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Rückschau auf die Europa-Aktivitäten im Jahr 2017

Auch im abgelaufenen Jahr 2017 hielten wir – nun schon zum 6. Mal – eine Europa-Woche ab.
Neben den Begegnungen der Schülerinnen und Schüler im Rahmen unserer verschiedenen Austausch-Aktivitäten und der Fortsetzung des GEO-WATER-PROJECTS war diese Woche der zentrale Punkt unserer Europa-Aktivitäten in diesem Jahr. Die im 2. Halbjahr beginnenden Bautätigkeiten an unserer Schule ermöglichten es uns leider nicht, in der 2. Jahreshälfte 2017 weitere größere Aktivitäten zu planen.

Das folgende Programm konnten wir der Schulgemeinde anbieten:

Montag, den 08.05. bis Freitag, den 12.05.2017

Jahrgangs-stufe Aktivität
5 Europäisches Frühstück

im Laufe der Woche organisiert durch die Klassenleitungsteams

6 Kurzprojekt zu folgenden Themen:

Verantwortung bei den Sprachenlehrerinnen und -lehrern

Latein: Mythos Europa

Englisch: Erstellung eines Reiseführers „London“ oder andere Stadt / Region

Französisch: Vorstellung der Stadt Eu, Erstellung von Postern zur Stadt Eu in Gruppenarbeit

Fahrt der Schüler nach Eu vom 12.06. bis 16.06.2017

7 Kurzprojekt in Erdkunde :

Was weiß ich über Europa? Wer gehört zur EU? Währung?

8 Projekt „Friedensbrot“
9 Austausch und internationale Projekte

Montag und Mittwoch: Planspiel mit Fahrt nach Brüssel

06. bis 13.05.: Fahrt nach Valmiera / Lettland (Projektarbeit)

17. bis 24.05.: Besuch aus Szarvas / Ungarn (24.05.: Projektarbeit)

07.06. bis 14.06.: Fahrt nach Ogulin / Kroatien

06.05. bis 13.05.: Besuch der Italiener aus Palermo

17.05. bis 24.05.: Fahrt nach Palermo

EF Erasmus+-Programm: Geo-Water-Project

02.05. bis 05.05.: 5 Schüler und zwei Lehrer fahren nach Tschechien

29.05. bis 02.06. Projektarbeit (durchgehend)

Q1 Freitag: Projekttag (1. Bis 4. Stunde)

Thema: Europa in der Krise? – Wie geht es weiter in Europa nach dem Brexit und den Wahlen in den USA, den Niederlanden und Frankreich?

Besuch von Herrn Jan-Christoph Napierski,

Diplomat beim Außenministerium in Dänemark

Verlauf:

1. bis 2. Stunde:

Impulsreferat durch Herrn Napierski, Gruppenarbeit in Leistungskursgruppen zur Situation in den folgenden Ländern: Ungarn, Griechenland, Polen, Frankreich, Verhältnis USA – Europa

3. bis 4. Stunde:

Präsentation der Gruppenarbeit, Diskussion der Ergebnisse und Fazit unter der Moderation von Herrn Napierski

Am bewährten Konzept der Programmpunkte für die Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 gab es keine Veränderungen. Das grundsätzliche Ziel all dieser Veranstaltungen ist es, die Schülerinnen und Schüler zuerst einmal grundsätzlich mit unserem Profil als Europaschule vertraut zu machen.

Demgegenüber verdienen die Angebote für die Klassen 8 und Q1 einer besonderen Betrachtung. Das Projekt Friedensbrot hatten Frau Chinnow und Frau Maiweg während des letzten Schüleraustausches mit Ungarn kennengelernt.

Dieses Projekt wird auf der Homepage von FriedensBrot wie folgt beschrieben (wörtliche Übernahme der Beschreibung auf http://www.friedensbrot.eu/de/das-projekt/ideen-und-ziele.html)

LANDWIRTSCHAFT braucht Frieden.

Frieden bedingt ERINNERN.

Erinnern schafft WERTE.

Ein Roggenfeld auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer an der Bernauer Straße:
Welch symbolträchtiges Zeichen für Frieden und Versöhnung!

