als Schulformwechsler aufzunehmen. Alle Schülerinnen und Schüler der Emil-Barth-Realschule, die die Fachoberschulreife mit Qualifikation erreichen, können ihre Schullaufbahn in der Sekundarstufe II am Gymnasium Haan fortsetzen.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums können bis zum Ende der Jahrgangsstufe 9 (ggf. auch 10) während des laufenden Schuljahres zur Realschule übergehen, um Wiederholungen sowie das Nichterreichen eines Schulabschlusses zu vermeiden. Ebenso können Schülerinnen und Schüler der Emil-Barth-Realschule bei entsprechenden Leistungen in die verkürzte Sekundarstufe I des Gymnasiums wechseln.“

Bereits installierte Bausteine
  • Förderkurse in Jgst. 10
  • Information der Viertklässler bei der Anmeldung
  • Durchlässigkeit der Schullaufbahnen
  • Hospitation in Jgst. 10
  • Delf (B1)
  • Cambridge Certificate
  • Kollegiale Zusammenarbeit

Weitere Bausteine sind in Planung

Zusammenarbeit mit unserer Partnerfirma BOHLE

Der Kooperationsvertrag zwischen unserer Schule und der Firma BOHLE beinhaltet die Umsetzung von Unterrichtsprojekten in verschiedenen Fächern. Als Projekt der Initiative ‚Schule und Wirtschaft’ ist es das Ziel der Zusammenarbeit, die Arbeitswelt in den schulischen Alltag einzubringen und ihre Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar zu machen.

Zur Kooperation gehören eine professionelle Unterstützung beim Bewerbertraining in Stufe 9, Einblicke in die Arbeitswelt in Form von Betriebsbesichtigungen und Praktika, das Angebot von Ausbildungsplätzen, aber auch die konkrete Umsetzung von Unterrichtsprojekten in verschiedenen Fächern, wie z. B. die Auseinandersetzung mit dem Thema Glas und Kunst im Rahmen eines Projektkurses in der Oberstufe.

Unsere Schule hat mit der Firma BOHLE ein Abkommen bzgl. der räumlichen und finanziellen Unterstützung der Robotik-AG.

Zusammenarbeit mit weiteren Firmen der Stadt Haan

Unser Gymnasium arbeitet mit verschiedenen Haaner Unternehmen zusammen. Dazu gehören die AMADA GmbH, ein japanischer, weltweit operierender großer Maschinen- und Werkzeughersteller für die Blechbearbeitung, und die Centa Antriebe Kirschey GmbH, ein weltweit führender Anbieter elastischer Kupplungen und Gelenkwellen, die unsere Schule finanziell unterstützen. Im Rahmen des Bewerbertrainings in Klasse 9 arbeiten die Personalleiter mit unseren Lehrerinnen und Lehrern zusammen und führen ein Bewerbertraining durch. Zudem besuchen unsere Kurse der Physik und Mathematik diese Firmen.

Der Getränkehersteller HAANER Felsenquelle produziert unweit unserer Schule und gehört zu ihren großen Sponsoren. Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts ermöglicht das Unternehmen unseren Klassen und Kursen Fachexkursionen.

Die Stadt-Sparkasse Haan unterstützt unsere schulische Arbeit finanziell. Viele Projekte werden dadurch stark gestützt. Darüber hinaus richtet sie das Börsenspiel aus, an dem jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 häufig mit beachtlichen Erfolgen teilnehmen.

Unsere großen Kooperationspartner stellen uns Praktikumsplätze zur Verfügung. Im Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ erarbeiten wir gemeinsam Konzepte, um insbesondere den Übergang von Schule zum Beruf zu erleichtern. Die großen Kooperationspartner bieten zudem Ausbildungsplätze teilweise im Dualen System an.

Darüber hinaus pflegen wir Kontakte zu vielen anderen Betrieben in der Stadt Haan. Diese sind für uns im Rahmen des Betriebspraktikums und des Sozialpraktikums wichtig. Sie unterstützen aber auch viele Projekte unserer Schule. Haaner Betriebe schicken Vertreter zu unserem Berufsinformationsabend und stellen dort ihre Arbeitsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Auch gibt es Kooperationen in einzelnen Bereichen mit Unternehmen aus dem Umkreis. Etwa unterstützen uns beim Bewerbertraining die Unternehmen HDI Düsseldorf und die Barmer Ersatzkasse.

