GEO-Water-Project

Insgesamt arbeiteten ca. 1800 europäische Schüler rund um das Thema Wasser im Projekt von 2016 bis 2018. Die SchülerInnen erhalten von einem externen Partner einen Auftrag, den sie im Rahmen eines Projekts ausführen sollen.

 

Das Geo-Water-Project ist ein dreijähriges von der EU mit 160.000€ unterstütztes Projekt, in dem europäische Schulen von ihrem jeweiligem Partner eine Aufgabe zum Thema Wasser erhalten. Die teilnehmenden  SchülerInnen bei uns aus der Jahrgangsstufe 10 gründeten dann eigene „Beratungsfirmen“ und versuchen die Aufgabe eigenständig zu lösen. 2016 war die Aufgabe, ein Gutachten über den Zustand und die Leistung der Löschwasserversorgung in Haan zu erstellen, 2017 ein Nutzungskonzept zum Sandbach in Haan zu erstellen und 2018 ein Werbekampagne um die SchülerInnen der Don-Bosco-Grundschule zum Trinken von Leitungswasser zu animieren. Im selben Jahr wird das Geo-Water-Projekt mit der großen Abschlusspräsentation in Leeuwarden, der Kulturhauptstadt Europas 2018, beendet.

 

KICK-off-Veranstaltung zum Projekt GEO-Water am Freitag, 15. Januar 2015

Anlass ist die Eröffnung des großen ERASMUS+ Projekts mit dem ganzen Team. Die Hauptorganisatoren, Bert Colly vom Marne College Bolsward und Kees Siderius vom externen Partner IVN (beide NL), haben am 15. Januar unsere Schule besucht und das Projekt mit dem Organisationsteam unserer Schule, Anna Ravenel, Antje van de Loo und Natascha Sredzinski, sowie den beteiligten Kollegen und unserem externen Partner, Herr Chemelly und Herrn Barthel von den Stadtwerken Haan, besprochen. Es handelt sich also um die Kick-Off-Veranstaltung eines der größten Projekte, die an unserer Schule je durchgeführt worden sind.

 

Unserem Kontakt zum Vissert’t Hooft Lyceum, unserer Partnerschule in Leiden in den Niederlanden, haben wir die Anfrage aus Bolswardt (NL, Marne Colleg) zu verdanken, ob wir an dem internationalen von der EU geförderten GEO-WATER-Projekt teilnehmen möchten. Das ist ein sehr attraktives Angebot, dem unsere Schulkonferenz sofort zugestimmt hat.

Seit dem Frühjahr 2016 lief die Vorbereitungsphase. Unsere Lehrerinnen Frau Ravenel, Frau van de Loo und Frau Sredzinski organisiert dieses Projekt federführend. Das Team war im November in Polen bei dem zweiten Vorbereitungsseminar. Es handelt sich um ein dreijähriges Projekt, an dem zunächst zwei niederländische Schulen, das Marne College in Bolsward (koordinierende Schule) und das Visser’t Hooft Lyceum in Leiden, zwei tschechische Schulen, das GFP Neratovice in Nymburk und Zdravkanbk Skola in Neratovice, und natürlich unser Städt. Gymnasium Haan teilnahmen. Später kommen weitere Schulen hinzu. Insgesamt sollen ca. 1800 Schüler rund um das Thema Wasser im Projekt arbeiten. Die Schüler werden von dem externen Partner einen Auftrag erhalten, den sie im Rahmen eines Projekts ausführen sollen.

 

Während der Europawoche vom 9. bis 13. Mai 2016 hat unser gesamter Jahrgang EF an diesem Projekt gearbeitet. Die Schülerteams bekamen von den Stadtwerken Haan einen Auftrag – rund um das Thema Wasser – , den sie quasi als Unternehmensberater ausführten.

 

Dieses Projekt ist der erste Teil des spannenden Erasmus+ – Projektes. 2018 wird dieses Projekt mit der großen Abschlusspräsentation in Leeuwarden, der Kulturhauptstadt Europas 2018, beendet.

2016 war die Aufgabe, ein Gutachten über den Zustand und die Leistung

der Löschwasserversorgung in Haan zu erstellen. Diese Aufgabe bekam die gesamte Jahrgangsstufe 10,

Fünf von den insgesamt 95 SchülerInnen waren mit Frau Sredzinski in den Niederlanden. In zuge dieses Austausches waren auch fünf Schüler aus Tschechien in deutschen Gastfamilien zu Besuch.