Seit die Mauer fiel, hat die Gemeinde der Versöhnungskirche an der Bernauer Straße im ehemaligen Todesstreifen wieder Leben aufblühen lassen. Seit 2005 wird Jahr für Jahr dort ein Roggenfeld bestellt, geerntet und das Mehl zu Brot verbacken.

Seit 2013 wird von der Bernauer Straße stammendes Roggensaatgut an symbolträchtigen und historisch bedeutenden Orten der Wendezeit in den mittel- und südosteuropäischen Ländern angebaut, die nach 1989 der Europäischen Union beigetreten sind.

2014, als sich der Fall von Mauer und Stacheldraht zum 25. Mal jährte, gelangen die Roggenernten aus den teilnehmenden Ländern erstmalig zurück nach Berlin. Dieser „Jubiläumsroggen“ wurde mit dem in Berlin geernteten Roggen gemischt, gemahlen und zu einem gemeinsamen europäischen „FriedensBrot“ verbacken.

Eine Konferenz „Frieden und Landwirtschaft“ am 30. September 2014 in Seddiner See, Brandenburg, ein Festakt „Säen und Ernten in Frieden“ sowie Feierlichkeiten zur Ehrung unseres Europäischen FriedensBrotes in Berlin am 1. Oktober 2014 waren der Auftakt für jährliche Treffen in jeweils einem der Partnerländer. Dazu wurde ein gemeinsames Europäisches FriedensBrot-Netzwerk, das Forum „Frieden und Landwirtschaft“, gegründet.

(Zitat Ende)

Anlässlich des Besuchs in Szarvas (Ungarn) hatte die Austauschgruppe, die unsere Partnerschule in Szarvas besuchte, mit ihren ungarischen Austauschülern am offiziellen Festakt des Projekts am 22.09.2016 teilnehmen können.

Dieser Festakt hatte in Anwesenheit der Minister Dr. Sándor Fazekas, Ungarn, Dr. Christian Schmidt, Deutschland, und weiterer hochrangiger Vertreter der Landwirtschaftsministerien aus den zwölf Partnerländern des Projektes FriedensBrot stattgefunden.

Aus dieser Veranstaltung war bei der Austausch-Gruppe der Wunsch erwachsen, dieses Projekt auch an unserer Schule bekannt zu machen. Daher bekamen die 8. Klassen im Rahmen der Europa-Woche den Auftrag, mit ihren betreuenden Klassenlehrerinnen und –lehrern eigenes Brot zu backen und es als Zeichen der friedvollen Verbundenheit an die Schulgemeinde zu verteilen.

Einen weiteren Höhepunkt stellte der Besuch unseres ehemaligen Schülers und jetzigen dänischen Diplomaten, Herrn Jan-Christoph Napierski, dar.

Herr Napierski hatte uns in den Vorjahren bereits ein weiteres Mal besucht und leitete die im Programm der Europawoche beschriebene Veranstaltung in der Jahrgangsstufe Q1.

Nach einem kurzen Impulsreferat bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler in den ersten beiden Schulstunden in ihren Leistungskurs-Gruppen anhand von aktuellen Dokumenten aus der Presse auf die Entwicklungen in den genannten Ländern vor und wurden während ihrer Arbeit von Herrn Napierski und den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern beraten. Ziel war es, einen Überblick über die politische Entwicklung unter dem Gesichtspunkt der europäischen und internationalen Kooperation zu bekommen.

In der dritten und vierten Stunde wurden die Ergebnisse präsentiert und durch Kommentare unseres Gastes abgerundet.

Jede Gruppe ging in verschiedener Weise an diese Arbeit heran, was zu interessanten und abwechslungsreichen Ergebnissen führte, wie die folgenden Photos verdeutlichen.

Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als sehr gelungen bezeichnet und erlaubte einen guten Einblick in die Arbeit der internationalen Diplomatie sowie in aktuelle internationale Entwicklungen.

Last but not least war auch das GEO-WATER-PROJECT der Jahrgangsstufe EF im Sommer 2017 ein wichtiger Bestandteil unserer Europawoche.