Die Bergische Universität Wuppertal hat besonders für die Kurse in den Naturwissenschaften einzelne Angebote, die den Unterricht ergänzen. Im Rahmen der Junior-Uni arbeiten einzelne Schüler der Oberstufe als Dozenten im Bereich der Robotik.

Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann sowie die Hochschule Bochum Campus Velbert / Heiligenhaus sind regelmäßige auf unserem Berufsinformationsabend vertreten.

P-u-L – die Haaner Praktikumsbörse und Lernpartnerschaft setzt an der Schnittstelle Schule – Wirtschaft an und bietet auf ihrer Internetseite eine Übersicht über verfügbare Praktikumsplätze verbunden mit den entsprechenden Kontaktdaten. Auch freie Ausbildungsplätze sind auf dieser Seite zu finden.

P-u-L arbeitet im Rahmen des „Runden Tisches“ mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und Vertretern der Haaner Schulen zusammen, um den Übergang von Schule zu Ausbildung zu fördern, etwa durch gezielte Berufsinformationsangebote, Bildungsthemen, aber auch soziale Projekte.

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums können ab Klasse 9 an dem von P-u-L veranstalteten Haaner Berufsschnuppertag teilnehmen, der einen ersten Einblick in die Arbeitswelt bietet.

Jungen Menschen Technik und Naturwissenschaften nahe bringen: Das ist Ziel des Projekts NEAnderLab.

Hinter dem Kunstwort NEAnderLab verbirgt sich ein Schülerlabor für Naturwissenschaft, Erlebnis und Ausbildung. Es befindet sich, für die Schulen des Kreises Mettmann gut erreichbar, im Gebäude des Berufskollegs Hilden. Das NEAnderLab ist Teil der Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen, 25 ZdI-Zentren (Zukunft durch Innovation.NRW) einzurichten. Im Kreis Mettmann arbeitet die von Unternehmern gegründete Initiative „Erkrath initial“ federführend an dem ZdI-Projekt.

Die Industrie hat einen langfristigen Bedarf an naturwissenschaftlich-technischem Nachwuchs. Der heute beklagte Mangel ist auch eine Folge früherer Versäumnisse. Dabei kann der Zusammenhang von Naturwissenschaft und praxisbezogener Technik in den Schulen oft nicht anschaulich vermittelt werden. Um diesen Nachteil auszugleichen, will das NEAnderlab Naturwissenschaft und Technik durch naturwissenschaftliches Experimentieren für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen erlebbar machen, beginnend in der Sekundarstufe I. In der Sekundarstufe II soll in Leistungskursen und in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Hochschulen und Speziallaboren Begabtenförderung stattfinden – im Blockunterricht und in Ferienkursen. Mit Technologiepartnern sollen Arbeitsgruppen und Praktika angeboten werden. Mädchen und junge Frauen sollen besonders gefördert werden.

Die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik bei den Jugendlichen zu wecken, soll vor allem durch die experimentelle, praktische Arbeit erreicht werden. Im NEAnderLab werden dazu die technischen, medialen und zeitlichen Möglichkeiten geboten, auf die innerhalb der Schulen aus vielen Gründen verzichtet werden muss. In Kooperation mit der Stadt Haan wurden adäquate Transportmöglichkeiten geschaffen, so dass die Schülergruppen innerhalb eines Schulvormittags im NEAnderLab zielgerichtet mit Ergebnissen, die mit nach Hause genommen werden, experimentieren können.

Der erste Kurs zum Start des NEAnderLab machte am 10. Dezember 2008 die Schülerinnen und Schüler einer Klasse 8 unseres Gymnasiums mit der Löttechnik und dem Bau einer elektronischen Schaltung vertraut.

Seit dem Schuljahr 2009/10 erleben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7–9 regelmäßig zweimal im Jahr ein Projekt im NEAnderLab. In das Projekt eingebunden ist auch das Mettmanner Neanderthal-Museum, das neben eigenen Kursen auch Angebote in Zusammenarbeit mit dem NEAnderLab entwickelt und durchführt.

Sich mit Themen der Gesellschaft auseinandersetzen

Die Auseinandersetzung mit Themen politisch-gesellschaftlicher Entwicklung gehört zum schulischen Bildungsauftrag. So werden aktuell und vertiefend Themen z. B. zu Politik, Zeitgeschichte und Pädagogik behandelt. Dazu laden wir Experten ein, die Hintergründe und Zusammenhänge erläutern und diskutieren.

