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Olympiade der Mathematik startet!

Hier finden alle interessierten Schülerinnen und Schüler die Aufgaben zur Olympiade der Mathematik – wir wünschen euch ganz viel Erfolg!

Bei Interesse könnt ihr eure Mathematiklehrkraft ansprechen und erhaltet über diese alle Informationen!

 Spätester Termin zur Abgabe: 25. September 2026
Die Abgabe der Aufgaben erfolgt bei Hr. Gabelin.

Auszeichnungen für besondere Leistungen kurz vor den Sommerferien

Traditionell wurden auch in diesem Jahr kurz vor den Sommerferien zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen Leistungen in Wettbewerben und Sprachprüfungen geehrt. Im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung erhielten die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Urkunden, Zertifikate und Preise als Anerkennung für ihr großes Engagement und ihre beeindruckenden Erfolge.

Ausgezeichnet wurden unter anderem Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich am Känguru-Wettbewerb der Mathematik, an „Jugend forscht“, an Informatik- und Robotikwettbewerben sowie teilgenommen haben. Darüber hinaus konnten zahlreiche Lernende ihre Sprachkenntnisse durch international anerkannte Sprachzertifikate unter Beweis stellen und erhielten ihre Zertifikate in den Programmen DELE (Spanisch), DELF (Französisch) und Cambridge (Englisch).

Die vielfältigen Erfolge zeigen eindrucksvoll, mit wie viel Motivation und Begeisterung sich unsere Schülerinnen und Schüler über den regulären Unterricht hinaus engagieren. Ob in den Naturwissenschaften, der Informatik, der Mathematik, der Robotik oder im Bereich der Fremdsprachen: Sie stellen ihr Können unter Beweis und vertreten unsere Schule dabei immer wieder erfolgreich auf unterschiedlichen Ebenen.

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern herzlich zu ihren Leistungen und danken ebenso den betreuenden Lehrkräften, die sie auf ihrem Weg unterstützt und begleitet haben. Wir freuen uns bereits auf die kommenden Wettbewerbe, Projekte und Prüfungen im nächsten Schuljahr und sind gespannt auf viele weitere Erfolgsgeschichten.

Sonniger Abschluss des Europaschwerpunkts: Exkursion nach Brüssel

Am 09.07.2026 machte sich der Schwerpunkt-Kurs „Europa und ich“ bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Brüssel, um dort einen würdigen Abschluss für die intensive Arbeit des vergangenen Schuljahres zu erleben. Nach den vielen Monaten, in denen sich die Klasse 5 im Unterricht theoretisch mit den europäischen Institutionen auseinandergesetzt hatte, sollte nun endlich alles hautnah erlebt werden.

Nach der Ankunft in Brüssel ging es zunächst zum Europäischen Parlament. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler in einer kindgerechten Einführung, wie das Parlament im Detail arbeitet, welche Aufgaben die Abgeordneten haben und wie Gesetze auf europäischer Ebene entstehen. Der Höhepunkt dieses ersten Programmpunkts war zweifellos der Blick in den Plenarsaal, den die Kinder aus nächster Nähe betrachten konnten – ein Moment, der bei vielen großen Eindruck hinterließ.

Im Anschluss führte ein gemeinsamer Spaziergang durch das Europaviertel vorbei an weiteren zentralen Orten der EU: der Europäischen Kommission und dem Rat der Europäischen Union. Was das ganze Schuljahr über nur auf Bildern und in Texten existiert hatte, stand nun plötzlich ganz real vor der Gruppe – ein besonderer Moment, der vielen Kindern noch einmal deutlich machte, wie greifbar Europa eigentlich ist.

Nach so viel Input und einem langen Vormittag durfte eine Verschnaufpause natürlich nicht fehlen: Im nahegelegenen Park gab es ausgiebig Zeit zum Spielen, Picknicken und Durchatmen, bevor die Gruppe gestärkt weiterzog. Zum Abschluss des Programms stand noch ein Besuch im „Parlamentarium“ an, wo die Inhalte rund um die EU-Institutionen noch einmal anschaulich, interaktiv und auf spielerische Weise aufbereitet wurden – die perfekte Ergänzung zu den zuvor live erlebten Eindrücken.

Gegen 19 Uhr kehrte die Gruppe müde, aber glücklich und voller neuer Eindrücke nach einem ereignisreichen und lehrreichen Tag zurück nach Haan. Die Brüssel-Fahrt war damit ein gelungener Abschluss für den Europaschwerpunkt der Klasse 5 – ein Tag, der die Themen des Schuljahres noch einmal auf besondere Weise lebendig werden ließ.

