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Abitainer 2020

In Ihrer Abschiedsrede verwendet Sara-Marlen Knauf den berühmten Satz: „Besondere Herausforderungen erfordern besondere Maßnahmen“. Zu diesen Maßnahmen gehören natürlich die Abstandsbestimmungen, die große Auswirkungen auf die Verleihung der Abiturzeugnisse hatte.

Dem letzten Abiturjahrgang fehlt der traditionelle Abiturball in der Wuppertaler Stadthalle natürlich, wie Stufensprecher Dominik Budych anmerkt. Nichtsdestotrotz trugen die SchülerInnen die Feierlichkeit im Herzen. Die Schulleitung und die Stufenleitung der 99 AbiturientInnen gedachten der gemeinsamen Zeit und sprachen sich gegenseitig Dank aus für die Unterstützung insbesondere während des letzten drei Monate. Trotz der schwierigen Bedingungen haben die Haaner AbiturientInnen hervorragende Ergebnisse geliefert mit einem Abiturschnitt weit über dem Landesdurchschnitt! Mehrere AbiturienntInnen sind für Studienstiftungen vorgeschlagen worden.

Dies war der letzte Abiturjahrgang, den Frau Löpke als langjährige Oberstufenkoordinatorin begleitet hat. Insgesamt war sie 35 Jahre am Städtischen Gymnasium Haan und hat in dieser Zeit insbesondere das Fach Latein als Abiturfach gefördert. Über ihre fachliche Kompetenz weit hinaus dankte ihr die Stufe und ihr letzter Latein-Leistungskurs. Ein ausführliches Porträt über ihre Arbeit ist in der Rheinischen Post erschienen. Die LehrerInnen aller Leistungskurse wurden ebenfalls mit Dankesreden und Geschenken bedacht.

Wir blicken mit unseren AbiturientInnen gespannt in die Zukunft und bedanken uns für die tolle Zeit, die wir miteinander hatten!

 

Erfolgreicher Saisonstart der Bohlebots

Im Jahr 2019 überschlugen sich die Sensationsmeldungen der Bohlebots: Westdeutscher Meister, Deutscher Meister und Vizeweltmeister im Robocup Soccer Lightweight. Das war die ausgesprochen erfolgreiche Bilanz unserer Haaner Robotik-Jugend. Aber nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so haben sich die inzwischen über 50 Jugendlichen der Roboter-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums Haan neu aufgestellt und sind am Wochenende vor Karneval zum Saisonstart in St. Augustin zur Westdeutschen Meisterschaft des Robocup angetreten. In insgesamt 5 Kategorien waren unsere Jungs und Mädchen am Start und waren damit das größte Team NRWs. Und die Erfolge lassen sich sehen: vier dritte Plätze und zwei zweite Plätze sorgen dafür, dass über 30 unserer Robotik Experten im April zur Deutschen Meisterschaft antreten dürfen. Auch wenn es von außen für den inzwischen erfolgsverwöhnten Haaner ohne einen ersten Platz nicht danach aussieht, haben die Bohlebots erneut die Messlatte höher gelegt: „Die Vizeweltmeister von 2019 sind in dieser Saison in die Königsklasse, die 2vs2open, aufgestiegen und haben in ihrer alten Klasse, der 2vs2 Lightweight Platz für den Nachwuchs gemacht. Das dorthin nachgerückte Team „Bohlebots Ponyhof“ wiederum gibt den nun nachfolgenden Schülern die Möglichkeit, Platzhirsche in der 1vs1 open zu werden“ erklärt Teamcoach Roland Stiebel. „Wir sind in allen Klassen mit Nachwuchsteams angetreten und traten gegen Teams an, die ihrerseits teilweise auch schon WM-Erfahrung hatten.“
Dass unter diesen Voraussetzungen tatsächlich wieder in allen Kategorien Pokale geholt wurden, zeigt wie gut die Nachwuchsförderung funktioniert. „Aus anderen Regionen kennen wir immer nur ein oder zwei Teams. Wenn die Abitur machen und nicht mehr antreten dürfen, kommt von diesen Standorten oft jahrelang kein neues Team“ bemerkt auch Niko, der als „alter Hase“ seit vielen Jahren dabei ist und nun auch in der höchsten Klasse, der 2vs2open spielt. Dort mit dem zweiten Platz belohnt träumen nun er und sein Teamkollege Marko von der Teilnahme an der EM oder sogar WM 2020. Aber insbesondere der Nachwuchs hat dieses Jahr die Chance genutzt: In der Kategorie 1vs1 open belegen die vier angetretenen Bohlebots Teams die Plätze zwei bis fünf. Dies freut auch die Sponsoren besonders, die die Bohlebots seit Jahren kontinuierlich unterstützen. Und so sorgen insbesondere die Hauptsponsoren Bohle AG, Wendling Elektronik, aptiv, Eduard
Kronenberg, Verder und die Zahnarztpraxis Dr. Gonsior dafür, dass der Teilnahme an der German Open Ende April nichts im Weg steht.