Durch gezielte Projekte werden unsere Schülerinnen und Schüler angeleitet, am politischen Leben teilzunehmen und politische Ereignisse eigenständig mitzugestalten. Besonderen Stellenwert hat die Vorbereitung der Erstwähler auf die Wahlen zum Europäischen Parlament und auf Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen. Dazu finden Podiumsdiskussionen mit Wahlkandidaten statt, an der Jahrgangsstufen geschlossen teilnehmen.

Auch unsere Europawoche bietet den Schülerinnen und Schülern – je nach der Themenauswahl – die Möglichkeit, politische Grenzen zu erkennen und politische Möglichkeiten zu erkunden.

Zudem nutzen wir Kontakte, um auch religiöse oder zeitgeschichtliche Themen zu vertiefen und Denkanstöße zu geben. Die Auswahl der Themen und die der Zielgruppe richten sich nach dem Bedarf in der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft. Anregungen und Kontakte werden gewünscht. Aktuelle Themen für Informationsveranstaltungen waren u. a. „Umgang mit den neuen Medien“, „Sicherheit im Internet“, „Gewalt- und Drogenprävention“, „Lerntechniken“ und „Erziehung zu Respekt“.

Gut sein – besser werden – Qualität steigern

Schule muss hohe Qualitätsanforderungen erfüllen und die Verwirklichung der gesetzten Ziele sichern. Daraus ergibt sich die Aufgabe der Evaluation. Evaluation verstehen wir als einen fortlaufenden Prozess, durch den ermittelt wird, ob die im Schulprogramm und in den schulinternen Lehrplänen getroffenen Entscheidungen und Erwartungen realisiert werden und ob sie zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben.

Im Jahr 2009 wurde an unserer Schule die externe Qualitätsanalyse vom Ministerium für Schule und Weiterbildung durchgeführt. Sie ist ein zentrales Instrument zur Sicherung der Qualität an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die im Rahmen der Evaluation erkannten Stärken und Schwächen führten zu neuen Zielvorgaben, die in Arbeitsprojekten bearbeitet werden. Diese sind in der Rubrik „Prozesse anstoßen“ aufgelistet und Bestandteil unserer Bestrebungen, die Schule qualitativ weiter zu entwickeln. In regelmäßigem Abstand wollen wir die Umsetzung unserer Zielvorstellungen überprüfen.

Lernerfolge überprüfen und Leistungen messen

Maßstab für die Qualität einer Schule sind auch die Ergebnisse von Leistungserhebungen auf vergleichender Grundlage. Kontrolle und Sicherung von Lernergebnissen finden anhand standardisierter Überprüfungsprozesse statt. Ziel ist die Sicherung eines vergleichbaren Leistungsniveaus.

In der Erprobungsstufe stehen uns Diagnoseinstrumente zur Verfügung wie beispielsweise die „Hamburger Schreibprobe“, die es uns erlaubt, schon in der 5. Klasse Schwächen in der Rechtschreibung gezielt entgegenzuwirken. Im Sinne eines sanften Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler, damit diese ihren Weg auf dem Gymnasium erfolgreich beginnen können.

In der Mittelstufe werden die Lernstandserhebungen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung durchgeführt. Dadurch ist die Schule in der Lage, die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 im Vergleich auf Landesebene einzuschätzen. Die Erkenntnisse aus den Ergebnissen dieser Überprüfung verwenden wir als Maßstab für die Weiterentwicklung des Unterrichts. Zusätzlich führen wir einen Kompetenztest in der 8. Klasse im Fach Mathematik durch, der Basis für eine gezielte Förderung ist.

Zielperspektive des Gymnasiums ist am Ende der Oberstufe die Allgemeine Hochschulreife – das Abitur. Seit 2007 werden die Abiturprüfungen von den Schülerinnen und Schüler zentral abgelegt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit des landesweiten Vergleichs. Die Ergebnisse werden diskutiert und fließen in den Unterricht der Oberstufe ein.

Qualität sichern und entwickeln

Die Qualität einer Schule wird grundlegend durch die Lehrenden geprägt. Die zielgerichtete Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer am Gymnasium Haan ist fest verankert.

Am Städtischen Gymnasium Haan haben schulinterne Lehrerfortbildungen (SchiLF) und -studientage eine lange Tradition. Im Jahr 2004 erhielt das Kollegium mit der Einführung des neuen Fortbildungskonzeptes der Landesregierung sein eigenes Fortbildungsbudget.

In der Vorbereitung, Begleitung und Evaluation des letzten Pädagogischen Tages hat sich eine Fortbildungsgruppe entwickelt. Diese ist nun damit beschäftigt, ein Fortbildungskonzept zu erarbeiten. Im Mittelpunkt des Fortbildungskonzeptes wird die Begleitung und Weiterentwicklung des Schulprogramms stehen.