Besondere Einblicke im Biologieunterricht: Ein Besuch vom Blindenführhund Belux!

Eine besondere Begegnung erlebte die Klasse 6d im Biologieunterricht in der letzten Woche. Unser Schüler Justus berichtet:

Am Montag, den 29.6.26 besuchte uns Frau van Bebber, eine fast komplett erblindete Frau, mit ihrem Blindenführhund Belux im Biologieunterricht der Klasse 6d.

Nachdem wir Frau van Bebber auf dem Schulhof abgeholt hatten, erklärte sie uns, was die Linien auf dem Boden im Eingangsbereich in unserer Schule für Bedeutungen haben und was diese ihr als blinde Person signalisieren. Die Linien haben wir als Schüler*innen vorher nie richtig wahrgenommen.

Nach einer Erklärung zu ihren Hilfsmitteln durften wir u.a. den Blindenstock testen und beobachten, wie sie ihren Hund Belux am speziellen Geschirr führt. Das fanden wir als Sehende sehr spannend. Viele Schüler*innen wollten natürlich einiges über ihren Hund wissen. Wir erfuhren, dass Belux speziell ausgebildet und so trainiert ist, um blinden Menschen zu helfen. Bald geht Belux mit seinen zehn Jahren in Rente und Frau van Bebber erhält dann eine junge, ausgebildete Blindenführhündin. Leider hat Frau van Bebber auch traurige Erfahrungen gemacht. Sie berichtete, dass sie manchmal wegen ihres Hundes nicht in Geschäfte gelassen wird, obwohl ein Gesetz explizit erlaubt, dass blinde Menschen ihren Führhund überall dort mithinnehmen können, wo Menschen sich mit Straßenschuhen bewegen dürfen. Die ganze Klasse war darüber sehr empört und traurig. Auch der Umgang mit ihrem Smartphone und speziell für Blinde abgestimmte Apps waren für uns sehr interessant.

Frau van Bebber gewährte uns darüber hinaus auch viele Einblicke in ihr Familien-, Freizeit- und Berufsleben. So haben wir gelernt, dass ihre Söhne zu Hause alle Gegenstände, insbesondere in der Küche, immer an ihren vorgesehenen Platz zurücklegen müssen, damit ihre Mutter sie findet und dass sie z.B. keine Sportbeutel oder Schuhe herumliegen lassen können.

Am Ende des Besuchs machten wir eine interessante Entdeckung. Wir konnten Belux live bei seiner Arbeit zuschauen: Bevor Frau van Bebber an der Treppe ankam, stoppte ihr Hund, um zu signalisieren, dass sich vor ihr ein Treppenabgang befindet.

Meine Erkenntnis ist, dass es Menschen mit Handicap in Deutschland leider nicht einfach haben. Es liegt an uns, dies zu ändern!

Von Justus Friehe (6d) und Daniela Hagemeyer

Europa hautnah erleben: Unsere Q1 verabschiedet Stellungnahme zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Achtzig Schüler:innen unserer Jahrgangstufe Q1 schlüpften am vergangenen Donnerstag im Rahmen des Projekts „Simulation des Europäischen Parlaments“ (SimEP) der Jungen Europäischen Föderalist:innen Nordrhein-Westfalen (JEF NRW) für einen Tag in die Rolle eines/einer Europaabgeordneten. Die SimEP drehte sich rund um eine fiktive Stellungnahme des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses des Europäischen Parlaments (SEDE).

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeit des EU-Parlaments und das Planspiel wurden die Oberstufenschüler:innen jeweils zufällig einer der Fraktionen zugeteilt, deren Positionen sie für die Dauer der Simulation vertreten mussten. In den Fraktionssitzungen am Vormittag, die von insgesamt neun Teamer:innen der JEF NRW moderiert wurden, arbeiteten sich die Schüler:innen in das Thema und die jeweiligen Positionen zur Stellungnahme des Parlaments ein.