Diese hatten das Projekt, zu einem anderen Thema, bereits gemacht und stellten ihre Ergebnisse auch am Freitag vor.

Die SchülerInnen wurden in insgesamt 6 Gruppen unterteilt, davon eine internationale Gruppe, welche auf Englisch präsentierte.

Partnerinstitute Land
Bolsward (Marne College; koordinierende Schule) Niederlanden
Leiden (Visser’t Hooft Lyceum) Niederlanden
Nymburk (GFP Neratovice) Tschechien
Neratovice (Zdravkanbk Skola) Tschechien
Haan (Städtisches Gymnasium Haan) Deutschland
IVN (externer Partner „Instituut voor
natuureducatie en duurzaamheid“), IVN wird
insgesamt ca. 10 niederländische Schulen
in das Projekt mit einbringen.
Niederlanden
ab 2016/17 weitere Partnerschulen, pro Schule mindestens eine weitere Partnerschule weitere Länder

 

 

Montag Die Aufgabe wird bekannt gegeben + Arbeitszeit
Dienstag Arbeitszeit
Mittwoch Arbeitszeit
Donnerstag „Probevorstellung“ vor den Lehrern+Arbeitszeit
Freitag Vorstellung vor den Stadtwerken Haan

Abschlusspräsentation am Freitag den 13.5.2016

9:00 Uhr Begrüßung durch Stefanie Rhein (Moderatorin)
9:10-9:30 Uhr Präsentation Beratungsfirma 1
9:35-9:55 Uhr Präsentation Beratungsfirma 2
10:00-10:20 Uhr Präsentation Beratungsfirma 3
10:25-10:35 Uhr Präsentation der tschechischen Gäste
Pause (Verabschiedung unserer tschechischen Gäste)
11:05 Uhr Begrüßung durch Stefanie Rhein (Moderatorin)
11:10-11:30 Uhr Präsentation Beratungsfirma 4
11:35-11:55 Uhr Präsentation Beratungsfirma 5
12:00-12:20 Uhr Präsentation Beratungsfirma 6
12:25-12:45 Uhr Verabschiedung

 

danach Rückfahrt mit den Bussen nach Haan

Ablauf

Am Montag, den 29. Mai 2017, wurde den Schülerinnen und Schülern ihre Aufgabe, ein Nutzungskonzept zum Sandbach in Haan zu erstellen, bekannt gegeben. Bis Donnerstag arbeiteten sie in ihren eigenen Beratungsfirmen daran. Die Schülerinnen und Schüler mussten selbstständig arbeiten, konnten aber auch mit Experten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule, sprechen. Donnerstag an Nachmittag stellten die verschiedenen Gruppen ihr Ergebnisse ihren Lehrern vor, welche kleine Verbesserungsvorschläge machten. Freitag präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse dann dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband (BRW).

Austausch

Aufgrund der Tatsache, dass das Geo-Water-Project ein von der EU gefördertes Projekt ist, gab es dieses Jahr auch wieder einen Austausch. Zwei Lehrer sowie acht Schülerinnen und Schüler aus den Niederlanden besuchten uns. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule arbeiteten dann auch mit unseren Gästen aus den Niederlanden zusammen, so das es „zwei internationale“ Gruppen gab. Das Präsentieren der Ergebnisse sowie sowie das Zusammenarbeiten war dem entsprechend auf Englisch. Auch fuhren einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule nach Tschechen und lernten dort einiges über Wasser.

 

2018 kam die Aufgabe von der Don-Bosco-Grundschule: der Jahrgangsstufe 10 sollten eine Werbekampagne machen um die SchülerInnen der Grundschule zum trinken von Leitungswasser zu annimieren. Dazu sollten sie einer Klasse eine Präsentation vorführen. Dies wurde dazu genutzt, kreative und verschiedene Präsentationsmöglichkeiten zu entwickeln: So entstanden selbst genähte Maskottchen, kleine Theaterstücke, sowie die Benutzung von Medien wie die Verwendung von Powerpoint oder Keynote. Eine der drei Gruppen machte auch eine eigene Animation und eine andere zeigte ein lustiges kurzes Video.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Jahren garb es allerdings nur drei Gruppen, mit je 5 Personen. Ebenso gab es dieses Jahr zudem etwas zugewinnen: eine einwöchige Fahrt nach Leeuwarden der Kulturhauptstadt Europas, wo das Geo-Water-Projekt offiziel beendet wird.