Unabhängig von den schulinternen Lehrerfortbildungen nehmen Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule ständig an individuellen Fortbildungsveranstaltungen teil, die außerhalb oder innerhalb der Schule angeboten werden. Hierbei werden pädagogische, didaktische, methodische und fachliche Kompetenzen verstärkt und erweitert.

2009 fand an unserer Schule die erste Qualitätsanalyse (QA) statt.
Die Ergebnisse waren positiv und bilden Maßstäbe für unsere Arbeit.
Daraus ergeben sich folgende Handlungsfelder, die im Moment intensiv bearbeitet werden:

  • Weiterentwicklung des Schulprogramms
  • Überarbeitung und Ergänzung der hausinternen Curricula und der Konzepte zur Leistungsbewertung
  • Schaffung eines Materialpools für Vertretungsstunden und die fachgebundenen Ergänzungsstunden (individuelle Förderung) mit Einbettung in die hausinternen Curricula
  • Verbesserung des Lernumfeldes (Gebäude-Ausstattung)

Weiterhin haben wir uns für die nächsten Schuljahre die folgenden Handlungsfelder vorgenommen:

  • Medienerziehungskonzept
    a) Bestandsaufnahme der bereits durch die Fächer eingebrachten Inhalte und Methoden
    b) Erstellung eines hausinternen Curriculums zum Medienerziehungskonzept
    c) Einbettung dieses Curriculums in die Fachcurricula
  • „Lernen lernen“ – „Soziales Lernen“
    a) Bestandsaufnahme der vermittelten Kompetenzen
    b) Erstellung eines hausinternen Curriculums mit Einbettung in die Fachcurricula

In jedem Schuljahr erfolgen die zentralen Lernstandserhebungen in der Klasse 8, seit dem Schuljahr 2010/11 die Vergleichsklausuren in der Einführungsphase (EF) und die zentralen Abiturprüfungen am Ende der Qualifikationsphase 2 (Q2).

Wir werten die Ergebnisse dieser Erhebungen regelmäßig aus, diskutieren sie in den Fach- und Lehrerkonferenzen sowie in der Schulkonferenz und lassen diese in die Curriculum- und Schulprogrammarbeit sowie in die Unterrichtsentwicklung unserer Schule einfließen.

Unsere Schwerpunkte liegen im Moment auf der Evaluation der hausinternen Curricula, der Entwicklung eines Medienerziehungskonzeptes und der Einbettung eines Methodencurriculums in unsere Curricula.

Die Erprobungsstufe umfasst die 5. und 6. Jahrgangsstufe. Während dieser Zeit erproben wir die gymnasiale Eignung der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler.

Wir sind besonders darum bemüht, für die Fünftklässler Brücken zu bauen, um ihnen den Übergang in die neue Schule und damit den neuen Lern- und Lebensabschnitt zu erleichtern. Neben ganztägigen Klassenlehrertagen am Schuljahresbeginn und je einer Wochenstunde zum Thema Soziales Lernen zielen alle Aktivitäten am Schuljahresanfang darauf ab, dass sich die Schülerinnen und Schüler, wie auch die Eltern, möglichst schnell in der neuen Schule wohlfühlen, sich mit ihr identifizieren und aktiv das schulische Leben mitgestalten.

Da die Eignungsempfehlung der Grundschule hinsichtlich der zu wählenden weiterführenden Schule für Eltern nicht mehr bindend ist, ist die Kontrolle des Lernverhaltens und der Lernerfolge in den ersten beiden Schuljahren besonders wichtig.

Neben regelmäßigen Gesprächen zwischen den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern werden diese Beobachtungen im vierteljährlichen Turnus von den Klassenkonferenzen durchgeführt. Zu drei dieser Konferenzen laden wir die ehemaligen Grundschullehrer ein, die uns oft Wichtiges über ihre ehemaligen Schülerinnen und Schüler berichten und uns dadurch in unserer pädagogischen Arbeit unterstützen.

Durch diese fest verankerten Beratungstreffen gelingt es, rechtzeitig fördernd einzugreifen. Wir suchen immer wieder den Kontakt mit den Eltern, um mit ihnen zusammen einerseits Hilfen zum Lernen zu vereinbaren und andererseits wichtige erzieherische Maßnahmen zu besprechen.