Hauptziel der Fraktionssitzungen war die Ausarbeitung von Änderungsanträgen zum Gesetzesentwurf, die bis 13.30 Uhr beim Präsidium (Spielleitung) der JEF NRW eingereicht werden mussten. Darüber hinaus konnten hier bereits mögliche Kompromisse und Koalitionen zwischen den Abgeordneten ausgehandelt werden, um die jeweiligen Ziele bei den Abstimmungen in der Plenarsitzung am Nachmittag auch durchsetzen zu können. Während des Planspiels setzten sich die Schüler:innen dabei mit Fragen auseinander wie: Braucht es mehr Zusammenarbeit in der europäischen Außenpolitik oder sollte sie weiterhin vor allem auf Ebene der Nationalstaaten geregelt werden? Ist es möglich und sinnvoll, eine gemeinsame europäische Armee aufzubauen? Sollte die Ukraine weiterhin militärisch unterstützt und Mitglied der EU werden?

Um 13.45 Uhr begann die Plenardebatte der Abgeordneten in der Aula unseres Gymnasiums. Hier durften die zuvor in den Sitzungen gewählten Fraktionsvorsitzenden zunächst ein kurzes Eingangsstatement zur allgemeinen Sicht ihrer Gruppe auf den Gesetzesentwurf halten. Im Anschluss wurden die eingereichten Änderungsvorschläge vom vierköpfigen Präsidium der JEF NRW nacheinander zur Debatte und zur Abstimmung gestellt. Ganz am Ende stimmten die Schüler:innen schließlich final über die gesamte Stellungnahme in der geänderten Fassung ab. Nach einem intensiven Schlagabtausch und langen fachlichen und konstruktiven Debatten zwischen den einzelnen Fraktionen hieß es vom Parlamentspräsidenten Jan-Luca Winnen (auch JEF NRW): „Stellungnahme bei 46 Ja-, 34 Nein-Stimmen und keiner Enthaltung angenommen!“

Der Sitzungstag des Europaparlaments in Haan war somit ein voller Erfolg und hat gezeigt: Die Außen- und Sicherheitspolitik der EU ist nicht nur ein hochaktuelles, sondern auch ein sehr vielschichtiges und kontroverses Thema. Unsere achtzig sehr engagierten Schüler:innen konnten dies hautnah erleben und dabei spielerisch ein tieferes Verständnis für die Institutionen und Entscheidungsprozesse der EU aufbauen.

Die Veranstaltung wurde von den JEF NRW mit großzügiger Unterstützung des Kreisverbandes Düsseldorf/Neuss der Europa-Union Deutschland (EUD) und dem Europe Direct Düsseldorf organisiert und durchgeführt.

Ein besonderer Dank gilt auch den Verantwortlichen für die erfolgreiche Kooperation!

Bohlebots werden Europameister in Wien – Blick richtet sich nun auf die Weltmeisterschaft in Südkorea

Großer Erfolg für die Bohlebots des Gymnasiums Haan: Bei der RoboCup European Championship in Wien konnte sich das Jungenteam gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen und den Europameistertitel erringen.

Nach monatelanger Vorbereitung, zahlreichen Testläufen und vielen Stunden Entwicklungsarbeit überzeugten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Roboter und ihrem Teamgeist auf ganzer Linie. Der Titelgewinn ist der verdiente Lohn für das große Engagement, die technische Kreativität und die Ausdauer, die das Team in den vergangenen Monaten gezeigt hat.

Für die Jungenmannschaft stellt der Europameistertitel den krönenden Abschluss einer außergewöhnlich erfolgreichen Wettbewerbsphase dar. Gleichzeitig markiert der Erfolg in Wien jedoch keinen Schlusspunkt für die Bohlebots insgesamt. Bereits in zwei Wochen steht das nächste große internationale Ereignis bevor: Die Mädchenmannschaft wird Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Incheon (Südkorea) vertreten.

Der Erfolg der Bohlebots wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Partner nicht möglich gewesen. Daher gilt ein besonderer Dank allen Sponsoren, Förderern, Eltern, Lehrkräften und Unterstützern, die das Projekt durch finanzielle, organisatorische und ideelle Hilfe ermöglichen. Internationale Wettbewerbe, moderne Technik und die Förderung junger Talente im MINT-Bereich erfordern ein starkes Netzwerk engagierter Partner, auf das sich die Bohlebots seit vielen Jahren verlassen können.

Die Europameisterschaft in Wien hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in den jungen Robotik-Talenten des Gymnasiums Haan steckt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden nun direkt in die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft einfließen.

Mit dem Europameistertitel im Gepäck und der Weltmeisterschaft fest im Blick gehen die Bohlebots die nächsten Wochen voller Motivation an. Das gesamte Team freut sich darauf, das Gymnasium Haan, NRW und Deutschland auch in Südkorea bestmöglich zu vertreten.