Viel Wert legen wir auf die Beratung bezüglich der Wahl der zweiten Fremdsprache in der 6. Klasse. Diese Entscheidung ist für die Sekundarstufe I bindend und bedarf daher reichlicher Überlegung. Sowohl an Elternabenden als auch im Gespräch mit den unterrichtenden Fachlehrern stehen wir den Eltern beratend zur Seite.

Besonders hervorzuheben sind die in der 5. Klasse für ein Jahr zu wählenden Schwerpunktfächer Musik, Sport und Technik, die projektbezogen arbeiten. Sie wecken Interesse für Aktivitäten, die außerhalb der üblichen curricularen Vorschriften liegen.

Erproben bedeutet für uns also besonders intensive Beobachtung, Förderung und Beratung, um das Potential der uns anvertrauten Kinder auszuschöpfen und auf dem Weg zum erfolgreichen Lernen unterstützend zu begleiten.

Die Mittelstufe umfasst die Klassen 7 bis 9, der erste Schulabschluss (Fachoberschulreife) erfolgt aber erst nach 10 Schuljahren mit der Erfüllung der Schulpflicht. Daher legen wir in dieser Stufe besonderen Wert auf eine möglichst breit angesetzte Ausbildung und Förderung. Das ist in unserer Stundentafel fest verankert. Der Wahlpflichtbereich II umfasst neben den klassischen Wahlfächern Französisch, Spanisch und Informatik auch die Fächer Ökologie und Geschichte als bilingual (Englisch) unterrichtetes Fach.

Im Förderunterricht der Mittelstufe wird jede Schülerin und jeder Schüler individuell gefördert. In unserem Förderkonzept sind Förderstunden für die Kernfächer vorgesehen. Im Fach Mathematik führen wir in der achten Klasse auf der Grundlage der Ergebnisse des Basiskompetenztests den Förderunterricht klassenübergreifend in unterschiedlichen Leistungsstufen durch.

Die Mittelstufe ist geprägt durch wichtige Entwicklungsprozesse, die sich einerseits auf die Person des Einzelnen und andererseits auch auf die Gemeinschaft beziehen. „Den ganzen Menschen im Blick“ bedeutet für uns, junge Menschen auf diesem Weg zu unterstützen. Wir fördern dies auch durch die Klassenfahrt im siebten Jahrgang und durch unser europäisches Austauschprogramm im neunten Jahrgang. Besonderen Wert legen wir auf die Förderung des europäischen Gedankens.

Im Rahmen unseres Gesundheitskonzeptes führen wir in den einzelnen Stufen mit Unterstützung unserer außerschulischen Partner mehrere Projekte zur Suchtprophylaxe und insgesamt zur Förderung einer gesunden Lebensweise durch.

Durch das klassenübergreifende Austauschprogramm, die klassenübergreifende Förderschiene in der Klasse 8 in Mathematik und die klassenübergreifenden Kurse im Wahlpflichtbereich II bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf das Kurssystem in der Oberstufe vor. In der Klasse 9 werden außerdem die Schülerinnen und Schüler auf das Betriebspraktikum in der Klasse 10 vorbereitet.

In der Oberstufe haben die Schülerinnen und Schüler Optionen, aus dem Fächerkanon bestimmte Fächer und Schwerpunkte zu wählen. Uns ist es ein Anliegen, bei dieser Entscheidung viele Wünsche zu erfüllen, um die verschiedenen Begabungen zu fördern. Deswegen werden bei uns – abgesehen von den gesetzlichen Vorgaben – bei der Fächerwahl zunächst keine Einschränkungen vorgegeben, so dass die Gesamtheit aller Schülerwünsche die Einrichtung von Kursen mitbestimmt. Durch den Kontakt zu anderen Schulen können besondere Fächerkombinationen ermöglicht werden. Vor allem im Bereich der Leistungskurse sind auch durch die erfolgreiche Kooperation mit dem Helmholtz-Gymnasium Hilden fast alle gewünschten Fächerkombinationen realisierbar.

Folgende Besonderheiten in unserem Fächerangebot verdienen besondere Erwähnung:

Spanisch wird als neu einsetzende und fortgeführte Fremdsprache in der Oberstufe angeboten. Spanisch kann als fortgeführte Fremdsprache als Leistungskurs gewählt werden.

Das Fach Lateinisch wird regelmäßig über das Latinum hinaus in Leistungs- und Grundkursen bis zum Abitur geführt, was inzwischen landesweit nur noch sehr selten anzutreffen ist.

Künstlerische Begabungen finden besondere Förderung in den Leistungskursen des Faches Kunst.

Weitere fest eingerichtete Aktivitäten, die auch der Förderung aller Schülerinnen und Schüler dienen, sind:

  • die 10er-Tage zu Beginn der Einführungsphase (EF)
  • das Betriebspraktikum im 2. Halbjahr der Einführungsphase (EF) und weitere Veranstaltungen zur vorbereitenden Unterstützung der Berufswahl
  • das Sozialpraktikum am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase (Q1)
  • die Vorbereitung der Facharbeit (Q1)
  • die großen Studienfahrten vor den Herbstferien im letzten Schuljahr (Q2)

I.  Rechtliche Grundlagen

  1. Lehrerinnen und Lehrer sind verpflichtet, sich zur Erhaltung und weiteren Entwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten selbst fortzubilden und an dienstlichen Fortbildungsmaßnahmen auch in der unterrichtsfreien Zeit teilzunehmen (§ 57 (3) SchG).
  2. Strukturen und Inhalte der Lehrerfort- und -weiterbildung werden in einem Erlass geregelt (RdErl. des MSJK v. 27.4.2004 – BASS 20–22 Nr. 8).
  3. Schulen erstellen im Rahmen des Schulprogramms eine Fortbildungsplanung, die die Systembedürfnisse als auch die pädagogischen und fachlichen Fortbildungsnotwendigkeiten der einzelnen Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt (Erl. des MSJK v. 29.4.2003 – BASS 14–23 Nr.1).
  4. Die Fortbildungen sollen vorrangig schulintern und arbeitsplatzbezogen ausgerichtet werden. Sie können pädagogische, gesellschaftliche und fachspezifische Themen zum Inhalt haben. Ihre Gegenstände sollten sich entweder aus dem Schulprogramm ableiten lassen, bzw. der Verbesserung der Schulorganisation oder schulinterner Abläufe dienen. Schulinterne Fortbildung findet als kollegialer Arbeitsprozess im Handlungs- und Problemumfeld der eigenen Schule statt, sie ist eingebettet in die jeweiligen Schulentwicklungsziele.
  5. Über die Grundsätze der Lehrerfortbildung entscheidet die Lehrerkonferenz auf Vorschlag der Schulleiterin oder des Schulleiters (§ 68 (3) SchG).
  6. Die Schulleiterin oder der Schulleiter entscheidet über die Angelegenheiten der Fortbildung im Rahmen dieser Grundsätze und wirkt auf die Fortbildung des Kollegiums hin, dazu gehört auch die Auswahl der Teilnehmerinnen und der Teilnehmer (§§ 59 SchG). Der Lehrerrat ist immer zeitnah und umfassend im Entscheidungsprozess zu integrieren.

II.  Organisation

  • Die Lehrerkonferenz richtet eine Teilkonferenz ein (Fortbildungsgruppe). Vorsitzender dieser Teilkonferenz ist der Fortbildungskoordinator oder die Fortbildungskoordinatorin, welche durch die Schulleiterin oder den Schulleiter eingesetzt wird.
  • Dieser Fortbildungsgruppe werden die Aufgaben zur Ermittlung des Fortbildungsbedarfs, zur Sammlung der Fortbildungswünsche und zur Koordinierung der schulischen Fortbildung übertragen.
  • Die Fortbildungsgruppe verwaltet das Fortbildungsbudget.
  • Die Fortbildungsgruppe berichtet der Lehrerkonferenz regelmäßig über Fortbildungsaktivitäten. Für die Dokumentation der Aktivitäten ist die Fortbildungsgruppe auf die Hilfe der Kolleginnen und Kollegen angewiesen. (Meldeformulare liegen im Lehrerzimmer aus.)
  • Die Fortbildungsgruppe setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass die Erfahrungen und der Gewinn einer Fortbildung gesichert und in geeigneter Weise an andere Kolleginnen und Kollegen weitergegeben werden.

III.  Fortbildungsstruktur

SchilF

Pro Schuljahr sollte mindestens ein schulinterner Fortbildungstag stattfinden.

An diesem Tag sollten Themen aufgearbeitet werden, die den Wünschen der Mehrheit des Kollegiums entsprechen.

Zur Ermittlung der gewünschten Themen wird im Vorfeld des Fortbildungstages durch die Fortbildungsgruppe eine Kollegiumsbefragung durchgeführt und ausgewertet.

Für den schulinternen Fortbildungstag werden in der Regel externe Referentinnen und Referenten verpflichtet.