Die Bohlebots bedanken sich herzlich bei allen Unterstützern und freuen sich darauf, die Erfolgsgeschichte bei der Weltmeisterschaft in Incheon fortzuschreiben.

Irlandaustausch 2026

Wir blicken auch in diesem Jahr auf einen ereignisreichen Irlandaustausch zurück:

23.02. – 27.02. Besuch in Irland – Maynooth

Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr ging der Irlandaustausch 2026 in die zweite Runde. Eine Gruppe von 15 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 reiste in der Woche vom 23. bis 27. Februar zu unserer irischen Partnerschule nach Maynooth, einem Vorort von Dublin. Das typisch irische Wetter ließ zwar nicht lange auf sich warten, doch das abwechslungsreiche Programm vor Ort war davon kaum zu bremsen.

Den Auftakt bildete ein Besuch auf einer irischen Farm: Die Schüler*innen backten Soda Bread nach traditionellem Rezept, erprobten sich in irischen Volkstänzen und sorgten beim Bog-Jumping für so manche schlammige Erinnerung. Im Laufe der Woche tauchten sie außerdem in den irischen Schulalltag ein – inklusive einer Sporteinheit im Nationalsport Hurling und einer weiteren Backstunde, diesmal mit irischen Scones. Ein Tagesausflug in die Hauptstadt Dublin sowie die Besichtigung der beeindruckenden historischen Bibliothek der Maynooth University rundeten das Programm ab.


Untergebracht bei irischen Gastfamilien, lebten die Schüler*innen eine ganze Woche lang Seite an Seite mit ihren Austauschpartner*innen und sammelten so unmittelbare Einblicke in irische Traditionen, Alltagskultur und Familienstrukturen – Erfahrungen, die kein Schulbuch ersetzen kann.

13.04. – 17.04. Besuch in Deutschland – Haan

Nach einer kurzen Pause empfingen wir direkt nach den Osterferien die irische Austauschgruppe bei uns in Haan. Nachdem wir bei einem kleinen Empfangsbuffet die Schüler*innen über den Plan der Woche informierten, wurde die Gruppe durch den Haaner Bürgermeister Herrn Vincent Endereß und unsere Schulleitung Herrn Dirk Wirtz

Am Dienstag stand die erste Exkursion nach Düsseldorf auf dem Programm. Den Auftakt bot hierbei eine Führung durch das Düsseldorfer Rathaus. Der Bürgermeister Josef Hinkel ermöglichte den Schüler*innen einen spannenden Einblick hinter die Kulissen und berichtete von seiner Arbeit für die Stadt Düsseldorf. Eine von den Schüler*innen selbst gestaltete Stadtführung führte entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten hoch auf eines der bekanntesten Wahrzeichen Düsseldorfs – den Rheinturm.

Am darauffolgenden Mittwoch ging es sportlich weiter. Bei Boda Borg lösten die Schüler*innen in Kleingruppen Rätsel und zeigten ihre körperliche Kraft, Logik und Geschicklichkeit. Den Nachmittag verbrachten wir bei schönstem Frühlingswetter in der Kleingartenanlage „In den Binsen“ in Wuppertal.

Ein weiteres Highlight der Woche war der Aufstieg zum Kölner Dom. Den Schüler*innen bot sich aus dem gotischen Glockenturm eine atemberaubende Aussicht über die Dächer Kölns. Bei einer weiteren von den Schüler*innen geplanten Stadtführung lernten unsere Gäste die Kölner Stadtgeschichte und wichtige Wahrzeichen näher kennen.

Den Abschluss der Woche bildete ein typischer Schultag am Gymnasium Haan, an dem die Schüler*innen gemeinsam mit ihren Austauschpartner*innen einem regulären Schultag folgten, um nicht nur unsere spannende Region kennenzulernen, sondern auch zu erfahren, wie Unterricht in Deutschland und insbesondere bei uns am GymHaan aussieht. Ein gemeinsames Eis-Essen und vielfältige von den Schüler*innen vorbereitete Quizze rundeten den letzten Tag ab

Wir freuen uns, dass wir den Austausch auch in diesem Jahr möglich machen konnten und hoffen, dass er den teilnehmenden Schüler*innen lange in Erinnerung bleiben wird.

Janina Kronz und Lars Tristram

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