Der Termin für den schulinternen Fortbildungstag sollte aus verschiedenen (schulorganisatorischen) Gründen zu Beginn des 2. Schulhalbjahres liegen.

Individuelle Fortbildungen von Kolleginnen und Kollegen

Individuelle Fortbildungen können pädagogische, gesellschaftliche und fachspezifische Themen zum Inhalt haben. Ihre Gegenstände sollten sich entweder aus dem Schulprogramm ableiten lassen, bzw. der Verbesserung der Schulorganisation oder schulinterner Abläufe dienen.

Fortbildungen von Teilgruppen

Für Fortbildungen von Teilgruppen des Kollegiums gelten dieselben Regelungen wie für individuelle Fortbildungen. Darüber hinaus können sich Fortbildungen in Teilgruppen mit gemeinsamen Projekten und mit der Vernetzung von Fachschaften oder anderer Teilgruppen beschäftigen.

IV. Finanzierung

Hinsichtlich der Finanzierung aus dem Fortbildungsbudget sollen Fortbildungen des Gesamtkollegiums absoluten Vorrang vor Fortbildungen von Teilkollegien (Fachschaften u. a. Gruppen) haben. Fortbildungen von Teilkollegien sollen in der Regel Vorrang vor Einzelfortbildungen haben.

Grundsätzlich werden die reinen Seminarkosten für individuelle Fortbildungen und für Fortbildungen von Teilgruppen aus dem Fortbildungsbudget bezahlt. Kosten für die Anfahrt werden – laut bestehendem Lehrerkonferenzbeschluss – nicht abgerechnet. Gegebenenfalls gibt es für jeden Einzelnen die Möglichkeit diese Kosten steuerlich geltend zu machen.

Ist die beantragte Erstattungssumme größer als das zur Verfügung stehende Fortbildungsbudget, so werden alle Kosten anteilig erstattet.

Die Fortbildungsgruppe überprüft auf Grundlage der oben genannten Kriterien, inwiefern die Fortbildung aus dem gemeinsamen Fortbildungsbudget zu finanzieren ist. Über die Erarbeitung von Ziel-Leistungs-Vereinbarungen kann eine nachträgliche oder auch eine planbare Finanzierung angestrebt werden.

Die Abrechnung des Budgets erfolgt jährlich für das vorangegangene Jahr nach Eingang des neuen Budgets.

Ideen aufgreifen – Prozesse fördern

Schulische Prozesse orientieren sich an gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich ständig verändern und zu neuen Entscheidungen herausfordern. Auf dieser Basis entwickelt und diskutiert unserer Schule vielfältige Ideen. Dabei greifen wir zahlreiche Impulse von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern auf. Unsere Projektgruppen und Gremien entscheiden, inwieweit diese umgesetzt werden. Zurzeit arbeiten wir u. a. an folgenden aktuellen Projekten.

Unterstützt werden wir unter anderem in diesem Prozess durch die Qualitätsanalyse des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und ihre Empfehlungen, die in Zielvereinbarungen festgehalten werden. Für die Schule stellt sich damit die Aufgabe, Vereinbarungen zu treffen. Diese werden im Hinblick auf die an sie gerichteten Erwartungen und Ziele überprüft.

Gemeinsam Perspektiven entwickeln

Unsere Arbeit am Schulprogramm schafft Grundlagen für Ziele, Richtungen und Perspektiven. Verschiedene Arbeitsgruppen entwickeln u. a. zu den Themen Förderung der eigenverantwortlichen Arbeit, Zeitraster, Europaschule und Fortbildung Vorstellungen und Konzepte.

Im Sinne der Entwicklung von Qualität und Transparenz sind Arbeitsgruppen für Interessierte offen, werden Zwischenergebnisse auf entsprechenden Foren dokumentiert, wird Verantwortlichkeit durch persönliche Zuständigkeit gesichert. Die laufenden Prozesse können durch klare Formulierung von Zielsetzungen, die Benennung des Arbeitsstands und die sich daraus ergebende jeweilige Aufgabenstellung in den Arbeitsphasen nachvollzogen werden.

Das Schulgebäude mitgestalten

Da der Schulraum als Lern- und Lebensraum für junge Menschen eine prägende Bedeutung hat, unterstützen wir den Schulträger bei der ansprechenden Gestaltung und Pflege des Gebäudes. Die unterschiedlichen Aktivitäten, mit denen sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer dieser Aufgabe stellen, überzeugen durch Engagement, gelungene Ergebnisse und Kreativität bei der Aufbringung notwendiger finanzieller Mittel. Insbesondere die Eltern vertreten die Interessen unserer Schule in der Öffentlichkeit wie in den politischen Gremien der Stadt Haan.

Schule verändert sich beständig. Gesetzliche Vorgaben aber auch veränderte gesellschaftliche Bedingungen greifen tief in den schulischen Alltag.

Diesen Veränderungen stellen wir uns. Für die nächsten Jahre beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit den folgenden Projekten:

  • Medienerziehungskonzept
  • Methodencurriculum
  • Rhythmisierung des Ganztags
  • Europaschule

Hinzu kommt die fortlaufende Schulprogramm- und Curriculumarbeit.

Europaschule

Neben dem geographischen, wirtschaftlichen und politischen Aspekt ist ‚Europa‘ vor allem ein kultureller Tatbestand, der seinen angemessenen Ort als Leitwert in unserer Schule findet. Das Bekenntnis zu Europa ist historisch gesehen Ergebnis eines Lernprozesses der Nationen in Europa.

Diese Verpflichtung sehen wir und ihr stellen wir uns, indem wir Europaschule werden wollen. Eine Vielzahl von Aktivitäten an unserer Schule – unsere Schulpartnerschaften, Schwerpunktsetzungen im Unterricht wie das Projekt Europa der Fachschaft Geschichte oder das Sprachenangebot, die Teilnahme an Wettbewerben, der Besuch unserer Schule durch Schülergruppen u. a. aus Polen und den Niederlanden und die Gestaltung von Projekttagen zum Thema ‚Vielfalt in Europa‘ – sind Ausdruck unseres Auftrags, den wir als einen wesentlichen Aspekt unserer Identität als Schule an der Seite unserer Schülerinnen und Schüler mit Leben erfüllen.

Es gibt noch viel zu tun in Europa: Mit unserem Projekt ‚Europa-Schule Haan‘ tun wir einen guten Schritt zur Verwirklichung des Europa-Gedankens in unserer Region.

Die Zertifizierung zur Europaschule fand am 6. Dezember 2013 statt. Seit diesem Jahr werden während einer Europa-Woche für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch für interessierte Eltern, unterschiedliche Angebote zum Thema Europa gemacht.

Schulprogrammarbeit bedeutet für uns, Zielvorstellungen für Inhalte, Methoden und das Schulleben zu entwickeln und ständig zu überprüfen. Im Kontakt von Lehrern, Eltern und Schülern gestalten wir unsere Schule, indem wir Grundlagen unserer Arbeit aufzeigen, Prozesse transparent machen und damit schulübergreifende Ansprüche in Verbindung mit Möglichkeiten unserer Schule verwirklichen.

Das Schulprogramm bietet Orientierung, um Entscheidungsgrundlagen für ein lebendiges Schulleben zu schaffen. Wir zeigen damit der Öffentlichkeit ein Gesicht und öffnen uns der Zusammenarbeit.

Unser Schulprogramm will einen Überblick über alle Schwerpunkte unserer schulischen Arbeit bieten.

Dabei kommt es uns besonders darauf an, nicht nur die landesweit verpflichtenden Ziele zu benennen, sondern vor allem auch als Haaner Gymnasium Profil zu zeigen.

Das Gebäude unserer Schule wurde im Jahr 1968 errichtet.
Wir verpflichten uns, die Nutzung dieses Gebäudes den Veränderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen in Zusammenarbeit mit der Stadt Haan beständig anzupassen und die bauliche Erhaltung des Gebäudes einzufordern und zu unterstützen. Die veränderte Rhythmisierung des flexiblen Schulalltags durch G8 und den damit verbundenen Ganztag macht die Umgestaltung des Gebäudes im Sinne ‚Schule als Lebensraum‘ notwendig. Wir stellen uns der zunehmenden virtuellen Mobilität und verbessern beständig die technische Ausrüstung unserer Schule durch Hardware, Vernetzung und regelmäßiger Schulung des Lehrpersonals.

Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer arbeiten gemeinsam an diesem Konzept. Dazu gehört die Schulhofgestaltung wie auch die Sanierungsprojekte.

Im Rahmen unserer Schulvereinbarung verpflichten wir uns alle, mit dem Gebäude und dem Inventar pfleglich umzugehen, um den ‚Lebensraum Gymnasium Haan‘ auch in dieser Hinsicht zukunftsweisend zu gestalten.

Auf Smartphones und Tablets mit geringer Auflösung ist die Darstellung des Schulprogramms im Hochformat nicht möglich. Bitte halten Sie in diesem Fall das Endgerät quer.